3. Tag Ricon de la Venija
Nachdem es in Costa Rica innerhalb einer halben Stunde dunkel wird und die Nacht etwa um 17.15 Uhr beginnt, sind wir nach langer Autofahrt relativ früh ins Bett. Früh heißt -...

Veröffentlicht: 10.10.2018
Manche Dinge rächen sich.
Wir haben am Flughafen kein Geld gewechselt - warum nicht? Keine Ahnung🤔
Aber erstmal von Vorne...
Wir sind um halb 7 aufgestanden, nachdem wir definitiv nicht mehr schlafen konnten. Dann ganz gemütlich zum Frühstücken. Wir haben uns für ein traditionelles Frühstück entschieden, das heißt richtig deftig mit Bohnen und Reis, gebackene irgendwas, ich sage es waren Bananen, Robert meint es war was Anderes, aber egal... mit Ei 🥚, Kaffee und Orangensaft. Robert hat mehr Gefallen am Essen gefunden wie ich, - meins wars eigentlich nicht wirklich.
Gegen halb 9 kam dann wie geplant der das Mietfahrzeug. Ein kleiner Suzuki Jimmy. Mit Gangschaltung und gefühlt viel zu wenig PS. Außerdem kein überflüssiger Schnickschnack wie eine Zentralverriegelung. Gott sei dank einen Hotspot von Claro, wir nennen sie liebevoll „Klara“, und ein Notfallhandy mit dem wir Rund um die Uhr unsere Reiseagentur erreichen können.
Nachdem alle Dokumente unterschrieben sind, ging es dann los. Eigentlich wollten wir direkt zum Nationalpark Rincon de la Veija über die Autostrada. Entfernung ca. 240 km. Ohne Geld aber ein Problem.
Wir sind den ersten Automaten angefahren, dort hätte ich alles tun können, außer Geld abheben. Dann zur nächsten Bank mit Schalter.
Hier muss man eine Nummer ziehen und warten. Ich hatte die Nummer 95... allerdings waren die Angestestellten erst bei 73 und in Costa Rica gibt es wohl kein OnlineBanking... ich habe zwei Personen abgewartet, die Überweisungen, Einzahlungen und Auszahlungen vornahmen... eine halbe Stunde war vergangen, dann noch ein Notfalleinsatz... Schluss, das kann man nicht abwarten.
Geschäftsleute kommen hier mit Plastiktüten und zahlen ihr Geld ein.
Also dann weiter über die Route 1, die kostenfrei ist. Bei der nächsten Bank wieder raus und wieder vor dem Schalter gewartet. Als wir endlich dran waren, dauerte es 30 Minuten, bis wir 300 Dollar in den Händen hielten. Nun rentierte sich aber die Auffahrt auf die Autostrada nicht mehr.
Wir führen durch bis zum Hotel Hacienda Guchipelin, das mitten im Nationalpark liegt.
Dort angekommen bezogen wir unser Zimmer, haben zu Abend gegessen und sind ins Bett gegangen
Fazit: Geld am Flughafen tauschen. Banken meiden. Die App Waze zur Navigation gefällt uns sehr gut.
