Haltestelle in Ho-Chi-Minh-Stadt → Unterkunft in Ho-Chi-Minh-Stadt
Ho-Chi-Minh-Stadt, Vietnam
Unterkunft
Unterkunft in Ho-Chi-Minh-Stadt
Ho-Chi-Minh-Stadt
Essen
nettes Lokal
$$ · Abendessen
Sehenswert
7/eleven-Einkaufsladen
Ho-Chi-Minh-Stadt, Vietnam
Es galt es also nun Abschied zu nehmen aus Kambodscha und der Grenzübertritt nach Vietnam stand noch an. An der Grenze angekommen, war es im Gegensatz zur Einreise in Kambodscha recht unspektakulär. Am Schalter des Ausreisebeamten gings fix. Er stempelte etwas in meinem Pass rum, spielte derweil immer mal an seinem Handy, sang ein kleines Liedchen und war ungewöhnlich vergnügt. Ein paar Meter weiter bei der Einreise stand schon eine extreme Schlange. Der Reiseleiter des Busses sagte uns, dass es jetzt ca. 1,5 Stunden dauern werde bis wir die Grenze passieren können. Er schnappte sich unsere Pässe und dann hieß es warten. Letztendlich war es dann über eine Stunde, dann gingen wir an einem Teil der Schlange vorbei und bekamen unsere Pässe zurück. So richtig interessierte das obligatorische Scannen des Reisegepäcks keinen. Der letzte Grenzbeamte blätterte dann trübe schauend noch etwas in meinem Pass, winkte mich durch und erhielt von unserem Reiseleiter noch ein paar Scheine in seine Schublade gesteckt, wie ich beim Vorbeigehen beobachtete. Also auch bei den vietnamesischen Genossen vor Ort läuft alles etwas schneller mit dem richtigen Schmiermittel..Die restliche Fahrt lief dann ziemlich schleppend; insbesondere als wir in Ho-Chi-Minh-Stadt/ Saigon immer weiter vordrangen. Die Unmengen von Mopeds und Rollern, die sich durch den (nur) scheinbar wirren Verkehr durchwühlen, sind schon ein Erlebnis für sich und allein das Beobachten dessen ist ein ganz netter Zeitvertreib... Zumindest jetzt noch am Anfang...Irgendwann waren wir dann angekommen. Zwei Stunden später als nach Fahrplan. Die Haltestelle war auch nicht dort, wo sie nach Buchung sein sollte; aber prima, so waren es statt 4 km nur knapp 1,5 km zur Unterkunft. Nun hatte ich noch drei Tagesaufgaben zu erledigen bis ich mein Magenknurren stillen wollte; lokales Geld besorgen, eine vietnamesische Sim-Karte, damit ich wieder online bin und Wege finde, und dann in meine Unterkunft finden...Ein Touri mit großen Rucksack auf dem Buckel weckt schnell Begehrlichkeiten und so dauerte es nicht lang bis mich ein Mopedfahrer fragte, ob er mich irgendwo hinfahren könne. Ich erblickte aber gerade einen Geldautomaten, sodass ich zunächst meine erste Tagesaufgabe erledigen wollte und sagte ihm, dass ich danach noch eine Sim-Karte benötige. Kein Problem, er wolle warten... Na klar, erster Versuch mit der Visa-Karte geldabheben zu wollen, schlug natürlich fehl. Hmm, SMS von Barclays, Karte wurde gesperrt, da ungewöhnliche Geldbewegungen in Kambodscha und nun Vietnam vorgenommen wurden. So ungewöhnlich waren die nicht, denn sie stammten alle von mir, wie ich später noch klären konnte. Aber erstmal die nächste Kreditkarte gezückt und zack war ich Dong-Millionär. Nach kurzer Verhandlung zum Beförderungsentgelt mit dem wartenden Rollerfahrer gings mit meinem großen Reiserucksack auf dem Rücken auf seinen Mopedrücksitz und dann zum örtlichen Sim-Karten-Händler, der gleichzeitig auch Wechselstube war; eine ziemlich windige Gestalt in seiner kleinen Butze. Aber kurze Zeit später war ich wieder mobil und hatte zudem noch einige Dollar getauscht, die teilweise in Kambodscha nicht angenommen wurden, da dort Dollar-Scheine mit winzigen Rissen zurückgewiesen werden... Prima, jetzt gings nur noch meine Unterkunft zu finden. Also wieder drauf aufs Moped und in das Gedrängel in den Verkehr. Geheuer ist einem die örtliche Fahrweise nicht. Ich klammerte mich also festen Griffes an das Moped und irgendwann nach ein paar Minuten waren wir da... Die Unterkunft war in einer Nebengasse etwas versteckt, aber nach etwas Rumirren fand ich diese mit Hilfe meines Fahrers doch noch. Eine wahre Festung. Da kommt so schnell keiner rein. Über Kameras und eine Sprechanlage wurde ich zur Schlüsselbox und dann zu meinem Zimmer geleitet... Nach kurzem Ausspannen und Klärung der Sperrung meiner Visa-Karte ging es - jetzt war es schon 20.30 Uhr - noch eine Runde die Umgebung erkunden und auf Nahrungssuche. Mein Viertel hat wieder ein sehr schön Flair, trotz des gewöhnungsbedürftigen Straßenverkehrs, und ich fand auch recht fix ein nettes Lokal, um den Hunger zu stillen. Auf dem Rückweg kam ich noch an einem 7/eleven-Einkaufsladen vorbei, versorgte mich noch mit einigen Leckereien und konnte auch meine Visa-Karte wieder beim Einsatz ausprobieren. Funktionierte wieder. Prima... Ich war dann ordentlich durch wegen der kurzen vorherigen Nacht und dem langen Reisetag, weshalb ich nach gemütlichen Fernsehschauen mit Schlummergetränk recht fix weggenickt bin...
Auf einen Blick
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Dauer
1 Tag
Begleitung
In der Gruppe
Stimmung
Abenteuerlich
Highlights
Grenzübertritt nach Vietnam
Ankunft in Ho-Chi-Minh-Stadt zwei Stunden verspätet
Mopedfahrt zur Unterkunft
SIM-Karte und Bargeld besorgt
Abendliche Erkundung des Viertels und Essen gehen
Ausrüstung
ReiserucksackVisa-KarteSIM-KarteBargeld
Themen
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