Staying alive in Australia
Um gleich die beiden wichtigsten Fragen zu beantworten: Ja, ich war surfen - dazu aber etwas später Und ja, ich habe Kängurus gesehen 🤩 Die Beuteltiere zeigten sich r


Veröffentlicht: 06.10.2025































Da mir die Blue Mountains beim ersten Mal schon so gut gefallen haben, bin ich nochmal hin für den Great Canyon Track. Wirklich cool. Knapp 500hm hinunter in einen Canyon mit Dschungel-Vibes und zurück beim Aufstieg belohnt mit einer wunderschönen Aussicht.
Die letzte Woche in Sydney verbrachte ich in Manly. Einige Arbeitskolleg:innen schwärmten mir bereits vor: "You will love it. It's just so different." Und ich dachte mir: Wie toll und anders soll es schon werden. Sehr toll 🤩 Dieser Stadtteil ist wirklich anders, besonders. Alle stehen super früh auf und treiben Sport. Alles spielt sich am Strand ab und um 6 Uhr morgens ist es so busy wie in Wien am Frühlingstag des Jahres am Donaukanal. I loved it. Die Leute schwimmen hier von Bucht zu Bucht und ab und zu hörst du dann eine Person, die gerade aus dem Wasser kommt rufen: "Great swim. No sharks today. Good day!" 🤷♀️
Ein Fingerschnippen und die letzte Arbeitswoche war vorbei. Das ist immer so. Wenn die Hälfte vorbei ist, dann geht es meist ratz fatz. Der Abschied war dann doch emotionaler als erwartet, weil es war ein sehr endgültiger. Denn die Wahrscheinlichkeit, dass man sich nochmal sieht, ist wohl sehr gering und einige der Kolleg:innen habe ich dann trotz der kurzen Zeit sehr ins Herz geschlossen. Um es noch schwerer zu machen, habe ich auch noch ein goodbye present bekommen. "We couldn't let you go, without a little shark to accompany you back home to Austria." 😅
Und wenn man schon mal ans andere Ende der Welt fliegt, habe ich auch noch ein paar Tage Urlaub angehängt und es ging auf einen Roadtrip nach Norden Richtung Gold Coast.
Erster Stopp Port Macquarie. Fühlte sich an wie Lignano. Strandpromenade, Bars, Restaurants und ordentlich was los in der Stadt 😂 Das eigentliche Ziel war aber das Koala Sanctuary, wo man einiges über diese flauschigen Fellknäule lernt. Sie sind sehr träge und schlafen ca. 20 Stunden pro Tag und fressen Eukalyptus Blätter. Sie sind leider - so wie viele Tierarten - stark vom Aussterben bedroht. Die Hauptgründe dafür sind: Zerstörung des natürlichen Lebensraums durch bushfire, Hundeattacken, Zusammenstöße mit Autos und Krankheiten (v.a. Chlamydien). In dem besuchten Sanctuary werden verletzte oder kranke Koalas aufgenommen, versorgt und wenn möglich wieder ausgewildert.
Die zweite Station waren dann die Strände in und um Surfers Paradise. Beach life at it's best. Und ja, ich habe mich auch nochmal aufs Surfboard gewagt. Nachdem die Berichte über Hai-Sichtungen dann erneut zunahmen, wollte ich mein Glück dann aber doch nicht zu sehr herausfordern. 🤷♀️
Am Rückweg standen dann noch die beiden Stopps Nambucca Heads und Newcastle am Programm, wo ich nochmal ein paar wirklich schöne Stranderkundungen und busch walks unternahm.
Und ja, ich kann jetzt offiziell ausreisen, da ich nun auch einer Schlange begegnet bin. Zwar nicht so wie vermutet im Regenwald, sondern auf einem kleinen Weg hinzu einem Strand. Details zu der Geschichte gerne persönlich. Ich sag nur, die Schlange hat sich mindestens so sehr erschrocken wie ich - aber es war ein Drum 😅🙈
Morgen geht der Flug nach Hause und ich freue mich schon sehr, wenn ich Matthias am Flughafen in die Arme nehmen kann und dann ganz bald Freund:innen und Familie wiedersehe.
Zum Abschluss noch ein paar Sachen, die ich vermissen werde:
(Ich bin schon sehr gespannt, wie ich mich wieder in die Wiener/Österreichische Grant-Kultur einfinden werde 🙈 - aber ich habe ja einen ziemlich langen Flug vor mir, während dem ich mich schon mal darauf einstellen kann 😂🤭)
Cheers
Lisa
