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Beach hopping

Beach hopping

Das Wetter wird hier an der Ostküste jeden Tag ein wenig schlechter. Es regnet und stürmt immer häufiger. Die Regenzeit nähert sich. Inzwischen bin ich der einzige Gast im Smile Bungalow am Bottle Beach.  Das fühlt sich merkwürdig an und nicht wirklich toll. Des Morgens machen sie noch nicht mal alle grünen Rolläden hoch. Für mich wird es Zeit zu gehen. Allmählich nervt mich auch, dass die Bettdecke vom Schwitzen in der Nacht klebrig und klamm von der Feuchtigkeit ist. Auch das Handtuch wird gar nicht mehr trocken und muffelt vor sich hin. Und der Mülleimer musste auch dringend mal geleert werden. Für alle, die noch nicht durch Südostasien gereist sind: Die Wasserleitungen verkraften kein Toilettenpapier. Deswegen wirft man das benutzte Papier in einen kleinen Mülleimer, der neben der Toilette steht. Und nach sechs Tagen... Da meine Strandlust noch ungebrochen ist, hüpfe doch einfach einen Strand weiter. Das wollte ich schon immer mal machen. So lange an einem Strand bleiben bis ich keine Lust mehr und dann einen Strand weiter ziehen. Ein kleiner Traum. Das Meer ist zu stürmisch fur das Longtailboot und der nette Manager des Bungalows verspricht, mich mit dem Allradfahrzeug an den Thong Nai Pan Noi zu bringen. Ein Opi fährt. Mit Seelenruhe und viel Geschick steuert er das Gefährt über die Sandpiste, die binnen kürzester Zeit zum Schlammpfad wird. Unglaublich steil und von tiefen Furchen und Schlaglöchern durchzogen. Du meine Güte. Ich staune, dass der Wagen das packt und freue mich über dieses kleine Abenteuer. Backpacken ist eben einfach klasse.




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