Luca's Monate in Neuseeland

Alle Erfahrungen und Informationen über meine Zeit beim Work and Travel in Neuseeland. Berichte von meinem Reisepartner: https://niklasinnz.wordpress.com/

It is time to say good bye – East Cape und Hawkes Bay und mein Rückflug

Da war es dann soweit. Wir waren wieder zurück in Neuseeland und noch nicht ganz schlüssig, was wir machen sollten. Doch nach einer Nacht war uns klar: wir wollen nicht nur in Auckland herum hängen!

Also nahmen wir uns nochmal einen Mietwagen und machten uns auf Richtung East Cape. Das was man von dieser Gegend gehört hatte war nicht Viel, da einige diesen Teil überspringen. Die wenigen Erzählungen die wir bekamen waren Leere, Einsamkeit gepaart mit toller Natur.

Das war auch genau das, was wir erlebten. Schon als wir am East Cape ankamen war keine Menschenseele mehr unterwegs. Keine nervigen Chinesen mehr. Keine Massen an anderen Campern. Nur wir alleine. Genau was wir nochmal wollten. Auf der Straße kamen uns an einigen Tagen nicht mal ein Duzend Fahrzeuge entgegen. Stand man dann in den genial gelegenen und malerischen Buchten des East Capes fühlte man sich wie der einzige Mensch auf Erden. Selbst in den kleinen Hostels oder Hotels, die wir hatten, waren wir zum Teil die Einzigen. Doch auch die Natur der Wälder rund um die kleinen Straßen sowie die genialen Küstenblicke, waren einzigartige Erlebnisse. Ein tolles Fleckchen Erde auf dem man, mit mehr Zeit, bestimmt noch viel mehr hätte erleben können.

Tolaga Bay
Was wir uns aber nicht nehmen ließen, war der 20km lange Abstecher über eine Schotterstraße zum East Cape Lighthouse, dem östlichsten Punkt Neuseelands und somit dem ersten Sonnenaufgang der Welt, auf Festland. Auch hier waren wir fast alleine. Keine Touristenströme, keine gut ausgebauten Wege und Parkplätze. Einfach nur 800 Stufen zum Leuchtturm herauf. Ja es waren 800 Stufen und einfach war es auch nicht;)…
East Cape Lighthouse
East Cape Lighthouse

Auf der Weiterfahrt Richtung Gisborne nahmen wir noch den Tolaga Bay Wharf mit. Der längst und wohl auch am meisten fotografiertest Steg Neuseelands. Weiter ging unsere Fahrt von Gisborne dann an der Hawks Bay entlang nach Napier. Die Hawkes Bay ist ein Kilometer langer schwarzer Sandstrand, der den Großteil der Ostküste der Nordinsel Neuseelands einnimmt. In Napier angekommen fanden wir dann eine kleine aber sehr gemütliche und schöne Stadt vor. Napier ist bekannt als Art-Deco Hauptstadt der Welt! Und genauso rausgeputzt kam die kleine Stadt bei einem an. Auch hier hätte man wohl ein paar Tage mehr verbringen können.

Tolaga Bay Wharf
Tolaga Bay Wharf
Mahia Peninsula
Mahia Peninsula

Doch bei uns stand am nächsten Tag schon die Rückfahrt nach Auckland wieder an. Wir mussten den Mietwagen zurück geben und wollten dazu noch ein bisschen Auckland sehen aber auch Freunde treffen. So besuchte ich in den letzten drei Tagen nochmal die Gastfamilie meiner Schwester. Dazu nahmen Nik und ich uns etwas Zeit ein paar Mitbringsel zu kaufen, sowie nochmal auf Mt Eden und den Sky Tower zu kommen. Ein paar tolle Orte, wie sich noch herausstellte.

Auckland von oben
Auckland von oben
Mt Eden
Mt Eden

Am 29ten Abends ging dann schon unser Flug nach Hause. Fast 7 Monate waren vorbei und wir mussten und von Neuseeland verabschieden. Eine sehr unreale Vorstellung, die wir bis zum letzten Tag auch nicht wirklich realisierten. Wir waren beide tot traurig Neuseeland zu verlassen, doch da wir uns riesig auf zu Hause, auf unsere Familie und auch auf unsere Freunde freuten war der Abschied noch ertragbar.

Von Auckland ging dann der erste Flieger auf nach Hong Kong. Dort hatten wir 17 Stunden Aufenthalt und wir wussten beide nicht so richtig, was wir in der ganzen Zeit machen sollten.

Doch wie es der Zufall wollte trafen wir am Bahnhof, auf dem Weg vom Flughafen in die Stadt, eine nette deutsche Backpackerin. Wie sich herausstellte kam sie aus einem nur 10 Minuten entfernten Nachbarort von mir. Wohl mit Abstand die verrückteste Begegnung, die ich in der gesamten Zeit hatte. Ich habe diese Begegnung bis heute noch nicht ganz realisiert. So jemanden zu treffen und das in Hong Kong…

Wir hatten auf jeden Fall einen genialen Tag in Hong Kong. Bei bestem Wetter (eigentlich schon zu warm) verbrachten wir tolle Stunden in der Stadt, mit der Deutschen und die Zeit verflog. Wir bekamen einen viel besseren und auch schöneren Eindruck von der Stadt, als noch auf dem Hinflug. Doch trotzdem bleibe ich bei meiner Aussage, dass ich nicht mehr als 2-3 Tage am Stück in dieser Stadt verbringen müsste. Wenn man in dieser Stadt steht wird man erschlagen von all den Eindrücken und das obwohl wir schon das zweite Mal hier waren. Noch beeindruckender war aber wohl der Blick von der Aussichtsplatform auf dem Hügel hinter Hong Kong. Diese Stadt ist einfach verrückt. Was anderes kann man nicht sagen.

Hong Kong am Wasser
Hong Kong am Wasser
Hong Kong von oben
Hong Kong von oben
Hong Kong
Hong Kong

Irgendwann waren dann auch diese 17 Stunden zu Ende und unser Flug nach Hause stand an. Tot müde schliefen wir beide auf dem Flug und das obwohl selbst der erste Flug sehr gut war. Angekommen in Frankfurt setzten wir uns in den Zug nach Düsseldorf. Dort wurden wir dann von unseren Familien empfangen und bekamen ein geniales Frühstück aufgetischt, da es immer noch 10 Uhr morgens war. Beide Flüge von uns waren Nachtflüge gewesen.

Wieder zu Hause!
Wieder zu Hause!

Ein ganz komisches Gefühl wieder zurück in Deutschland zu sein und bei seiner Familie. Als ich dann auch endlich zu Hause war, wusste ich nicht wo ich als erstes hin sollte. Alles war komisch obwohl es eigentlich ja gewohnt war. Aber ein eigenes Bett zu haben, wieder Privatsphäre und all diese Sachen war schon toll. Meine Mutter hat in den ersten Tagen noch oft genug gelacht, wenn für sie ganz banale Dinge etwas besonderes für mich waren.

Bislang habe ich es Gott sei dank auch geschafft nicht depressiv zu werden und auch nicht in ein Loch zu fallen;) Das beste, was man dagegen tun kann ist sich auch zu Hause wieder Beschätigung zu suchen. Ich freute mich riesig wieder alle meine Freunde zu treffen und viele bekannte Menschen. So war ich den einen Tag hier unterwegs den anderen dort. Dazu fing ich direkt wieder mit meinen sportlichen Aktivitäten an. Fußballtraining und all solche Sachen geben einem den Anschluss zurück den man braucht!

So das waren wohl meine letzten Eindrücke aus Neuseeland aber auch meine ersten von zu Hause! Wenn ihr noch mehr hören wollt könnt ihr euch gerne bei mir melden. Wie ihr über den ganzen Blog ja gemerkt habt erzähle ich gerne!

Mit diesem Beitrag werde ich meinen Blog bis auf ein paar letzte Worte die noch kommen schließen! Ich hoffe es hat euch gefallen mitzulesen und ich freue mich über jede Rückmeldung.

Bis dahin

Euer Luca

Abschiedsfoto
Abschiedsfoto


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