Thomas in der Welt
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Reisetage, Chiang Rai und Bangkok

Tag 14: Heute ist Reisetag, habe nur den Bus nach Chiang Mai gebucht und hoffe einen Anschluss zu bekommen. Es regnet wieder, aber ist halt auch gerade die Zeit. Nach Chiang Mai sind es 762 Kurven, ein Baby hat sich erbrochen. Mir ist auch nicht ganz wohl, vielleicht noch vom Vorabend. Unterwegs sehen wir auf der Straße Umwetterschäden und Wasserbüffel. Der Van Fahrer ist eher schlecht. In Chinag Rai auf dem Busbahnhof habe ich ein Ticket nach Chiang Rai bekommen, leider 3,5 Stunden Aufenthalt (Buch gelesen) und die Toiletten sind eine Herausforderung, nebenbei noch fix ein Hostel gebucht. Der Bus war gut, in Chinag Rai war leider richtig schlechtes Wetter. Im Hostel eingecheckt, Besitzer sind sehr nett, und dann zum Nachtmarkt mit Musik. Habe ein Hot Pot Menü gegessen, dass ist echtes Slow Food. Nebenbei, Bier ist hier im Vergleich recht teuer. Ein Bier gibt es zum Preis von einer vollen Mahlzeit. Eigentlich sollte es noch einen Sunday Market geben, aber da hat sich Google wieder geirrt.

Tag 15: Ich werde wohl langsam krank, die Aircondition Krankheit bekommen aber fast alle irgendwann. Chinag Rai ist eine Großstadt weit im Norden von Thailand an der Grenze zu Laos und Myanmar, nicht so hübsch wie Chiang Mai. Über Couchsurfing habe ich Makki aus Indonesien kennen gelernt. Wir teilen uns für den Tag ein Motorrad. Erste Station ist der Blue Temple, sehr schön und soll wohl für das Leben stehen (im Gegensatz zum White Temple). Dann sind wir im Regen zu einem Hill Tribe Dorf gefahren. Eintritt war recht teuer und insgesamt wenig sinnvolle Sache. Von den Bergstämmen wurden da ein paar alte Frauen ausgestellt, die Handwerkskunst verkauft haben. Allgemein sehr ärmlich und Volkskunde finde ich wenig spannend. Weiter ging es zum Golden Triangle (Thailand, Laos und Myanmar), bekannt für Opiumschmuggel. Sind auch ins Opiummuseum. Makki musste zwischendurch kurz Richtung Mekka beten. Auf dem Rückweg noch an einer Teeplantage gehalten und zum Schluss wollten wir zum White Temple, aber es wurde zu spät. Der Verkehr bei Regen und Dunkelheit ist anstrengend. Am Abend habe ich meine Pläne wegen des Wetters geändert, ich werde nicht nach Laos gehen, sondern in den Süden auf einen Insel.

Tag 16: Immer noch Regen. Als erstes Wäsche abgegeben, war echt nötig, hatte fast nichts mehr anzuziehen. Habe mir den Clocktower und das King Mangrai Monument angeschaut. Mit dem Stadtbus ging es zum White Temple (der Wohl das Thema Tod hat), es ist die Hauptattraktion in Chinag Rai. Auf dem kurzen Stück zum Temple gab es Hahnenkampfshows, die Mexikaner aus dem Bus waren begeistert und wollten das ich mitkomme. Auf keinen Fall. Der White Temple ist wirklich sehr schön, in der Mitte sitzt ein Mönch in tiefer Meditation der sich durch nichts stören lässt. Nebenan gab es zu meiner Überraschung einen Ganesha Temple. Ansonsten gibt es noch ein bisschen Kunst von einem bekannten Künstler. Am Nachmittag habe ich einen weiteren Tempel besucht und mich durch einen lokalen Markt genascht, bin mir nicht sicher was das alles war, aber meisten lecker. Auf dem Rückweg habe ich mich in einem Katzencafe entspannt, eine Oase der Ruhe in der Stadt. Habe dann noch Pläne für die nächsten Tage gemacht und etwas geschrieben.

Tag 17: Heute ist kein Regen mehr und die Sonne scheint. Aber ich fliege am Nachmittag nach Bangkok. Viel mache ich nicht, essen, lesen, schreiben und Fotos sortieren. Mit dem Motorrad Taxi geht es zum dem kleinen Flughafen. Mein Flug hat Verspätung, gut dass ich nicht noch den Bus am gleichen Tag nach Koh Tao gebucht hatte. Thailand von oben ist ein riesiges Reisfeld mit jeder Menge Seen, Flüssen und Kanälen. In Bangkok regnet es stark, mit einem Tuk Tuk geht es zum Hostel, welches eher nicht so gut ist. Die Khaosan Road (Partymeile) ist wie immer, laut und anstrengend, aber viel weniger los als 2019. Jeder will dir was andrehen, Alkohol, Partys, Frauen, Anzüge oder anderes. Im Hostel zurück mit anderen noch getrunken und Spiele gespielt.

Tag 18: Heute schaue ich mir den Königspalast an. Wie immer, wo viele Touristen sind, gibt es dort ein paar Betrüger. Diese reden einen an und verwickeln einen in ein Gespräch. Sie behaupten der Palast wäre heute nur für Thais geöffnet. Dann bieten sie dir eine Alternative an mit vielen anderen Attraktionen. Und natürlich kommt per Zufall ein TukTuk um die Ecke was einen für einen super günstigen Preis dort hinbringen soll. Der Trick ist, dass man einen in ein Geschäft bringt wo man Plunder überteuert kaufen soll. Einfach vorher über sowas informiere und die links liegen lassen. Der Palast ist schön, prachtvolle Architektur. Das Museum ist eher langweilig aber der Jade Buddha eine Attraktion. Leider muss man im Palastgelände bei der Hitze lange Hosen tragen, sehr nervig. Im Palastticket war auch eine Vorführung in einem Theater mit drin. Es werden historische und aktuelle Volkstänze aus verschiedenen Regionen gezeigt. Dafür bezahlen würde ich nicht, aber war okay, gut gemachte Show. Auf dem Rückweg gab es Entensuppe, leider mit Innereien. Im Hostel mit Jack auf den Bus gewartet und die Zeit vertrieben. Am Busterminal war es etwas chaotisch, aber hat alles geklappt. Der Bus war gut, aber gab kein Licht zum lesen. Also einen Podcast gehört und eingeschlummert.

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