Au revoir Montréal
InhaltMontag habe ich nach der Arbeit mit JP und Simon noch ein wenig Zeit verbracht und wir haben die letzten Tage noch einmal Revue passieren lassen. Mit Bier und Videospielen...

Veröffentlicht: 09.04.2017
In Toronto angekommen, habe ich mich mit Leo, den ich über Facebook kennengelernt habe, auf einem Parkplatz in der Stadt getroffen. Zusammen wollten wir am nächsten Tag zu den Niagara Fällen fahren. Zunächst sind wir zu unserer gemeinsamen Unterkunft gefahren und haben dort zusammen gekocht und uns auf den nächsten Tag vorbereitet. Morgens sind wir mit seinem Auto, einem älteren Volvo, Richtung Niagara Fälle gefahren und haben in der Stadt noch 2 weitere deutsche Mädchen aufgesammelt. Auf der Fahrt dorthin haben wir unseren gemeinsamen Erfahrungen und Vorhaben hier in Kanada ausgetauscht. Leo und ich hatten in dem Ort Niagarafalls einen Couchsurfer Gastgeber und so sind wir zu ihm gefahren. Nach einer kurzen Begrüßung haben wir 4 uns zu Fuß zu den Wasserfällen gemacht. Wir waren bis in den frühen Nachmittag mit der Besichtigung der Wasserfälle beschäftigt. Dort haben wir uns von den Mädchen auch wieder verabschiedet und sind wieder zu unserem Gastgeber gelaufen. Wir haben uns die Zeit am Nachmittag mit Serien und Filmen auf Netflix vertrieben und zum Abendbrot hat unser Gastgeber sogar noch groß für uns gekocht, da er eine Leidenschaft fürs Kochen hatte. Es blieb sogar noch etwas übrig, sodass wir uns etwas für den nächsten Tag einpacken konnten.
Am nächsten Morgen haben wir uns nach einem ebenfalls gemachten Frühstück wieder Richtung Toronto gemacht. Dort habe ich mich von Leo verabschiedet, der an dem Tag einen Flieger Richtung Kuba hatte.
Ich habe mich in Toronto mit meinem nächsten Gastgeber getroffen und er hat mir am Nachmittag die Stadt gezeigt und Tipps gegeben. Den Abend haben wir noch den Abend mit Sauna und Jacuzzi, was sich auf dem Dach des Wohnungsgebäude befand, ausklingen lassen. Am nächsten Tag habe ich mir den ganzen Tag die Stadt angeschaut und ein paar empfehlenswerte Orte von meinem Gastgeber abgeklappert, bevor ich mich nachmittags Richtung Flughafen gemacht habe, da mein Flieger schon am Abend ging. Toronto ist insgesamt eine schöne und moderne Stadt, die wesentlich größer als Montréal ist. Sie so etwas wie das New York Kanadas.
Am Abend ging mein Flieger Richtung LOS ANGELES. Dort erwartete mich ein Bekannter aus Montréal, mit dem ich zusammen einen Roadtrip nach Vancouver machen wollte. Er war bereits 4 Wochen in den USA unterwegs und ich begleite ihn nun die Westküste entlang nach VANCOUVER.
Das Einchecken und die Grenzkontrolle haben sich nach ein paar Fragen über mein Vorhaben und den Inhalt meines Handgepäcks ein wenig hingezogen, da ich für den Flug ein bisschen Obst eingepackt habe. Diese wurden jedoch vor meinen Augen in die Tonne geworfen, da Lebensmittel nicht in die USA eingeführt werden dürfen. Der Flug verging schneller als gedacht und Steve holte mich vom Flughafen ab und wir fuhren zu unserer Unterkunft. Am nächsten Morgen sind wir gemeinsam aufgebrochen und wir haben uns ein wenig die Stadt angeguckt. Wir haben uns den Walk of Fame und die Hollywood Hills angeschaut. Es war ein Temperaturschock für mich, da hier warme 25 Grad Celsius herrschten und so musste ich an die Hitze erst gewöhnen. LA ist eine riesige Stadt und es herrschte zu jeder Zeit viel Verkehr. Aber sie war auch dreckig und trocken, weswegen ich nicht unbedingt wieder hier herkommen möchte. Vermutlich braucht man ein paar mehr Tage und es ist besser die Stadt ohne Auto zu erkunden, um ein paar mehr schöne Dinge zu sehen.
Die nächsten Tage haben wir viele unterschiedliche Orte entlang der Westküste bereist und haben überall kurze Einblicke in verschiedene Ortschaften erhalten. Es ging also am gleichen Tag nach der letzten Station in LA Richtung SANTA BARBARA. Leider hatten wir bis zum Abend noch keine Adresse von unserem nächsten Gastgeber. Wir haben uns mit ihm auf einem Parkplatz eines Marktplatzes getroffen und sind ihm zu seinem Haus gefolgt. Zu unserem Erschrecken haben wir festgestellt, dass sein Zimmer nur eine umgebaute und ziemlich unaufgeräumte Garage war. Wir haben entschieden, am nächsten Morgen so früh wie möglich aufzubrechen und haben in einem örtlichen Park gefrühstückt. Tagsüber haben wir uns Santa Barbara angeschaut und waren von dem Pier und der insgesamt sehr grünen Stadt beeindruckt. Gegen Mittag wir zur abgelegenen Cold Spring Tavern gefahren um Pause zu machen. Dort haben wir Einheimische getroffen und ein wenig über unsere Reise erzählt. Prompt luden Sie uns zu einem Hamburger ein, der wirklich gut geschmeckt hat. Nach einem gemeinsamen Abschiedsfoto sind wir nach SANTA MARIA aufgebrochen. Neben dem schönen Strand gab es dort noch Sanddühnen, die unmittelbar vor dem Strand waren und es sah teilweise aus als ob man sich in der Wüste befand. Weiter am Abend zu unserem nächsten Ziel in einem Ort auf halben Weg hatte uns wieder ein wenig das Pech mit dem Gastgeber verfolgt und so mussten wir in unserem umgebauten Auto schlafen. Am nächsten Tag erhielten wir jedoch eine Entschuldigung von ihm, da bei ihm zu Hause eingebrochen wurde und er so viel mit der Polizei zu tun hatte. Wir hatten dafür Verständnis.
Am Donnerstag ging es nach MONTEREY. Dort haben wir uns einen Platz auf einem Campingplatz gemietet und haben am Tage die Stadt besichtigt. Leider war das Wetter nicht ganz so gut, aber die Küste und deren Felsen sahen schon nicht schlecht aus. Am Abend haben wir uns nach unserem Abendessen bei ungemütlichen Wetter auf eine warme Dusche gefreut, die Steve zufällig dort entdeckt hat, denn normalerweise sind diese nicht üblich auf einem Campingplatz. Abends im Auto vertrieben wir uns die Zeit, wie auch während der Autofahrten, mit Musik oder dem Zuhören von Podcasts, sogenannte Unterhaltungen über verschiedene Themen, über die von 2 Radiomoderatoren diskutiert wurde. Da wir beide keine Internetverbindung unterwegs hatte haben wir meistens immer bei einem Starbucks gehalten um ab und zu mal wieder up to date zu sein.
Dann ging es am nächsten Tag auch schon Richtung SAN JOSÉ. Wir haben uns dort das Winchester House angeschaut und sind noch zu dem berühmten Flohmarkt gegangen. Leider waren wir etwas zu spät, da die Meisten bereits die Stände abgebaut haben. Jedoch waren wir von der Aufmachung der restlichen Stände teilweise positiv überrascht oder waren manchen Standbesitzern skeptisch gegenüber. Auch die Parks waren in San José nicht vollständig zugänglich, da aufgrund der Flut letztes Jahr Teile zerstört wurden.
So hielt uns dort nicht viel und wir haben uns mit Vorfreude auf den Weg nach SAN FRANCISCO gemacht. Dort hat bereits unser Gastgeber das Abendessen vorbereitet. Dann hat er uns für den nächsten Tag ein paar Orte hier in der Stadt empfohlen. Wir wurden nicht enttäuscht und uns gefiel die Stadt sehr. Am Morgen sind wir auf die Twin Peaks gegangen und haben einen Überblick über die Stadt bekommen. Auf den Hügeln war es sehr windig und man musste beim Abstieg sehr aufpassen. Nach dem Old Mission Park und einem anderen Hügel, dem Ashbury Heigth, sind wir ein wenig durch Litlle Italy gelaufen. Im Anschluss ging es zum Pier 39, wo wir mehr als 3 Stunden verbracht haben: Bei gutem Wetter bekam man hier unterschiedliche Straßenkünstler zu Gesicht, wie zum Beispiel Tanzgruppen, Musiker und 1 -Mann Bands. Auf dem Pier direkt gab es viele verschiedene Shops, wo man sein Geld loswerden konnte. Zum Schluss haben wir nocn eine Spielhalle mit alten klassischen Spielautomaten entdeckt und waren von der Vielfalt überwältigt. Nachdem wir noch die berühmte Lombard Street, die eine enge Serpentine ist, runtergefahren sind, ging es zum Sonnenuntergang zur Golden Gate Bridge und waren von dem Anblick beeindruckt. Es fühlte sich nicht real an, diesem weltbekannten Bauwerk nun so nahe zu sein. Danach ging es zurück zu unserem Gastgeber und haben noch unsere Weiterreise geplant und einen Film geschaut.
Am Morgen sind wir noch in den riesigen Golden Gate Park gegangen und hatten wie am vergangenen Tag Glück mit dem Wetter. Nachmittags sind wir Richtung Osten zu dem YOSEMITE NATIONAL PARK aufgebrochen.
Auf halber Strecke haben wir uns bei einem weiteren Couchsurfer niedergelassen. Dieser hat uns zusammen mit seinem Freund noch zu einem netten Abend in einer örtlichen Brauerei eingeladen, in der ich 5 unterschiedliche Biere probiert habe. Auf dem Weg zur Brauerei sind wir mit einem 2017er Toyota mitgefahren und waren von der Technik und den Schnick Schnack beeindruckt. Nach einer Unterhaltung am Abend und Herumgespiele mit dem Husky sind wir rechtzeitig ins Bett gegangen, da wir am nächsten morgen so früh wie möglich aufbrechen wollten und möglichst viel von dem National Park zu sehen, der im übrigen mein erster Nationalpark sein wird. Schon in dieser Woche habe ich viele unterschiedliche Orte gesehen und besichtigt und es ist schwierig alles zu sehr detailliert zu beschreiben. So gibt es in diesem Eintrag ein Haufen Fotos von den den verschiedenen Sehenswürdigkeiten, wobei selbst nicht alle in der Galerie vorhanden sind, da die Vielfalt einfach zu groß ist. Anders als ich betreibt Steve einen Videoblog auf YouTube, der auch für andere Reisende als Orientierung und Hilfe dienen soll. Da er bereits länger unterwegs ist, empfinde ich diese Möglichkeit seine Erlebnisse festzuhalten als eine sehr gute Alternative. Er sagte mir, dass er noch mit der Bearbeitung der Videos noch ein wenig hinterher hängt, sodass unsere gemeinsamen Erlebnisse noch nicht Online sind. Sobald diese fertig sind werde ich mir diese auf jeden Fall noch einmal anschauen und auch in diesem Blog zugänglich machen.
