12.-16.3. Bolnuevo/ Mazarro
Am Sonntag fahren wir weiter nach Bolnuevo - und landen gegen Nachmittag am Campingplatz Playa de Mazarro direkt am Meer. Bei unserer Ankunft haben wir 24 Grad und ich traute...

Veröffentlicht: 19.03.2017
Wir verlassen die Region Murcia und fahren südwestlich in Richtung bergiges Inland. Als wir die Grenze nach Andalusien passieren, suchen wir die weißen Andalusischen Dörfer (die man aus Postkarten kennt) noch vergebens. Stattdessen passieren wir die Sierre de Huerto, eine menschenverlassene Gegend im Nirgendwo. Die Landschaft ist traumhaft aber karg und das Termometer kriecht runter auf 7 Grad, sodass wir beschließen, den ursprünglich angepeilten Campingplatz im Gebirge doch nicht anzufahren, sondern weiter zu ziehen (alle Wintersachen sind schon längst verpackt) :-). Die blühenden Obstbäume überall neben der einzigen Straße in dieser riesigen Talebene und dann die schneebedeckten Berge wirken beeindruckend. Wir fahren durch nahezu menschenleere Dörfer und entdecken immer wieder, verlassene, in die Berge gehauene "Wohnungen" mit ihren herausragenden Schornsteinen. In diesen urigen "Höhlen" wurde die Tradition des Flamenco geboren. Sie schützten im Winter vor Kälte und im Sommer vor der brennenden Hitze, die wir hier allerdings nicht angetroffen haben. Also ging es für uns weiter bis Granada. - eine lebhafte Stadt im spanischen Inland, in der die Gitarre erfunden wurde. Wir haben hier nur eine Nacht verbracht und lediglich den Stadtrand erkundet. Zu sehen gab es einen kleinen Mittelaltermarkt mit traumhaften Gewürzen und Leckereien. Dann ging es am Morgen für uns weiter durch die "Sierra Nevada" wieder Richtung Meer, wo es demnächst etwas wärmer werden soll.
