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Einmal ins Paradis und zurück - Spring Break auf den Bahamas

Veröffentlicht: 03.04.2023

Sommer, Sonne, Sonnenschein. Das war unsere Hoffnung als wir am 6. März in den Flieger stiegen mit dem Ziel: Nassau auf den Bahamas. So interessant der Kühle Winter in Québéc auch ist, überkommt einen öfters mal das Bedürfnis einen ganzen Tag an der frischen Luft zu verbringen, ohne gleich seinen Skianzug auspacken zu müssen. Aus diesem Grund hatten wir bereits zu Anfang des Austausches ein Erholungswochenende für die Periode nach den Klausuren, dem Spring Break gebucht. Durch einen Lohnstreik der Professoren wurden zwar die Hälfte der Klausuren abgesagt und aufgrund anhaltender Verhandlungen erst diese Woche (drei Wochen später) neu terminiert. Dennoch konnte uns dies keineswegs die Freude am Urlaub verderben.

Angekommen in Nassau, ging es erstmal mit einem teuren Taxi Trip in unser Airbnb. Der große Nachteil an den Bahamas, die Lokalwährung ist an den U.S. Dollar gekoppelt (sprich ebenbürtig zum Euro) und somit ist das Preisniveau vergleichbar mit einem Urlaub in der Schweiz. Kurz gesagt: Schweineteuer. Natürlich war die Insel Nassau auch deutlich größer als wir gedacht hatten, sodass auch kein Fußmarsch von unserer Unterkunft zum Strand oder in die Stadt möglich war. Als Student kennt man jedoch seine Mittel und Wege, auch günstig voranzukommen, aber dazu später.

Unsere Unterkunft war atemberaubend. Die Bilder hatten tatsächlich nicht zu viel versprochen. Einen privaten Pool und bestens klimatisierte Zimmer machten den Aufenthalt perfekt. Während wir morgens den Tag mit Mimosa am Pool starteten, folgte am Mittag eine kleine Sportsession, gefolgt vom BBQ am Nachmittag und einem gemütlichen Lagerfeuer oder Ausgang am Abend. Kleine Info am Rande, Palmblätter fackeln wie Grillanzünder.

Und was sind nun dieses Studitips wovon du sprachest?

1) Lächeln und Winken/Daumen raus (Hitchhiking)

Da unser Airbnb an einer der Hauptverkehrszweige im Osten der Insel lag konnten wir gut unserer sympathischen Art Gebrauch machen. Da die Bahamians allesamt sehr freundlich sind dauerte es auch keine 10 Minuten bis der erste anhielt, um uns mit in die Stadt zu nehmen. Fahrten auf die Paradise Island waren etwas komplizierter, da dies auch die Überquerung der Brücke und eine $2 fee beinhaltete. Dennoch mit einem Spagat zwischen Hitchiking, lokalem Bus und Taxi gelang es uns die Fahrtkosten auf ein Minimum zu reduzieren.

2) Its all about connections!

Was kann einem besser weiterhelfen als der Kontakt zu einem Einheimischen. In unserem Fall Brandon der Sohn unserer Airbnb Host Familie. Als Halb Kanadier, halb Bahamian kannte er nicht nur die Insel bestens, sondern verstand genauso gut, wieso wir dem kanadischen Winter entflohen. Zudem organisierte er uns einen Ein Tages Bootstrip zu einem vergleichbar günstigen Preis. Das Beste daran, er schnitt auch einen Aftermovie für uns zusammen! Das Resultat findet ihr auf dem Link unten.

Neben Schildkröten, glasklarem Wasser und einsamen Insel bekamen wir während der Bootstour nicht nur den Karibischen Flair zu spüren. Unser Skipper Ryan gab uns auch eine kleine Geschichtstour und kannte sich selbstverständlich auch bestens mit dem Wohneigentum der Stars aus. Die prachtvollen Anwesen sprechen natürlich schon für sich, aber die Gepflogenheiten der Stars machen einen manchmal stutzig. Beispielsweise besitzt der Golfstar Tiger Woods nicht nur ein Haus auf den Bahamas, sondern auch ein unbebautes Grundstück. Wieso? Damit er nach beiden Seiten hinaus Meerblick hat (siehe Bild). Seine Nachbarin zur linken, Opera Winfrey, dankt ihm das naturgemäß, da sie so ihren Helikopter auf der Freifläche landen kann. Also gibt es auch bei den Stars so etwas wie ein gutes nachbarliches Verhältnis.

Link zum Youtube Video: https://www.youtube.com/watch?v=EPBxFqKjq0g&list=RDEPBxFqKjq0g&start_radio=1

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