Die Reise
Meine Reise über den großen Teich

Veröffentlicht: 07.08.2025
Aufregendddd, heute gehts los! Erstmal alles Gute zum Geburtstag Großpapa heute❤️
Ich hab von 21 bis 4 Uhr geschlafen, naja, sonst immerhin keine schlimmen Jetlag Symptome, bin nur müde. Ich lauf zum ersten Mal zur Uni, der Weg ist großartig: es ist super warm, angenehm frische Luft und die zwei Straßen, die ich langlaufe, haben einen Grünstreifen, auf dem der Fußweg ist.
Generell ist das Stadtviertel sehr grün, es regnet aber auch zurzeit fast jeden Tag, glaube ich. Ich fühle mich hier auch relativ sicher, wenn es hell ist, sollte es hier also keine Probleme geben. Ich telefoniere zum ersten Mal mit der Familie, was richtig schön ist. Ich kann gar nicht alles berichten, was ich erlebe, deswegen bin ich glücklich, den Blog zu haben. Die anderen haben glaube ich auch eine richtig schöne Zeit in Portugal.
In den 10-15 Minuten Weg komme ich an Tacoständen, Burritoständen, Blumen, Cafés (Starbucks und so), kleinen Läden und einem Supermarkt vorbei, wie praktisch. Und dann sehe ich den riesigen Campus: ich merk jetzt schon, dass der richtig beeindruckend sein wird! Aber erstmal frühstücke ich mit den anderen einen Crêpe in einer Art Kantine, die auch zum Campus gehört.
Kostet etwa 3-4 Euro, also preislich scheint sich das Essen nicht so sehr zu unterscheiden von zuhause. Die Umrechnung ist etwa 20 mx pesos = 1 Euro. Damit kann man ganz gut rechnen. Beim Essen lernen Elena (Lydias amerikanische Mitbewohnerin) und Dana aus Moldavien kennen, beide wirken sehr lieb.
Dann gehen wir rein, durch ein bewachtes Gate, und sehen gleich ganz viele Menschen, die verdächtig unmexikanisch aussehen. Denen schließen wir uns an, es gibt ein Buffet mit frischem Obst, Joghurt, Müsli und Honig für uns, bevor es losgeht mit der Anmeldung. Wir reden schonmal mit ein paar Menschen, aber man ist erstmal etwas überfordert. In der anschließenden (seeehr langen) Einführung lerne ich, dass
Es schließt sich eine ebenfalls seeehr lange Campustour an. Die Hauptgebäude sind alle beieinander und unfassbar cool und modern, zu den Sportstätten laufen wir einige Kilometer insgesamt. Zum Campus aber mehr in einem anderen Eintrag.
Dann gibt es noch ein komplettes mexikanisches Lunch-Catering für uns, mit Bohnen, Reis, Hibiskus-Irgendwas, Tortillas, (Huhn, anderem Fleisch,) Obstspießen, was lecker schmeckt aber nicht an die zwei berühmten mexikanischen Getränke rankommt, die wir bekommen: Agua de Jamaica (sehr süß, wie Sangria aber alkoholfrei) und Horchata (Reismilch oder so, ebenfalls sehr süß, schmeckt wie Chai Latte). Angeblich muss man sich in seiner Zeit für eine Seite entscheiden, ich kann das noch nicht. Ich hoffe, das könnt ihr an Weihnachten auch mal probieren!!
Dann noch mehr Infos, ich schlaf am Tisch fast ein. Gegen 17 Uhr dürfen wir gehen und ich geh nur noch kurz in den Supermarkt an der Ecke Wasser kaufen (hier kein Trinkwasser aus dem Hahn!), und nochmal versuchen, Geld abzuheben, was nur bis 250 Euro klappt, weshalb Paula mir schon wieder Geld geben muss. Damit kann ich dann abends die Kaution und erste Miete zahlen, rede noch kurz mit meinen neuen Mitbewohner:innen und falle dann gegen 20 Uhr ziemlich tot ins Bett. So viele Eindrücke, Menschen, so viel Socialising, Rumlaufen und alle möglichen Sprachen… Um mal festzuhalten, wen ich von den vielen, vielen, sehr interessierten, internationalen, netten Menschen heute besonders mochte: Dana (Moldavien), Virág (Ungarn), Mar (Spanien), Justin (USA), Jacek (Polen), Lydia (Deutschland). Mal schauen, wie sich das so weiter entwickelt. Insgesamt ein toller erster Tag, aber wow, bin ich jetzt fertig. Tschüssii
