Ha Giang Loop - Solotrip durch den Norden Vietnams
Ich bin glücklich. ...Na gut, und weil ihr es seid, werde ich euch jetzt lang, breit & detailliert die Gründe hierfür erläutern. :) Ach, und wehe, ihr schaut euch...

Veröffentlicht: 11.06.2025

















































Endlich im Flugzeug.
E n d l i c h w e g !
Nee Nee, so schlimm nun auch nich...dennoch muss ich ehrlich sagen:
Umso weiter wir uns von diesem Land entfernen, umso freier fühlt es sich gerade an.
'Einatmen, AusHALTEN' wird langsam wieder zu 'Einatmen, AusATMEN'.
Keine Ahnung, wann ich mich jemals darüber gefreut habe, dass ein Urlaub zu Ende geht. Ich tippe aber mal auf NIE.
Und ja, vielleicht ist auch diese Aussage etwas übertrieben, aber wenn ihr dran bleibt, versteht ihr vielleicht meine/unsere Misere.....
Wo fange ich nur an, zu beschreiben, was wir erlebt, gefühlt und gesehen haben die letzten Tage.Es gab auf jeden Fall ein paar Reisen in der Zwischenzeit, die ich nie 'aufs Papier' gebracht habe, wie ihr wisst. Und ey, ich hab wirklich gedacht, ich schreib vielleicht nie mehr, aber diese Erfahrung hier will ich euch mal nicht vorenthalten.
Aaaber ich sag's gleich, ich werd mich wohl nicht kurz halten können, also überlegt's euch lieber nochma!.... ;)Kapitel 1 - die Idee
Ich weiß nicht mehr, wann der Wunsch, hierher zu fliegen, immer präsenter wurde. Wann aus der Idee eine reelle Flugbuchung wurde. Und der Gedanke an die Pyramiden stundenlange Recherche bei Youtube und booking.com mit sich brachte.
Fakt is, wir waren so so neugierig und hyped. Auch allein, weil diese Kultur völlig neu war für uns. Und alles, was wir vorhatten, dort zu sehen, machte mich irgendwie schon sprachlos, lange bevor wir überhaupt live davor standen.
Na ja. Und Magendarm.
Letzteres blieb uns zum Glück erspart. Könnte allerdings auch daran liegen, dass wir akribisch darauf geachtet haben, was und wo wir essen.
Echt jetzt, vermutlich hat keine von uns täglich mehr als 250 Kalorien feste Nahrung zu sich genommen...den Rest unseres Bedarfes haben wir dann halt mit Bier gedeckt. Hat 1a funktioniert.
Kapitel 2 - die AnkunftIch wollte, ich suchte, ich buchte.
Und was soll ich euch sagen. Wir wurden nicht enttäuscht. Im Gegenteil.
Der Abend unserer Anreise bleibt uns wohl für immer in Erinnerung (...oder Babe?)
Diese Stadt.
20 Millionen Einwohner.
Und wir beide mittendrin.
Auf dieser kranken Terrasse mit Blick auf die Pyramiden, die so so nah waren.
Das Klima.
Das erste Bier.
Das Apartment an sich.
Meine Freundin im Flatterhemd. (😝)
Alles war ziemlich nett.
Der darauffolgende nächtliche Ausflug in unsere neue Hood auf Zeit war ziemlich kurz. So richtig geheuer war uns die Umgebung ja nich, muss ich gestehen.
Also schnell ins Bett.
Voller Vorfreude auf den kommenden Tag.
Kapitel 3 - 'von Menschen erbaut, jaa klar'Es gibt nämlich Theorien, die behaupten, dass sie bereits 10000 v. Chr. entstanden sind.
Und wusstet ihr, dass es tatsächlich Leute gibt, die uns allen Ernstes weismachen wollen, dass Menschen sie errichtet haben?
M e n s c h e n.
Jaa klar!
Habt ihr mal gesehen, aus welch riesigen 'Stücken' sie bestehen?
Wie perfekt alles auf- und inander passt?
Ey, ich mein:
2 Pyramiden direkt auf einer Linie, die dritte bisschen abseits, genau wie beim Orion-Sternbild.
Und das Ganze vor 10000 oder ja, von mir aus auch vor 5000 Jahren.
Dann noch diese Granitblöcke aus Aswan rangekarrt. Das is fast 1000 Kilometer weit weg von Gizeh.
Google hat mir gesagt: schon 1 (!) von diesen fetten Blöcken wiegt locker 40 bis 80 Tonnen. Einfach mal hunderte davon da rangeschafft ? Ohne Kran? Ohne Bagger? Ganz ohne Maschinen? Alles so dermaßen präzise? Niemals haben das Menschen gemacht!!
Zumindest nicht allein! 👽
Aber: so oder so - diese Monumente mal aus der Nähe zu sehen, wir konnten es überhaupt nicht erwarten und so machten wir uns am nächsten Morgen mit einem TukTuk auf den Weg in ein riesiges Abenteuer. Und Eyyy, diese Straßen alleine. Na ja. Vielleicht waren es eher Wege.
Steinige, staubige Sandwege.
Keine erkennbare StVO.
Gehupe, laute Motoren und schon 35 Grad im Schatten.
Mein Herz klopfte definitiv lauter, als wir unserem Ziel näher kamen. Und es wollte rausspringen, als wir direkt davor standen. Das war echt einfach nur beeindruckend. Und kein Foto, kein Video kann das jemals so rüberbringen. Ich weiß nicht, wie ich das beschreiben soll. Es war einfach nur unfassbar.
Da langzulaufen, das alles anzufassen, diese uralte Geschichte so direkt vor sich zu haben... das war next level!
Und dann sind wir plötzlich sogar da drin.
IN EINER PYRAMIDE.
Alles sehr eng, alles steil.
Diese schmale Treppenstufenleiter, immer höher, immer weiter.
Aufrecht stehen? Ha Ha!
(Menschen mit Klaustrophobie möchte ich an dieser Stelle übrigens höflich und in aller Dringlichkeit von einem Besuch abraten!)
Luftfeuchtigkeit jenseits von gut und böse. Und am Ende stehen wir plötzlich in einer Kammer, in der Mitte dieser fette Klotz, der aussieht wie ne steinerne Badewanne. Ansonsten gab es wirklich nichts zu sehen.
Nicht eine poplige Hieroglyphe. Unspektakulärer, als wir hofften, aaaber trotzdem einfach nur Wow!
Wir waren wirklich da.
PS: Die 'steinerne Badewanne' ist übrigens der Sarkophag vom Pharao.Keine Ahnung, wir wussten das vorher nich.
Ich meine, wir sind Deutsche.
Wo war denn da das Hinweisschild eigentlich? 😝
Kapitel 4 - zwischen Wüste und Kühlschrankmagnet
Na ja, Kamele gab es da viele. Und deren 'Besitzer' die nur darauf geierten, uns n Ausritt in die Wüste anzudrehen. Aber wisst ihr, wir mögen diese Tiere...und genau deshalb wollten wir nicht darauf reiten, sondern 'nur' mal kurz drauf sitzen.
Nur für dieses Bild.
Für teuer Geld.
Und joah, hat geklappt.
Also wieder n TukTuk und ab in die Wohnung.
Na ja.
Zuerst ging es in 'nen Souvenir Shop.
War bestimmt der Cousin 7. Grades des Fahrers.
Um uns seine Gastfreundschaft zu zeigen, wollte er uns unbedingt in diesen Laden führen.
Widerrede zwecklos.
Und Ähm.
Außerdem.
Wir wollten diese 5 Magneten sowieso haben... 😅😜
Die Klima in der Unterkunt war unser bester Freund für ne halbe Stunde, dann hielt es uns nicht länger aufn Sofa, denn am nächsten Tag ging es ja schon nach Luxor.Kapitel 5 - Kulturschock
Wir hatten uns nämlich gedacht, wir fahren zum Nil. Einfach ans Wasser. Bisschen chillen. Was anderes sehen.
Und ja, 'was anderes sehen'.
Dieser Wunsch wurde uns ja sowas von erfüllt.
Der TukTuk Fahrer sprach kein Englisch, er fragte allerdings einen random Typen wohin wir wollten und versprach, uns zu einer Taxi Station zu bringen, weil in dieser Umgebung keine Taxis fahren und Gefährte wie unsere dort nicht hinkönnen.
Wir bemerkten schnell, wir fahren im Kreis. Schauten uns fragend an. Sagten aber nix. Dann wollte er, dass Nadin nach vorn kommt, um selbst das Teil zu fahren. Sie wollte erst nicht. Aber ich erwähnte ja vorhin schon, dass Widerrede hier manchmal zwecklos war. Und irgendwie sah es spaßig aus. Nach einer Weile kam sie wieder nach hinten. Der selbe Spaß für mich.
S p a ß.
Na ja. Man fühlte sich bedrängt. Der Platz war sicher ausreichend für 2.
Und doch saß er einem fast aufn Schoß. Und anstatt den Lenker und das Gas loszulassen, denn das war ehrlich kein Hexenwerk, tatschte und streichelte der olle Schmierlappen leicht an meinen Fingern rum. Ich sagte ihm, dass ich wieder nach hinten möchte. Er kam dieser Aufforderung wirklich nur zögerlich nach. Wieder bei Nadin erzählte sie mir, was ich zuvor nicht mitbekam.......Boah. Dieser Typ. 🤮
Wir wollten einfach nur weg!
Und da von einem Taxistand sowieso weit & breit nichts zu sehen war, und wir ohnehin Karussell mit ihm fuhren, forderten wir ihn auf, stehen zu bleiben.
"MONEY MONEY."
Ich hielt ihm die ausgemachten 200 hin. Er zeigte nacheinander auf uns.
Fuhr weiter.
"MONEY!!"
Ah, der Spasti wollte jetzt doppelt abkassieren.
Seine ganze Mimik plötzlich eine andere.
Die Stimmung kippte.
Vor allem, weil ich anfing zu diskutieren und überhaupt nicht einsah, ihn doppelt zu bezahlen.
Kurzer Blick zu meiner Freundin...ihr Gesicht sprach Bände.
Gut, dann halt 400. 🤬
Er hielt an, stoppte ein Taxi für uns und machte mit dem Fahrer nen Preis aus, um uns zum Nil zu bringen.
Und ich Idiotin wollte mich fast schon reinsetzen, als Nadin meinte
"Das is doch gar kein Taxi."
Und tatsächlich. Wieso hatte ich vorher angenommen, es wäre eins ? Es war einfach nur irgend ein Fahrzeug.
Was wollte der?
Kennen die sich?
"Arbeiten" die zusammen?
Nee Nee, das war uns nix.
Wir liefen weg.
Verfolgt von lauten Stimmen.
'COME. COME. TAXI TAXI.'
Wir liefen ein Stück und befanden uns gefühlt im nächsten Alptraum.
Keine Ahnung, was das für ein Viertel war. Aber Touristen gab es hier nicht. Schon gar keine Frauen.
Laut war es. Stinkend. Überall Menschen. Die uns wirklich allesamt anstarrten und auch mit Kommentaren nicht sparten. Kinder, die die Hand aufhielten.
„Money. Madame. Money.“
Schafe und Ziegen, die auf offener Straße frisch geschlachtet wurden oder schon ausbluteten. Daneben ihre lebenden vierbeinigen Buddies, die wahrscheinlich schon wussten, dass sie als nächstes dran sind.
Und dieser Geruch… poah!
Blut, Müll, Gewürze, alles auf einmal.
Es war eng.
Man konnte kaum gehen, vor allem nicht nebeneinander.
Alles war so dreckig.
Das Gehupe überall.
Man konnte sich nur extrem langsam vorquetschen.
Es war kaum auszuhalten.
Ich bin sonst jemand, der sich gerne treiben lässt, ehrlich.
Fremde Kulturen? Her damit!
Bin kein Schisser eigentlich.
Ich war schon in vielen Ländern, hab dort Armut gesehen.
Aber DAS hier war so, so unangenehm. Und ja, beängstigend.
Wir wussten nicht, in welche Richtung wir mussten. Es gab keine Taxis. Hatten Bammel, wieder in ein TukTuk zu steigen. Wir waren verloren. So fühlte es sich an. Ich weiß nicht, wie lange wir liefen, an welch seltsamen und wirklich leicht bedrohlichen Orten wir vorbei kamen. Und ganz ehrlich: das hat sich richtig in unser Gedächtnis eingebrannt.
Ich weiß noch, wie erleichtert wir waren, als wir schlussendlich wieder in der Wohnung waren.
Mit einem riesigen Schrecken und einem leichten Trauma.
Und allen, die jetzt vielleicht sagen, wir sollten mal nicht übertreiben, möchte ich höflich auffordern, doch selbst mal diese liebreizende Erfahrung dort zu machen. 😆
Wir hatten Bock auf Tempel und Ausgrabungsstätten.
Und das bekamen wir auch!
Ich skippe mal alles, was unser Hotel betrifft, denn das war zwar superschön, mit flachen einzelnen Gebäuden, einer rieeesigen grünen Anlage drumherum und gigantischen Infinity-Pools mit Blick auf den Nil, aber der Blog sprengt ohnehin schon wieder jeglichen Rahmen und ich will so gerne fertig werden.Und auch, wenn ich zu Beginn betonte, wie froh ich bin, wegzukommen- gegen eine erneute Pool-Session mit my love hätte ich wenig einzuwenden jetzt.
Wie war das nochma, Nadin?!
"Bier, Sonne, Pool und mein Baby"
(in genau DIESER Reihenfolge (🖕)
Das is quasi n uralter Friedhof der Pharaonen, ne riesige Ausgrabungsstätte.
Nadin hatte mir zuvor erzählt, dass sie früher mal kurz Archäologin werden wollte.
Und Bae, diese Vorstellung, wie du da mit so nem kleinen Pinsel im Sand rumhockst, die Augen zusammenkneifst und aufgeregt ‚Ich hab was gefunden!‘ rufst... 😍
Und Leute:
Wir haben sogar eine Mumie gesehen an dem Tag.
So ganz in echt!
Und auch nicht irgendeine.
Sondern den Weltstar der Mumien schlechthin- nämlich TUTANCHAMUN !Über 3000 Jahre chillt der da schon.
Mittlerweile natürlich gut klimatisiert in einem Glaskasten, damit der Bre nicht auseinanderfällt.
Wir haben überhaupt soviel gesehen.Und alles, was wir bei den Pyramiden vermisst haben, hatten wir hier en masse.
Tief in die Felsen gehauene Gänge,
bunt bemalte Wände,
überall Hieroglyphen und Verzierungen,
Sargkammern mit Sarkophagen.
Man kaum fassen, was man da an Eindrücken hat.
So viel Geschichte, so viel Arbeit, so viel Mystik.
Das ist einfach total verrückt, wenn man bedenkt, dass das alles vor tausenden von Jahren entstanden ist, und das bis heute so gut erhalten ist...
aaaber auch hier überall Männer, die für jedes 'Hello Madame' Kohle wollen.
Die dir zeigen, wo eine Treppe is und etwas dafür erwarten.
Die ohne Aufforderung plötzlich eine 'Führung' geben, ohne dass du weißt, wie dir geschieht.
Die schon die Hand aufhalten, weil du ihnen in die Augen geguckt hast.
Man kommt sich vor wie Al Bundy in dem Intro der Serie.
Du gehst auf Klo, da steht plötzlich eine Frau neben dem Waschbecken, dreht dir mit einer Hand den Hahn auf, mit der andern fordert sie Geld.
Es ist einfach nur hyperunangenehm.
Nervig.
Dreist.
Und ja, Ägypten ist nicht nur Armut, Scam und Aufdringlichkeit.
Aber leider legt genau DAS einen riesigen Schatten auf alles, was eigentlich so toll is.
Und genau deshalb wird uns Ägypten auch kein 2. Mal sehen.
Denn so magisch die Aura auch sein mag, wenn man durch Jahrtausende alte Hallen wandelt...
Pyramiden, Tempel, Gräber und das ganze Zeug sieht....
man kann es leider nicht auf sich wirken lassen.
Weil man die ganze Zeit damit beschäftigt ist, NO zu sagen.
Weil man fast nix anderes tut, als Verkäufern oder selbst ernannten Guides aus dem Weg zu gehen.
Na ja.Am nächsten Tag stand der Karnak Tempel aufn Plan und der war übrigens sogar noch beeindruckender.
Auch wenn es schwer war, alles vorige zu toppen.
Bisschen wie ein Steinwald kam mir das vor.
Viele Obelisken, Statuen & über 100 gewaltige Säulen überall. (Und hinter jeder dieser Säulen stand übrigens ein Ägypter mit geöffneter Hand und zahnlosem Lächeln)
-Wir auch nicht.
Die Fahrt mit ner Feluke bei Sonnenuntergang war deshalb echt n Traum.
Diese Natur, überall grün.
Viele Vögel und fremde Geräusche.
Füße im Fluss,
warme Haut,
roter Himmel,
Hibiskustee,
Aspirin Complex & DU.
Und DU bzw SIE ist der Hauptgrund nicht so schnell wieder in ein muslimisches Land zu fliegen.Wir sind ja keine Freundinnen, wir sind eben ein Paar.
Und ja, wir wussten, was wir zu erwarten haben.
Wir sind nicht etwa ins Blaue hinein ...und werden uns immer anpassen und fremde Kulturen respektieren,
aber es war ne harte Grenzerfahrung für mich, bin ich ehrlich.
In Deutschland und auch überall anders is es quasi n Automatismus, Nadins Hand zu nehmen, ihr dem Arm über die Schulter zu legen oder zu küssen, wann ich will.
In Ägypten haben wir schon aufgepasst, bloß nicht zu nah beieinander zu stehen oder haben drauf verzichtet, überhaupt nebeneinander zu sitzen z.B. beim Essen.
Wir haben gefühlt ne Fernbeziehung geführt die letzten Tage.
Gibt es Schlimmeres? -Ja.
Habe ich eben gelogen? -Auch Ja.
Gibt nämlich nichts Schlimmeres. 😜
Ich muss nicht wild mit ihr rumknutschen in der Öffentlichkeit..., machen wir in Berlin auch nicht für gewöhnlich.
Aber sich so aus dem Weg gehen zu müssen... N ö !
Für uns wird’s, wie zu erwarten, nicht das Lieblingsland.
Aber es war trotzdem echt der Hammer. Wir haben so viele Sachen gesehen, die unser kleines Amöbenhirn erstmal verarbeiten muss.
Momente, die wir bestimmt nie mehr vergessen werden.
D u s p i n n s t d o c h !
Danke Babe.
Ich bin immer bereit für neue Abenteuer mit dir.
Und bin froh, auch wieder deinen ECHTEN Namen gebrauchen zu können und nicht immer NADIN rufen zu müssen. 😝😝
