La Grée Penvins und die Freundlichkeit der Camper
Kilometerstand: 159059 Als wir am gewünschten Stellplatz des heutigen Tages ankamen, erwartete uns die schon bekannte Info: Complet!


Veröffentlicht: 11.08.2026
Kilometerstand: 159170
Die erste besondere Begegnung des Tages passierte uns heute schon beim Frühstück. Wie beiläufig hüpfte ein Rotkehlchen neben unserem Tisch herum. Als Ines den Eindruck gewann von dem Vögelchen angebettelt zu werden, meinte Sebb, dass Rotkehlchen eigentlich Insektenfresser sind und kaum Interesse an Croissant haben sollten. Eine Fehleinschätzung, wie sich wenige Augenblicke später zeigte, als sich das Tierchen gierig über die Krümel neben dem Tisch hermachte.
Nach dem ,Petit déjeuner’ machten wir uns wieder auf den Weg. Heute ging es vor die Tore von Nantes, nach La Chapelle-sur-Erdre. In die Stadt selbst kamen wir, wegen der seit 2025 eingeführten Umweltzonen, mit Gary nicht. Das passte uns aber ganz gut, denn wir hatten beide keine Lust auf französischen Innenstadtverkehr.
In dem kleinen Vorort gab es zwar keinen Campingplatz, aber einen Bio-Gemüsebauern, Thom Pousse. Thoms Konzept sah so aus:
. Man bestellte online einen Gemüsekorb der Saison.
.Als Zustellvariante wählte man ,Abholung am Hof‘.
.Dann gab man bei den Kommentaren an, dass man gerne übernachten würde.
.Mit der Bestätigung der Bestellung, bekam man dann das OK zur Übernachtung auf dem Gelände direkt neben dem Acker.
So bekamen wir nicht nur einen Stellplatz als Ausgangspunkt zur Besichtigung von Nantes am kommenden Tag, sondern auch noch 4 kg Zucchini, 3 kg Tomaten und 200 g Petersilie.
Damit gab es zum Abend also frisch geschmortes Ratatouille und auch für morgen würde die Menge noch problemlos reichen.
Nun da wir etwas ab der Küste und weiter im Inland waren, machte sich auch für uns die aktuelle Hitzewelle bemerkbar. Im Auto war es nachmittags fast nicht auszuhalten und wir saßen abends um 23.00 Uhr noch immer bei 28 Grad Celsius vor dem Wohnmobil unter den Bäumen von Bio-Gemüsebauer Thom.
