Summer-of-22
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Die Nachtfähre war kurzweilig und um ca 3 Uhr morgens waren wir in Bodo. Anita hat erzählt, dass die See recht unruhig und das große Schiff ordentlich schauckelte. Die Männer haben geschlafen und nichts mitbekommen. 

In Bodo machten wir zuerst mal Menschen- und Autoservice. Wäsche waschen, frühstücken, Motoröl nachfüllen - und ganz wichtig - das undichte Ventil des Hinterreifens austauschen. Und tatsächlich nicht weit entfernt haben wir eine Reifenwerkstatt entdeckt, die das ganze in 20 Minuten erledigte. Wir waren sehr auf die Rechnung gespannt. €48 für den Ventiltausch war echt OK! Norwegen ist ja gar nicht so teuer, bis wir kurz darauf vermuteten, dass wir in einer 30er Zone wahrscheinlich zu schnell unterwegs waren.  Das Navi zeigte, dass man 50 kmh fahren dürfe,  und ich war entsprechend schnell unterwegs. 

In Österreich würde das ein müdes Lächeln kosten. In Norwegen kosten z. B. 11 kmh zu schnell in der 30er Zone mind. €600 und ab 26 kmh zu schnell zahlt man deutlich mehr und der Führerschein ist für mind. 6 Monate weg. Und es gibt keine Messtoleranz, da ähnlich wie bei einer Section Control an 2 Punkten gemessen wird. 

Jetzt sind wir natürlich sehr (ver/ge)spannt auf die Post aus Norwegen in den nächsten Wochen bzw. Monaten. 

Nach der Aufregung ging es dann weiter Richtung Süden auf einer sehr schönen Küstenstraße Richtung Trondheim. 

Da das Gas schon knapp wird und wir unterwegs ein riesiges Wohnmobilgeschäft entdeckt hatten, machten wir noch einen kurzen Abstecher. Wir probierten gleich einige der Modelle aus. Die Kinder hätten sofort eines genommen. Den Preis am Bild muss man übrigens noch durch 10 dividieren um den Eurobetrag zu bekommen. Vor wenigen Jahren wäre sich ein Einfamilienhaus damit ausgegangen. 

Wir kauften schließlich 3 Rollen Klopapier und einen Trinkbecher im Abverkauf um einen Euro. 

Zufällig sahen wir beim Vorbeifahren ein wenig später den größten Gezeitenstrom der Welt. Durch die Gezeiten bewegt sich in diesem Fjord das Wasser sehr stark und es entstehen überall Strudel und Strömungen. Sehr beeindruckend. 

Leider war das Wetter eher grauslich, daher sind wir bald weitergefahren um uns den ersten Gletscher genauer anzusehen. 

Norwegen

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