Michels Camperreise(n)
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Die Reise beginnt

Veröffentlicht: 30.08.2023

11.08.2023 (Freitag)

Anreise Tag Nr. 1 geschafft, zwei liegen noch vor uns.
Wir sind sehr früh gestartet am heutigen Tag. Michel meldete sich um halb 3 zum Essen und bis alles gepackt war, inklusive Bettwäsche (Insider) und Kind wurde es kurz vor 5.

Die Fahrt verlief gut, da wenig Stau und (meist) ein schlafendes Baby.
Gegen halb 11 kamen wir in Bad Nenndorf bei Svens Vater an, der uns Unterschlupf für eine Nacht gewährte. Wir waren beide zwar recht müde, machten uns aber zu einem ausgedehnten Spaziergang mit Kind in Trage und dem Opa als Reiseführer auf.
Am Nachmittag stand ein großer Besuch beim Uropa und einem großen Teil der Stiller-Family auf dem Programm. Langsam wurde Michel unruhig trotz regelmäßiger Schläfchen und wir verkürzten den Besuch etwas. Die Quittung für ein recht straffes Programm bekamen wir aber dennoch: Michel benötigte lange, um in den Schlaf zu finden. Endlich ins Land der Träume versunken, ließ er sich von nichts mehr wecken (außer dem Hunger, der immer noch sehr regelmäßig kommt und die Nächte gerne verkürzt).
Sven und ich hatten uns im Vorfeld doch noch einige Gedanken darüber gemacht, ob die viele Fahrerei mit einem Baby so spaßig werden würde.
Wir werden nicht zu häufig die Camping Plätze wechseln und lieber mal auf den ein oder anderen Programmpunkt verzichten. Wir haben uns groß ERHOLUNG auf die Agenda für diesen Urlaub geschrieben.
Vor allem Sven benötigt nach vielen anstrengenden Wochen auf Station Ruhe und Erholung. Obwohl die Nachtschichten mit Michel aktuell mir zugeteilt sind, schläft Sven unruhig und definitiv zu kurz.

Hat man ein Baby in dem Alter muss man sich dem Rhythmus des Kindes anpassen. Das bedeutet Schlafenszeiten abzupassen, um entspannt 1-2h fahren zu können. In Norwegen ist definitiv der Weg das Ziel und das Fahren auf Norwegens Straßen ein Genuss.
Michel kann gut im Auto schlafen, was für ein Segen ist. Aber die Natur hätte uns kein Baby geschenkt, dass keine Lust auf Camperreisen hat. Davon bin ich überzeugt.

Wir sind schon fast bettfertig und es ist 20:19. Morgen soll es wieder so früh los gehen, da wir hoffen ein großes Stück der restlichen 650 km abarbeiten zu können.
Michel schläft seit halb 7 selig und weiß noch nicht, was wir morgen wieder von ihm abverlangen.
Aber wie meine Mutter mal so schön gesagt hat: ich habe meine Kinder wie eine Handtasche überall mithingenommen und geschadet hat es euch (offensichtlich) nicht. 

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