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Meine Reise durch den Vulkan-Nationalpark und der klemmende Tankdeckel

Veröffentlicht: 23.12.2025

Fahrt
Vulkan-Nationalpark → … → Renault-Werkstatt
140 km
Sehenswert
Renault-Werkstatt
Sehenswert
Tankstelle
Sehenswert
See
Attraktion
Wanderwege rund um den See

Unfassbar, was für wunderschöne Landschaften. Ich kann mich gar nicht satt sehen. Leider muss mich auf die sich um die Berge schlängelnden Straßen konzentrieren. Mein Weg führt durch viele kleine Bergdörfer, in denen die Zeit stillzustehen scheint. Ohne Fahrzeuge am Straßenrand stelle ich mir diese Dörfer vor, damit wirken sie so ursprünglich wie vor vielleicht hundert Jahren.

Nun, wieder geht es in Serpentinen durch diese wilde Gegend, bergauf - bergab mit meinem Didi. Er meistert alles mit bravour! Ich bin begeistert!

Irgendwann sollte ich tanken, stellte ich fest. Dazu muss ich erwähnen, dass sich mein Tankdeckel verklemmt hat und ich ihn nicht aufbekomme. Auf Nachfrage hatte ein älterer Herr an einer Tankstelle versucht zu helfen. Erfolglos. So fahre ich mit dem letzten bisschen Diesel weiter auf der Suche nach Hilfe. Es wird ja wohl irgendwo, selbst in dieser Gegend eine Werkstatt oder Tankstelle geben, die mir helfen kann?

Ja! Ich finde eine kleine Renault-Werkstatt, in die ich mit meinem nicht vorhandenen französisch hineinspaziere und dem Inhaber - was für ein hübscher Franzose! - mit Händen und Füßen erkläre, dass ich ein Tankdeckelproblem habe. Er scheint es zu verstehen und hilft prompt. Der Deckel ist "entklemmt" und ich könnte jetzt tanken fahren. Nun muss ich nur noch eine Tankstelle finden. Haha..... 

Nach ganzen 45 km werde ich fündig, mit Schweißperlen auf der Stirn, die Tanknadel fällt schon fast wieder aus der Anzeige heraus, also habe ich jetzt Minus-Liter im Tank? Ich beschließe, dass die Tankanzeige lügt, das beruhigt meine Nerven während der Fahrt.

Nach erfolgreichem befüllen des Tanks erreiche ich nach weiteren 59 km das heutige Tagesziel, dachte ich zumindest. Mein Reisebuddy war schon 1,5 Stunden vor mir dort und schickte mir grummelige und nach Mosern klingende WhatsAppNachrichten, welche ich während meiner Fahrt dorthin gekonnt ignorierte. Den Platz hatte er schließlich ausgesucht. Er lag mitten in einer Stadt, kein Strom, Lärm und wirklich nicht schön.

Ich beschloss hier keinesfalls zu bleiben, teilte dies auch mit. Der werte Herr wollte an dem Tag nicht weiterfahren. Nun gut, seine Sache. Ich recherchierte etwas und fand einen Platz mit Hilfe von Google Maps, an dem ich sicherlich gut stehen konnte - direkt an einem See.

Was für ein langer Tag! Also noch einmal 36 km fahren, es dämmert bereits und das Licht bei meinem Oldtimer - na ja, ich hätte auch mit einer Kerze vor dem Camper herlaufen können. 

Im dunklen fuhr ich also in ein Tal, Serpentinen und Wegen folgend, die gerade breit genug für mich waren. Hoffentlich kommt mir hier niemand entgegen, dachte ich nur. Endlich kam ich an. Motor aus und Feierabend. Meinem Reisebuddy sendete ich meinen Standort und erhielt dafür beleidigende Worte, da ich "einfach" gefahren war. Ich bleibe dabei, nicht mein Problem. Er hätte folgen können. Somit verabschiedete ich mich von ihm, ist doch entspannter alleine zu reisen. Genau - reisen! Nicht rasen!

Am nächsten Morgen erkundete ich die Gegend. Was für einen tollen Ort ich hier tatsächlich gefunden hatte. Magische Sonnenauf und -untergänge inklusive. Wanderwege rund um den See, was will ich denn mehr? Knut, meine Fellnase, ist ganz aus dem Häuschen. Hier werden wir ein paar Tage die Seele baumeln lassen.


Auf einen Blick

Automatisch aus dem Beitrag extrahiert
Wetter
Winter
Begleitung
Allein
AbenteuerlichEntspannend
  • Serpentinen durch wilde Berglandschaften
  • Hilfe in einer Renault-Werkstatt beim verklemmten Tankdeckel
  • Neuer Stellplatz direkt an einem See
  • Magische Sonnenauf- und -untergänge
  • Wanderwege rund um den See
CamperHund
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