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Helm im Hochpustertal

Helm in Innichen im HochpustertalhahnspielhuetteAussicht vom Helm im HochpustertalBlick auf die Sextener Dolomiten, Hochpustertal

Wanderung auf den Helm in Innichen

Helm in Innichen im Hochpustertal
Helm in Innichen im Hochpustertal

Wer auf der Suche nach traumhaften Aussichten auf die Sextener Dolomiten ist und dabei nur eine gemütliche Familienwanderung in Kauf nimmt, der sollte den Helm in Innichen im Hochpustertal erkunden. Atemberaubende Blicke auf 360° Ebene werden hier wahr, unter anderem auf den Naturpark Drei Zinnen, der Sextener Sonnenuhr und sogar dem Großglockner. Der Helm (auf Italienisch Monte Elmo) gehört ohne Zweifel zu den schönsten und angenehmsten Wanderzielen im Hochpustertal. Das Erreichen des Gipfels ist ohne Probleme für Familien mit Kindern möglich und dies sogar ohne jeglich große Anstrengung.

Die Wanderung

Um die historische Militärhütte des 2.434 hohen Helm zu erreichen gibt es verschiedenste Möglichkeiten. Die einfachste Möglichkeit bietet sich mit der Gondelbahn in Sexten oder deren in Vierschach (Innichen) hoch zu fahren und von dort aus die Wanderung zu beginnen. Hier hat man schon einige Meter gut gemacht. Für all jene, die den Helm als Nachmittagsausflug erkunden möchten sind die Bergbahnen die schnellste Möglichkeit um dieses Ziel so rasch wie möglich zu erreichen. Nach einer ungefähr 15 minütigen Bergfahrt, angekommen am sogenannten Helm Restaurant, startet dann die ungefähr 1 stündige Tour auf den Helm. Wer mehrere Stunden im Genuss des Wandern in im Hochpustertal kommen möchte, dem empfehle ich als Ausgangsort die Ortschaft Innichen, die Gemeinde Sexten oder von Österreich aus die Ortschaft Sillian in Osttirol. Von dort aus dauert die Wanderung auf den Helm zwar mehrere Stunden, bietet aber in Bezug auf Erlebnis und Natur einiges mehr.

Zwischenziel: die Hahnspielhütte und das Helm Restaurant

hahnspielhuette
Hahnspielhütte


Wenn man schon mal angekommen ist am sogenannten Helm Restaurant, dann sind es nur noch 1 Stunde bis zum Ziel, der Militärhütte auf dem Helm. Passiert wird, egal wo man startet immer die beliebte Hahnspielhütte. Dort sollte man auf jedem Fall einkehren, um in den Genuss der Spezialitäten aus Südtirol und dem Pustertal zu kommen.

Von der Hahnspielhütte auf den Gipfel des Helm im Hochpustertal

Nach der 15 minütigen Wanderung vom Helm Restaurant zur Hahnspielhütte geht es dann weiter in Richtung Gipfel, dem Ziel dieser Familienwanderung im Hochpustertal. Die ersten Meter sind eher leicht und eben zu bewältigen, dann wird es erst steil. 15-20 Minuten geht es jetzt nur noch bergauf, bis man am Ende das Ziel, die Militärhütte erreicht. Der Weg ist aber im Gegensatz zu vielen anderen Touren bestens präpariert und auch perfekt gekennzeichnet. Verlaufen kann man sich hier gar nicht, denn das Ziel ist immer vor Augen.
Etwa 45 Minuten Zeit brauch man am Ende von der Hahnspielhütte bis zum Gipfel. Sobald man auf dem Helm im Hochpustertal angekommen ist werden je nach Wetterlage die besten Aussichten auf die umliegenden Berge der Sextener Dolomiten wahr.

Die Aussicht vom Helm in Innichen

Aussicht vom Helm im Hochpustertal
Aussicht vom Helm im Hochpustertal


Wie kaum ein anderer Berg bietet der Helm im Hochpustertal eine unglaubliche Aussicht auf die gegenüberliegenden Dolomiten. Es mag sein, dass der Berg mit seinen 2.434 Metern Höhe nicht gerade hoch ist, doch er hat die perfekte Lage für die traumhaftesten Blicke auf die umliegenden Berge und Gipfelkreuze: Das bekannte Fischleintal, der Innichner Hausberg Haunold, die Dreischusterspitze, das Pfannhorn und weit weit entfernt kann man auch den höchsten Berg Österreichs, den Großglockner erkennen. 


Blick auf die Sextener Dolomiten, Hochpustertal
Blick auf die Sextener Dolomiten, Hochpustertal


Eine solch gewaltige Aussicht möge man kaum glauben, wenn man bedenke, dass der Helm nur ungefähr 2.400 m hoch ist. Wenn noch Lust da ist und man ein paar Meter weiter geht, dann kann man sogar auf die Drei Zinnen in den Sextner Dolomiten blicken. Wunderschön, einfach einzigartig dieses Panorama. Der Helm hat also die perfekte Lage für eine atemberaubende Aussicht. So macht das Wandern im Hochpustertal großen Spaß. Wer noch nicht genug hat vom Bergsteigen, der kann natürlich vom Helm einige weiteren Touren durchführen wie z.B. zur Sillianer Hütte in den Karnischen Alpen. Hier sollte man aber bereits vor Mittag starten.

Mein Fazit:

Es gibt zahlreiche Wanderungen im Hochpustertal mit schönen Aussichten, doch bei den meisten dieser Touren brauch man viel Zeit und natürlich auch einiges an Kondition. Der Helm in Innichen bietet hingegen bei mäßiger Anstrengung den perfekten Ausblick. Wer mit der Familie oder nur am Nachmittag Lust und Zeit hat für eine Wanderung, der ist hier am besten dran. Leider war bei meiner Wanderung das Wetter nicht wirklich perfekt, doch trotzdem war es ein tolles Erlebnis den Helm im Hochpustertal zu erkunden.

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