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Nantes

Veröffentlicht: 12.08.2026

Spaziergang
Touristeninformation „Le voyage à Nantes“ → … → Jardin Extraordinaire
6h · Ligne verte
Attraktion
Château des ducs de Bretagne
Nantes, Frankreich
Attraktion
Cathédrale St-Pierre St-Paul
Nantes, Frankreich
Attraktion
Machines de l’île
Nantes, Frankreich
Attraktion
Le Grand Éléphant
Nantes, Frankreich
Museum
Musée Jules Verne
Nantes, Frankreich
Park
Jardin Extraordinaire
Nantes, Frankreich

Kilometerstand: unverändert

Nachdem wir mit unserer gestrigen Fahrt die Region Bretagne verlassen und in die Pays de la Loire gereist waren, war es an der Zeit wieder einmal eine Stadt zu besuchen. Nantes an der Loire.

Die einstige Werft- und Hafenstadt entwickelte sich seit den 90ern immer weiter in Richtung einer Universitäts- und Kulturstadt.

Wir reisten mit dem sehr gut ausgebauten ÖPNV, mit Bus und STRAẞENBAHN in die Innenstadt und starteten unsere Tour an der Touristeninformation, die mit dem Titel ,Le voyage à Nantes‘ auftrat.

Dann ging es einmal über die Straße zum ,Château des ducs de Bretagne‘ welches so hieß, weil die Stadt bis in die 1940er Jahre zur entsprechenden Region gehörte und sogar zeitweilig Hauptstadt dieser war. Von den Mauern der Burg hatte man einen guten Blick auf dem LU-Turm.

Vom Château aus ging es weiter entlang der ,Ligne verte‘, der einmal durch die komplette Stadt gemalten grüne Linie, an der wirklich ALLE Sehenswürdigkeiten aufgereiht waren.

Den nächsten Stop machten wir an der ,Cathédrale St-Pierre St-Paul‘.

Dann übersprangen wir ein paar Jahrhunderte Zeitgeschichte, denn das nächste Ziel waren die ,Machines de l‘ile‘ und ,Le Grand Éléphant‘ . Es war absolut beeindruckend, was die Künstler und Ingenieure hier in der ehemaligen Atlantikwerft entstehen ließen. Echte Steampunker waren hier im Paradies.

Unser Abstecher ins ,Musée Jules Verne‘ blieb sehr kurz, da das kleine Museum in einem Wohnhaus ohne Klimaanlage untergebracht war und die Raumtemperatur mit 38 Grad auf dem Niveau der Außentemperatur blieb, nur feuchter, geradezu tropisch. Es war ein Wunder, dass die Raumfeuchte nicht an den Vitrinen kondensierte. Man hatte allerdings eine Lösung: ab morgen würde das Museum erst einmal geschlossen bleiben.

Die letzte Etappe war der ,Jardin Extraordinaire‘ und das war der Garten dann auch tatsächlich; außergewöhnlich! Wir betraten den ehemaligen Steinbruch von oben. Über eine Stahltreppe stieg man die 25 Meter hohen Klippen in den Garten hinab. Ein Wasserfall sorgte für angenehme Temperaturen und die Bachläufe, die sich über das Gelände erstreckten, versorgten die Flora so gut, dass sie hier, im Vergleich zum Rest der Stadt, deutlich grüner und saftiger war.

Wir hätten auch noch zwei Tage mehr in Nantes verbringen können und doch nicht alles gesehen, aber für heute war nach sechs Stunden bei 38 Grad im Schatten (Welcher Schatten?) einfach Schluss. Wir wollten wieder ans Meer.

Auf einen Blick

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Wetter
Sommer · 38–38°C
Kulturell
  • Château des ducs de Bretagne
  • Machines de l’île
  • Le Grand Éléphant
  • Musée Jules Verne
  • Jardin Extraordinaire
  • Ligne verte
StadtKulturGeschichteArchitekturTransit
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