Einreise nach Loas - erste Tempeltour durch Luang Prabang
Gestern ging es dann ganztags auf Reisen. Ich startete am Vormittag in SaPa und von da aus sechs Stunden mit dem Schlafbus nach Hanoi zum Flughafen. Natürlich hatte der Bus bei...


Veröffentlicht: 19.03.2025
















































Auch den zweiten Tag in Luang Prabang habe vornehmlich mit Besuchen von Tempeln sowie dem Königspalast und Nationalmuseum verbracht, wobei ich mich von der Gemächlichkeit meiner Umgebung habe anstecken lassen und es insgesamt ruhig angehen lassen habe. Nach etwas spätem längeren Frühstück, Plausch beim Käffchen mit einer anderen Übernachterin des Hotels und noch anderen morgendlich zeitraubenden Gedattel stiefelte ich also wieder los. Auf dem Plan stand insbesondere der Königspalast mit Nationalmuseum und die Stufen hoch zum Mount Phousi mit der goldenen Stupa des Wat Chom Si, wo man einen herrlichen Blick über die Stadt haben sollte. Eigentlich ist dies eine Station, die zum Sonnenuntergang bevorzugt angesteuert wir, aber da ich gelesen hatte, dass sich die Tourimassen dann dort auf den Füßen stehen und die Stufen hochschieben, habe ich mich gegen diese Variante entschieden. Aber erst einmal lagen der "Wat Pahuak" und der "Wat May Souvannapoumram" auf meinem Weg zum Königspalast/Nationalmuseum. Beide Tempelanlagen sind etwas kleiner, dafür ist man dort dann eher unter sich mit den Mönchen und kann sich in Ruhe alles anschauen, ohne den anderen Touris beim Fotografieren im Weg zu stehen ...
Danach ging es aber zum Königspalast, der im Areal des Nationalmuseums liegt. Dieser wurde 1904 während der französischen Kolonialzeit erbaut und von der königlichen Familie bis zum Sturz der Monarchie 1975 bewohnt. Das Hauptgebäude stammt noch aus dem frühen Zwanzigsten Jahrhundert und war einst der Hauptwohnsitz von König Sisavang, dessen Statue noch im Außenbereich steht. Die Ausstellung zeigt Werke, die bis in die Zeit des Lane Xang Königreichs zurückgehen sowie religiöse Objekte, Statuen, königliche Waffen, Kleidung, Geschenke anderer Staaten an die Königsfamilie und auch die Privatgemächer der Monarchen. Viele Wandgemälde erzählen auch vom Alltag der Königsfamilie und dem täglichen Leben im Laos während der Epoche. Zu sehen ist auch der ehemalige Fuhrpark des Monarchen. Insgesamt eine sehr große Ausstellung mit vielen Exponaten und Details. Fotografieren ist strengstens verboten und wird überall wachsam kontrolliert. Als ein Amerikaner durch die Tür von außen Fotos von den Fahrzeugen des Monarchen gemacht hat, wurde ich Zeuge wie eine kleine loatische Bewacherin diesen lauthals zur Schnecke gemacht hat und auch nach Löschung der Fotos gar nicht mehr schreiend von ihm ablassen wollte ... Das ganze Areal hat auch eine schöne und gut gepflegte Gartenanlage und ich verbrachte einiger Stunden im Museum und im gesamten Bereich ...
Danach ging es gleich gegenüberliegend die Treppen hinauf zum Mount Phousi mit der goldenen Stupa im Wat Chom Si. Der Weg über die vielen Stufen ist etwas beschwerlich, aber die Aussicht über die Stadt und auch der Weg hinauf und gegenüberliegend wieder hinab an sich mit den vielen gesäumten Statuen und Figuren lohnt sich.
Danach flanierte ich noch ein wenig zurück durch die Stadt und nach Zwischenpause im Hotel gings zum Abendschmaus an den Mekong mit Sonnenuntergang und Slowboat-Beobachtung und teilweise folkloristisch musikalischer Umrahmung ...
