wir.sind. dann.mal. weg

Als sich der Kärntner und die Kärntnerin auf Reisen begaben...

"You are going to enjoy Bots!"

“Hello my friends. Sister from another mister and brother from another mother. You are going to enjoy Bots(wana)!”

Nach unserem gemütlichen Start in Afrika mit eigenem Auto in Südafrika starteten wir nun unser eigentliches Afrika-Abenteuer und machten uns von Johannesburg auf den Weg nach Botswana. Unser erster Stopp war die Hauptstadt Gaborone. Eine Stadt, die für 20.000 EinwohnerInnen geplant wurde und mittlerweile für über 200.000 Menschen eine Heimat ist. Wie in vielen anderen Städten Botswanas hat dies eine, nicht nur für Backpacker, ungünstige Entwicklung begünstigt. Man merkt die fehlende Stadtplanung und man ist fast ausschließlich von Taxis abhängig, da das spärlich gesäte öffentliche Verkehrssystem selbst für Einheimische oft schwer durchschaubar und, wie wir hörten, auch sehr unzuverlässig ist. Außer einigen Shoppingmalls und Luxushotels ist in dieser Stadt jedoch nicht viel zu finden. So dient sie doch ausschließlich als Ausgangspunkt für die Safariexpeditionen in die umliegenden Nationalparks.


Gaborone, Botswana
Gaborone, Botswana
Gaborone, Botswana
Gaborone, Botswana
Gaborone, Botswana
Gaborone, Botswana

Von Gaborone machten wir uns dann in die 900km entfernte Stadt Maun nahe des Okawango-Deltas auf. Von Erzählungen und Reiseberichten über den Zustand der Straßen machten wir uns auf eine sehr sehr lange Reise gefasst. Diese Befürchtung wurde nach den ersten 5 Minuten, als der Busfahrer direkt nach der Stadtausfahrt zum ersten Mal stehen blieb und anfing an dem, doch schon in die Jahre gekommenen, Bus herumzuschrauben, nur noch befeuert.

Jedoch ging es zu unserem Erstaunen nach dieser Startschwierigkeit in rasender Geschwindigkeit gen Norden des Landes und nach 10 Stunden ohne Rücksicht auf Schlaglöcher oder auch straßenüberquerende Elefanten waren wir dann auch in Maun angekommen. Hier erkannten wir sehr schnell, dass diese Destination weder von den Unterkünften noch von den Aktivitäten auf unser Budget ausgelegt war. Wir ergatterten am Ende ein völlig überteuertes Zelt mit zwei „Pritschen“ und faltbaren Matratzen. (Die Decken haben wir uns dann nicht mehr zusätzlich geleistet :D) Trotz massiver Budgetüberschreitung entschieden wir uns dennoch für einen Tagesausflug in das über 20.000 Quadratkilometer große Okavangodelta, das größte Inland-Delta der Welt (der Fluss verdampft einfach im Kalahari-Becken).

Dort verbrachten wir einen wunderschönen Tag mit unserem Guide „Peter“, der uns zunächst mit einem traditionellen Kanu durch die dort vorhandene Tier- und Pflanzenwelt führte.

Okavangodelta, Botswana
Okavangodelta, Botswana
Okavangodelta, Botswana
Okavangodelta, Botswana
Okavangodelta, Botswana
Okavangodelta, Botswana
Okavangodelta, Botswana
Okavangodelta, Botswana
Okavangodelta, Botswana
Okavangodelta, Botswana
Okavangodelta, Botswana
Okavangodelta, Botswana
Okavangodelta, Botswana
Okavangodelta, Botswana
Okavangodelta, Botswana
Okavangodelta, Botswana

Nach einer kurzen Pause auf einer größeren Insel, auf der man auch campen kann, nahm uns Peter auf Entdeckungsreise durch den Busch mit.

Okavangodelta, Botswana
Okavangodelta, Botswana
Okavangodelta, Botswana
Okavangodelta, Botswana

Hier die wichtigsten Tips von Peter, die er uns vor dem Bush-Walk mit auf dem Weg gab:

1. Wenn man einem Elefanten begegnet, achtet man auf seine Bewegungen mit dem Kopf und dem Rüssel. Man verhält sich ruhig und zieht sich langsam zurück. Es gibt 3 Warnstufen und während diesen hat man in der Regel genügend Zeit sich langsam zu entfernen.

2. Wenn man auf einen Löwen trifft, bleibt man stehen und es gilt im Grunde das gleiche, wie beim Elefanten.

3. Wenn man einem Büffel begegnet, wartet man nicht, sondern rennt so schnell wie möglich. Danach gibt es zwei Möglichkeiten: 1. Man schlägt einen Haken und lässt sich dann zu Boden fallen und hofft, dass der Büffel an einem vorbeirennt. 2. Man klettert so schnell und so hoch wie möglich auf einen Baum.

4. Immer in einer Reihe hintereinander gehen, da so die Schlange vor und hinter der Gruppe ausweichen können. Wenn man nebeneinander geht, kann die Schlange nicht ausweichen und sie wird aggressiv und beißt möglicherweise zu.

Auf diesem Bush-Walk sahen wir leider keine wilden Tiere, worüber wir im Nachhinein auch eigentlich gar nicht so unglücklich sind :D

Dennoch zeigte uns Peter, wie er die Spuren der Wildtiere erkennt und lernte uns einiges über deren Verhalten und über die Nutzung und die Heilkraft, der hier wachsenden Pflanzen.

Okavangodelta, Botswana
Okavangodelta, Botswana
Okavangodelta, Botswana
Okavangodelta, Botswana
Okavangodelta, Botswana
Okavangodelta, Botswana

Als nächstes entschieden wir uns in die Stadt Kasane, die im Vierländereck von Botswana, Namibia, Simbabwe und Sambia an der nordöstlichen Grenze des Chobe-Nationalparks liegt, zu besuchen. Hier leisteten wir uns für eine halbwegs kostengünstige Bootsfahrt über den Fluss Chobe, der hier die Grenze zu Namibia bildet. Wieder einmal waren wir von der atemberaubenden Schönheit der Landschaft und der Tierwelt sowie der Nähe, von der wir diese beobachten konnten, überwältigt.


Kasane, Botswana
Kasane, Botswana
Kasane, Botswana
Kasane, Botswana
Kasane, Botswana
Kasane, Botswana
Kasane, Botswana
Kasane, Botswana
Kasane, Botswana
Kasane, Botswana
Kasane, Botswana
Kasane, Botswana
Kasane, Botswana
Kasane, Botswana
Kasane, Botswana
Kasane, Botswana
Kasane, Botswana
Kasane, Botswana

Kasane, Botswana

Kasane, Botswana

Kasane, Botswana

Kasane, Botswana
Kasane, Botswana
Kasane, Botswana
Kasane, Botswana
Kasane, Botswana
Kasane, Botswana
Kasane, Botswana
Kasane, Botswana
Kasane, Botswana
Kasane, Botswana
Kasane, Botswana
Kasane, Botswana
Kasane, Botswana
Kasane, Botswana
Kasane, Botswana

Obwohl wir doch im Vergleich wirklich sehr unprofessionell ausgestattet waren. :D

Kasane, Botswana
Kasane, Botswana

Am Ende sind wir sehr froh darüber, dass wir die Möglichkeit hatten dieses wunderschöne Land zu besuchen und, wenn auch nur einen kleinen Ausschnitt, seiner Tier- und Pflanzenwelt, der Kultur und der Menschen kennenzulernen. Dennoch muss man dazu sagen, dass es hier Backpackern nicht leicht gemacht wird und die Infrastruktur für Touristen im Grunde nur auf gut situierte Individualreisende bzw. nicht kostengünstige Safaritouren ausgelegt ist. Das Ziel von Botswana ist, und das wurde uns auch öfter gesagt, kein Massentourismus, sondern ein ökonomisch starkes Publikum anzuziehen. Im Grunde ein guter Ansatz, da durch den Massentourismus das Ökosystem und das soziale System stark in Mitleidenschaft gezogen werden kann bzw. wird – wie in vielen Ländern bereits geschehen. Dennoch sollte man dies im Hinterkopf behalten, bevor man sich mit seinem Rucksack und ohne Auto auf den Weg nach Botswana macht.

Next stop: Sambia!

Alles Liebe

Matthias und Lisa

#botswana#okavangodelta#gaborone#kasane

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