Würzige Sache
Jetzt haben wir euch ja wirklich ein paar Tage hängen lassen! Entschuldigt unsere Inkonsequenz. Donnerstag: der Vormittag verlief weitgehend normal. Wir begannen um 8 Uhr mit den...

Veröffentlicht: 13.10.2025
Zurück in Phnom Penh auf dem Sofa sitzend, können wir euch nun von den letzten beiden Tagen erzählen.
Gestern war es unglaublich heiß in Kampot und sehr drückend durch die hohe Luftfeuchtigkeit. Daher wollten wir ein bisschen langsamer machen und entspannten uns vormittags am Pool. Da zzt. keine Saison ist und daher außer uns nur noch 3 andere Gäste im gesamten Hotel waren, bot uns der Manager einen der Privatpools an, was wir natürlich dankend annahmen 😉
Um die Mittagszeit wollten wir dann nochmal ein bisschen in die Stadt und durch die Gegend laufen, allerdings war es einfach zu warm, um wirklich etwas zu machen. Immerhin der Seepferdchenstatue und einem netten kleinen Restaurant statteten wir einen Besuch ab.
Zurück im Hotel liehen wir uns ein Kajak und fuhren die Flusszweige unter den Palmen entlang.
Danach ging es zurück an den Pool (diesmal an den öffentlichen), wo wir bis in die Dunkelheit blieben.
Der Manager bot uns außerdem an, uns am nächsten Tag in den Bokor Nationalpark zu fahren.
Gesagt, getan. Heute morgen nach dem Frühstück stiegen wir bei ihm ein und er fuhr uns die gute Stunde bis auf den Berg hinauf und erzählte uns viel zu der Geschichte der Gebäude.
Außerdem waren wir erstaunt darüber, dass weit oben, fast auf dem Gipfel, mehrere wirklich große Hotels standen. Er erzählte uns, dass diese Häsuer einem reichen Chinesen gehören würden. Daraufhin kamen wir über die chinesischen Mitbürger Kamboschas zu sprechen. Auch andere Kambodschaner hatten uns bereits erzählt, dass es Regionen gibt, in denen sehr viele Chinesen leben würden. Auch in Phnom Penh ist uns dies in einigen Stadtteilen bereits aufgefallen. Dort gibt es nur chinesische Restaurant, wo die Karten auch nur in chinesischen Schriftzeichen und nicht in Khmer oder gar Englisch zur Verfügung stehen. Dies scheint viele Kambodschaner sogar wirklich zu stören, da, meist reiche Geschäftsmänner aus China, ganze Viertel aufkaufen. Außerdem scheinen für sie normale Gesetze nicht zu gelten, da sie sich einfach rauskaufen könnten. Die Kambodschaner fühlen sich daher unfair behandelt. Auch sind sie, bedingt durch ihre jüngste Vergangenheit, Fremden gegenüber generell misstrauischer.
Zuletzt fuhr er uns wieder in die Stadt, wo wir unseren Bus zurück nach Phnom Penh nehmen konnten. Morgen geht der normale Wahnsinn in der Klinik weiter.
