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Aufbruch nach Sri Lanka

Veröffentlicht: 04.05.2026

Flug
FRA → BOM
Air India · Economy
Flug
BOM → CMB
Economy
Taxi
Unterkunft nahe Colombo → Kandy
100 km · 2h 30m
Attraktion
Bogambara Prison
Kandy, Sri Lanka
Sehenswert
Markt in Kandy
Kandy, Sri Lanka
Sehenswert
See in Kandy
Kandy, Sri Lanka
Essen
Food Court
$ · Abendessen

Wir sind nun endlich auf unsere Reise von Deutschland über Sri Lanka, Thailand, Singapur und Vietnam zu den Philippinen aufgebrochen. Unsere schwedischen Freunde freuen sich schon uns Ende Juli wieder zu treffen und gemeinsam auf Palawan zu wohnen.


Los ging es mit der Bahn nach Frankfurt zum Flughafen und von dort nach Mumbai in Indien. Nach einem vierstündigen Aufenthalt flogen wir dann nach Colombo auf Sri Lanka zu unserem ersten Ziel.

Die erste Unterkunft lag nur fünf Kilometer vom Flughafen entfernt; war aber schon schön ruhig gelegen. Hier haben wir eine Nacht verschnauft bis zur nächsten Etappe. Von einem Baum im Garten gab es dann schon die erste exotische Frucht auf der Reise; einen Zimt Apfel. Abends haben wir noch in einem nahegelegenen Food Court ein Curry mit Nan Brot verspeist und es gab einen schönen großen Obstteller. Dabei hatte es ordentlich geregnet und gewittert, was aber auch schön anzusehen war.

Am nächsten Morgen haben wir uns noch zwei Adapter für die englischen Steckdosen geholt und dann ging es mit einem Pick me Taxi hundert Kilometer weiter nach Kandy. Auf den Philippinen hatten wir damals die App „Grab“ genutzt; auf Sri Lanka ist das Pendant „Pick me“. Auch hier kann sowohl Essen als auch Taxi Service genutzt werden.


Die Fahrt ging recht flott voran, da die Straßen doch in besseren Zustand waren als ich dachte. Nach gut zweieinhalb Stunden waren wir an der Unterkunft.

In Kandy ging es etwas zäh voran, da bereits die Vorbereitungen für den Besuch des vietnamesischen Mönches mit seinem Hund auf dem weltweiten Peace Walk liefen. Zu dem Spektakel hatten sich die Leute extra rausgeputzt und standen erwartungsvoll am Straßenrand.

Am Ende der Reise kam unser Taxifahrer nochmal ordentlich ins schwitzen als die Straße sehr eng und steil wurde.


Die Unterkunft für die nächsten Tage gefällt uns auch sehr gut. Man blickt vom Balkon im Gemeinschaftsraum direkt auf den Dschungel und kann allerhand Vögel wie Papageien beobachten, auch Eichhörnchen rennen hin und wieder über die Stromleitung und abends fliegen Fledermäuse übers Haus und Geckos huschen über die Wände.

An einem Abend hatte sich eine große Zikade ins Haus verirrt und ist mit viel Getöse an die Wände geflogen.

Im Zimmer gibt es zwei große Betten mit Mückennetz, was auch bitter nötig ist. Zur Abkühlung haben wir die Wahl zwischen Deckenventilator, Standventilator und Klimaanlage. Schränke scheint es generell nicht in den Unterkünften zu geben, dafür nutzen wir aber den stillen Butler ausgiebig zum Kleidung auslüften. Die Erkundungstouren bringen einen ganz schön ins Schwitzen.

Wasser und Tee stehen jederzeit bereit und kann man sich jederzeit selbst zubereiten. Auch Wasserflaschen sind auf Anfrage erhältlich und es gibt einen Wäscheservice.


Der Inhaber ist oft anwesend und hält die Leute mit viel Gerede bei Laune oder fährt die Touristen zu den verschiedenen Zielen.

Bisher hatten wir eine recht intensive Betreuung in den Unterkünften. Im ersten Hotel lag das Bad außerhalb von Zimmer und man musste immer am Angestellten vorbei gehen, der bis spät in die Nacht und sehr früh am Morgen da war. Das ist mir persönlich etwas zu viel.


Am Nachmittag haben wir noch einen Ausflug in die Stadt Kandy unternommen. Der Abstieg war entsprechend steil und die Wegführung nicht immer klar, aber die Einheimischen sind sehr sehr nett und hilfsbereit und weisen einem den Weg. Die Hunde sind allerdings mit Vorsicht zu genießen und schlagen sofort an wenn man vorbei läuft und folgen auch ein Stück weit. Es kommt wohl hin und wieder zu Bissen, weshalb wir langsam und gleichmäßig ohne Blickkontakt an den Hunden vorbei gehen und bisher sind wir damit auch ganz gut durchgekommen.

Auch ein paar Affen haben unseren Weg gekreuzt, schienen aber nicht allzu interessiert.

In der Stadt haben wir uns das alte Bogambara Gefängnis aus dem vorletzten Jahrhundert angesehen. Das 1876 erbaute britische Kolonialgefängnis wurde erst 2014 außer Betrieb genommen. Man sieht dort die alten verfallenen Zellen und Bäder und ein paar Malereien an den Wänden. Insgesamt nicht besonders viel, aber man kann sich die Bedingungen der Insassen sehr gut vorstellen.

Als Nächstes ging es zum Markt, auf dem sich Simon eine lange Stoffhose für die Tempel gekauft hat. Ansonsten gibt es dort allerhand frisches Obst, Gemüse, Fisch und Fleisch zu kaufen; wobei die Fischstände schon sehr übel gerochen haben.


Danach sind wir noch zum See spaziert und haben dort die Fische und Seevögel beobachtet.

In einer Mall haben wir dann eine Pause eingelegt und sind wohl in der Touristen Zone gelandet, da das Essen gleich mal das doppelte gekostet hat von dem am ersten Abend im Food Court.


Die Stadt an sich ist schon recht voll mit Menschen und es herrscht viel Verkehr durch Busse, Autos, Tuktuks und Motorrädern. Über die Straße kommt man aber trotzdem irgendwie; zur Not läuft man mit einem Einheimischen rüber. Auch wenn man am Straßenrand läuft halten die Fahrzeuge gut Abstand.


Bei den Taxi Fahrern muss man ein bisschen verhandeln oder Pick me nutzen, um nicht zu sehr abgezogen zu werden. Hier wird manchmal etwas übertrieben im Preis. Ich finde es völlig in Ordnung wenn wir mehr zahlen als die Einheimischen, aber es sollte im Rahmen bleiben.


Der Rückweg war wieder etwas abenteuerlich über Felder und zwischen den Häusern hindurch wo sonst kein Europäer lang läuft….zugegeben werden wir oftmals verwundert angesehen und angesprochen warum wir überhaupt laufen anstatt ein Taxi zu nehmen. Am Abend wollte uns der Inhaber aus der Unterkunft gar nicht glauben, dass wir gelaufen sind. Er meinte er wäre in seinem vierzig Jahren hier nur einmal von der Stadt bis zurück gelaufen, das hätte ihm gereicht.

Auf einen Blick

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Wetter
Regenzeit
Begleitung
Zu zweit
AbenteuerlichKulturell
  • Bahnfahrt zum Flughafen Frankfurt
  • Umstieg in Mumbai
  • erste Nacht nahe dem Flughafen Colombo
  • Curry mit Naan im Food Court
  • Taxifahrt mit Pick me nach Kandy
  • Besuch des alten Bogambara-Gefängnisses
  • Spaziergang zum Markt und zum See
Adapter für englische Steckdosen
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