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Auf unserer Fahrt durch die Provence sahen wir leider noch keine blühenden Lavendelfelder, weil es dafür im Mai noch etwas zu früh ist. Will man die Blüten sehen, muss man im Sommer ab Mitte Juni hierher reisen - und dafür aber auch mit deutlich mehr anderen Touristen rechnen. Wir sahen also nur grüne Pflanzen, wo in einem Monat violette Blüten sein werden. Aber der Mohn blühte und die mit roten Tupfen versehenen Wiesen waren auch ein schöner Anblick.



Unseren ersten Stopp machten wir dennoch im Lavendelmuseum, so dass wir einiges über den Anbau und Verarbeitung von Lavendel lernten. Dort gab es eine beeindruckende Sammlung alter Destillierapparate, mit der das kostbare Lavendelöl gewonnen werden konnte. Da man damit allerdings auch Schnaps brennen kann, waren sie vom Zoll mit Löchern unbrauchbar gemacht worden...


Lavendelmuseum "Le Château du Bois" in Coustellet (bei den grünen Pflanzen handelt es sich um leider noch nicht blühenden Lavendel)

Ein beliebtes Fotomotiv bei blühenden Lavendelfeldern ist auch die Abbaye de Sénanque. Das 1148 gegründete Zisterzienserkloster liegt in einem Tal umgeben von Lavendelfeldern. Wir machten ebenfalls einen kurzen Fotostopp - natürlich ohne Blüten.

Abbaye de Sénanque

Ganz in der Nähe des Klosters liegt das mittelalterliche Gordes, ein Dorf, das auf einen schroffen Felsen gebaut wurde. Auf unserer Fahrt zum Kloster hielten für nur für ein paar Aufnahmen aus der Ferne.

Gordes

Um eine schöne Landschaft - ganz ohne Lavendel - ging es auch bei unserem Halt in Roussillon. Durch das kleine Dörfchen hin liefen wir zu den bekannte Wanderwegen durch die Ockerfelsen.

Roussillon

Seit Ende des 18. Jahrhunderts wurde hier Ocker zur Farbherstellung industriell abgebaut. Heute ziehen die Ockerfelsen mit ihren kräftigen Farben und Gesteinsformationen Touristen an, die die Gegend auf dem "Sentier des Ocres" erkunden.


Wir liefen durch den Wald und stießen unterwegs immer wieder auf bizarr geformte Felsen in Rot- und Gelbtönen.



Auch die einstige Hauptstadt der Provence wollten wir noch besuchen. Auch heute ist Aix-en-Provence keine ganz kleine Stadt und so steckten wir erst einmal im Verkehr fest und brauchten einige Zeit, um auch noch einen Supermarkt und eine Tankstelle zu finden. In der Innenstadt legten wir dann erst einmal eine Pause auf dem Place du Général-de-Gaulle ein.


Place du Général-de-Gaulle


Von dort flanierten wir die Prachtstraße der Stadt, den Cours Mirabeau, entlang, die immerhin schon 1649 als Platanenallee angelegt wurde.


Cours Mirabeau


Durch die kleineren Gassen und vielen Plätze der Altstadt spazierten wir noch etwas, ehe es Zeit wurde, weiter nach Marseille zu fahren.





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