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Eine Reise durch Europa - Selbstfindung und Leben abseits der Norm Teil 1

Veröffentlicht: 21.12.2025

Fahrt
Münsterland → … → Koblenz am Rhein
112 km
Attraktion
Emser Therme
Bad Ems, Deutschland
Unterkunft
Stellplatz am Yachthafen
1 Nacht · Bad Ems
Unterkunft
Stellplatz direkt am Rhein
1 Nacht · Koblenz
Attraktion
Deutsches Eck
Koblenz, Deutschland
Attraktion
Festung Ehrenbreitstein
Koblenz, Deutschland

Wer ich bin und warum ich diesen Reiseblog schreibe

Ich möchte mich kurz vorstellen, ich bin Nathalie, 51 Jahre jung und in diesem Jahr in eine Depression geschlittert. Ich schreibe diesen Blog, um vielleicht denen, denen der Mut fehlt aus dem bisherigen Leben, in dem man sich unglücklich gefangen fühlt, auszubrechen. Vielleicht gelingt es mir, einigen etwas die Ängste vor dem Unbekannten zu nehmen und dieses ewige: "ich weiß nicht, wie ich das machen soll" "was ist, wenn etwas passiert" aus dem Kopf zu bekommen. Es gibt für alles eine Lösung und jeder ist in der Lage alles zu schaffen, man muss nur einmal an sich selbst glauben und sich trauen. Das ist alles! Und bitte lasst euch gesagt sein, es hängt nicht nur am Geld. Es geht, wie auch bei mir, mit überschaubarem Budget.

Wie alles begann......

Die Idee zum Leben im Wohnmobil um die Welt kennen zu lernen - meinen Horizont zu erweitern - keimte schon so lange in mir. 2021 war es dann endlich soweit. Ich kaufte mein erstes Wohnmobil und löste meine damalige Wohnung in Bochum auf. Was sollte ich in dieser Stadt - das fragte ich mich immer öfter. Ich hielt mich schließlich kaum in meiner Wohnung auf. Entweder arbeitete ich oder war in meiner "alten Heimat" dem Münsterland, bei Freunden und Familie. Dieser erste "Versuch", so kann man das wohl nennen, scheiterte leider an der Corona-Krise. 

Nun, vier Jahre später, der nächste Versuch. Mit einem Job, der mich auffrisst und auslaugt, nach einer Beziehung, die ich besser nie geführt hätte, denke ich lange über mein bisheriges Leben nach. Monatelang, immer wieder - und komme ständig zum gleichen Ergebnis: ein Leben im Wohnmobil ist MEIN Leben. Eine berufliche Neuorientierung wäre sicherlich auch sinnvoll. Jetzt aber ist die Priorität bei meiner Reise, dem Finden zu mir selbst.

"Didi" tritt in mein Leben

Im August diesen Jahres finde ich "Didi" auf den Seiten einer einschlägigen Verkaufsseite für Fahrzeuge. Nach so vielen Überlegungen vom Van als Selbstausbau über alle möglichen weiteren Modelle und Baujahre, blieb ich bei diesem 33 Jahre alten Herren, der sich leider nicht in bestem technischem Zustand befand hängen und hatte mich sofort verliebt.

Reparaturen über Reparaturen

Vor dem Start meiner Reise war allerdings alles sehr holprig, wenn man das so nennen kann. "Didi" verbrachte gut 8 Wochen in einer Fachwerkstatt und brauchte sage und schreibe 3 Anläufe für den TÜV!

Nachdem ich ihn endlich abholen konnte, zeigten sich die Luken im Dach und Fenster nicht von ihrer dichtesten Seite, die Wasserpumpe trat in Streik und manche Wasserschäuche beschlossen, mal etwas Wasser in den Zwischenboden laufen zu lassen. Natürlich immer nur dann, wenn es regnete oder schon dunkel war - oder eben beides. Das war wohl eine Probe auf's Exempel. Entgegen meinen eigenen Erwartungen konnte ich alle Reparaturen erledigen.

Der Beginn meiner Reise

Meine Reise beginnt nun - endlich! - wenig spektakulär im Münsterland/ Nordrhein-Westfalen am Dortmund-Ems-Kanal, Anfang Dezember diesen Jahres. Das Wohnmobil ist gepackt, vielleicht sogar besser gesagt, entrümpelt. So viele Gedanken sind durch meinen Kopf geschwirrt. Was nehme ich mit, was wird eingelagert. Was, wenn ich etwas vergesse? 

Ok, mal ganz ehrlich. Was kann man denn lebenswichtiges vergessen, wenn alle wichtigen Dinge, wie Personalausweis, ggf Reisepass, Impfausweis, EU-Heimtierausweis, etwas Bargeld, Anziehsachen, Geschirr und Lebensmittel an Bord sind? Gut, etwas Werkzeug kann nicht schaden, Diesel im Tank auch nicht. Mit einem leicht euphorischem Gefühl geht die Reise los.

Der erste Step sind lediglich 112 km bis kurz hinter Bonn. Völlig ausreichend für den ersten Tag. Der Meinung war wohl auch Knut, meine Fellnase.

Danach geht es Step by Step weiter über Hamm (Sieg) mit wundervoller Umgebung für Wanderbegeisterte nach Bad Ems mit Besuch der Emser Therme, welche ich wärmstens empfehlen kann. Der nahegelegene Stellplatz am Yachthafen ist für eine Übernachtung gut geeignet, Einkaufsmöglichkeiten und Therme bequem fussläufig erreichbar. Sicherlich gibt es schönere Stellplätze, günstig gelegen ist er jedoch.

Am nächsten Tag er geht es nun direkt weiter nach Koblenz am Rhein für 1 Nacht mit Stellplatz direkt am Rhein mit Ausblick auf das Reiterstandbildes von Kaiser Wilhelm am Deutschen Eck als auch Sicht auf die Festung und Kulturzentrum Ehrenbreitenstein, welches um die Weihnachtszeit wundervoll beleuchtet ist. Auch zu anderen Jahreszeiten, vor allem im September zur Weinlese ist dieser Ort sicherlich eine Reise wert, wenn auch vielleicht recht überlaufen. 








Auf einen Blick

Automatisch aus dem Beitrag extrahiert
Wetter
Winter
Begleitung
Allein
AbenteuerlichSoloAbseits der Pfade
  • Start im Münsterland am Dortmund-Ems-Kanal
  • erste Etappe kurz hinter Bonn
  • Besuch der Emser Therme in Bad Ems
  • Übernachtung am Rhein in Koblenz
  • Blick auf Deutsches Eck und Ehrenbreitstein
WohnmobilWerkzeugDieselBargeldPersonalausweisReisepassImpfausweisEU-HeimtierausweisGeschirrLebensmittel
RoadtripTransitNaturStadt
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