Sritanu

Nach 3 Tagen im uns so  vertrauten Mae Haad steht heute der Umzug nach Sritanu auf dem Plan. 

Sritanu,  im Südwesten der Insel gelegen, ist die Hochburg der Yoga- und Esoscene auf Koh Pangan. Hier wird die Szene geprägt von jungen Leuten zwischen 20 und 35, alternativ, spirituel-esoterisch und Neo Hippies - jung durchtrainiert, drahtig und vor allen Dingen schlank 😉. Es wird sehr auf Styling und das richtige Outfit geachtet. Die Scene scheint ihren eigenen Dresscode zu haben, Tattoos inbegriffen.

Hier ist viel mehr los als im beschaulichen Mae Haad. An der Ortsdurchfahrt wechseln sich Restaurants und Cafes im gestylten westlichen Stil mit thailändischen Läden wie Wäscherei oder Scooterwerkstätten ab. Es gibt mehrere Supermärkte, Boutiquen im westlichen Stil, Frisöre und Wechselstuben, sogar ein überdachtes Outdoorgym. Es herrscht immer Leben auf und neben der Straße.

Wir checken in unsere Bungalows ein, wie vermutet im hinteren Bereich und nicht in vorderster Linie am Strand. Die können wir uns hier nicht leisten. Die Anlage an sich ist sehr schön, direkt am Strand gelegen, der hier aus sehr feinem, fast puderartigem Sand besteht. Je nach Sonneneinstrahlung reflektiert er so stark, dass man ohne Sonnenbrille kaum die Augen öffnen kann. So stelle ich mir die Karibik vor.

Wir haben die Hütte hier zu einem sehr günstigen Preis ergattern können, normalerweise zahlt man deutlich mehr, und dennoch ist sie teurer als die in Mae Haad. Dafür ist sie etwas größer und in deutlich besserer Verfassung. Aber über einen Schrank oder ein Regal verfügt auch diese hier nicht, weshalb ich nach einem Beistelltisch Frage und der mir auch zugesagt wird, aber erst nach nochmaligen Nachfragen am Abend bereitgestellt wird. 

Nachdem wir uns provisorisch eingerichtet haben, gehen wir zum Baden an den Strand, wo es anders als in Mae Haad ganz schön windet. Den Ring, den Darshi bei unserem ersten Besuch hier verloren hat, haben wir leider nicht mehr gefunden.

Der Strand und auch unser Resort scheint bei Familien mit Kleinkindern sehr beliebt zu sein. Gleich mehrere haben sich in den vorderen eleganten Bungalows eingemietet und belegen schon früh morgens die wenigen Liegen und Schattenplätze. Ich würde vielleicht mehr am Strand abhängen wenn es mehr Schatten gäbe, aber schlimm ist es auch nicht, die Hängematte vor meiner Hütte ist auch sehr gemütlich und immer im Schatten.

Später erkunden wir die nähere Umgebung, laufen die belebte Ortsdurchfahrt entlang, sowohl in die eine als auch die andere Richtung. Es gibt alle möglichen Läden, von Thais geführte als auch von Westlern. Man erkennt das sehr leicht am ausgefeilten, kunstvollen Design der Westler, während die Thailäden sehr viel einfacher gestaltet sind. 

Am Abend haben wir Probleme ein geeignetes Restaurant zu finden, nicht weil es keine gibt, sondern weil fast alle nur vegane Gerichte anbieten und Darshi unbedingt Fisch essen will. Das ist wohl auf die enorme Menge der Yoga- Leute zurückzuführen.  Zum Glück finden wir noch einen Laden, in dem das möglich ist, und wo es zudem auch noch gut schmeckt. Das war aber auch die letzte Option, weiter hätte ich nicht laufen wollen.

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