Siem Reap Tag 7
Neuer Tag, neues Abenteuer. Maren hatte ihren Sonnenstich anscheinend gut überstanden und so wurde schnell das Frühstück vernichtet. Aufgrund der längeren Fahrt ging’s diesmal...

Veröffentlicht: 15.11.2018
Auf Richtung Paradies, wenn es denn sowas gibt. Da wir uns eine 12 h Busfahrt dorthin ersparen wollten, wählten wir die express Version. Propellerflugzeug. Von Siem Reap nach Sihanoukville in 1 h. Beim auschecken aus unserer Unterkunft mussten wir leider Bar bezahlen, da Kreditkartengerät defekt war. Am Flughafen sollten wir uns allerdings mit frischen Dollarnoten eindecken können wurde uns gesagt. Kurze Fahrt dorthin und einen ATM aufgesucht. Zwei 100 Dollar Noten bekommen, klasse. Hätte auch direkt Gold ausspucken können, 20 Dollar Noten sind in Kambodscha schon schwer loszuwerden. Naja. Zeit bis zum Abflug mit daddeln und rauchen verbracht, anschließend die Maschine bestiegen. Wohl Marens schlimmster Moment in diesem Urlaub. Chinesisches Model, knapp 40 Leute ham Platz. Für mich unmöglich gerade darin zu stehen. In der EU sind Start und Landung dieses Flugzeugstyp nicht erlaubt, warum auch immer. Vollstes Vertrauen in Bayon Airlines, schließlich besitzt diese Gesellschaft nur 2 Flugzeuge. Und so wars auch. Start, kurzer Flug, Landung. Alles wie immer. Nen bisschen Lauter vielleicht. Per Taxi zum Hafen, dort ins Speedboat nach Koh Rong Samloem. Am dortigen Fähranleger bewahrheitete sich alles. Türkisblaues klares Wasser, Weißer Strand, Palmen. Alles was son Baccardiinselfeeling auslöst. Einfach nur Toll! Statt den knappen Kilometer zu unserer Unterkunft zu laufen, wurden wir mit nem Boot abgeholt. Eingecheckt und direkt Badehose an. Mein selbst gestecktes Ziel, die Badehose die nächsten Tage anzulassen (Ausnahme schlafen) wurde mit Auszeichnung bestanden.
Die nächsten Tage waren ein gesunder Mix aus spazieren, Fische und sonstige Tiere gucken, schwimmen, bräunen, Hängematte, Hängematte im Meer, Sonnenuntergang, Buch lesen, Liegestuhl oder einfach nur Chillen im wahrscheinlich besten Restaurant der Welt. Klasse Ambiente, mehr liegen als sitzen, leckeres Essen, super Cocktails. Leider waren die Preise etwas hoch, ist man jedoch von Inseln gewöhnt. Wir hatten mit Abstand den schönsten Strandabschnitt und unsere Villen waren nicht so hässlich wie manch andere. Bisschen Heimweh kam auf, wenn die Hunde der Unterkunft im Wasser tollten und Fische jagten, werden aber gut auf dem laufenden gehalten was unser Vierbeiner so treibt