Halong Bay
Die Abreise gen Halong Bay heute Morgen war etwas holprig. Nadi und ich waren wie immer "well prepaired", Mara hingegen etwas schläfrig. Aufstehen, Packen, Frühstück alles auf...

Veröffentlicht: 16.07.2025
Im diesem Hostel gab es für uns ein kostenloses Frühstück, was für mich Baguette mit Margarine und eine Banane bedeutete. Danach nahmen wir uns jeweils eins der ebenfalls kostenlosen Fahrräder und fuhren zum Mua Cave. Dort angekommen mussten wir viele Stufen bis nach ganz oben steigen, da das Ganze auf einem kleinen Berg lag. Es war allerdings sehr anstrengend, da die Sonne ziemlich stark schien. Die Aussicht von dort oben war die Anstrengung aber auf jeden Fall wert. Als wir wieder unten angekommen waren, holte ich mir eine Kokosnuss und Jan ein Bier. Nach einer kleinen Pause fuhren wir zurück in die Stadt, um etwas zu essen. Hierbei schickte uns Google Maps aber über einen sehr schmalen Weg zwischen den Reisfeldern. Zum Glück schaffte ich den Weg ohne hinzufallen, denn mein Fahrrad war nicht im allerbesten Zustand. Nach dem Mittagessen waren wir so kaputt, dass wir uns erst einmal hinlegen mussten. Am Nachmittag fuhren wir aber nochmal mit den Fahrrädern zum Buffalo Cave. Hier konnte man in eine kleine Höhle klettern, Enten und einen Wasserbüffel füttern und man bekam ein Getränk. Auf dem Rückweg traten Jan und ich in den Schlamm, so dass wir uns in dem Fluss erstmal die Füße und Beine waschen mussten. Nach der Säuberung gingen wir noch eine Smoothie Bowl essen.
Morgens joggte ich erstmal eine Runde und danach gingen wir zum Frühstück, wobei ich diesmal sogar noch Gurken und Tomaten bekam. Anschließend legte ich mich nochmal ins Bett, da wir erst um 12.00 Uhr auschecken mussten. Wir fuhren dann noch in die Stadt, um etwas zu essen, bevor wir um 13.30 Uhr von einem Mini-Van abgeholt wurden. Wir hatten Glück und waren nur zu dritt in dem Auto, hatten also viel Platz. Nach annähernd 4 Stunden kamen wir an unserem nächsten Hostel an. Wir brachten unsere Sachen aufs Zimmer und gingen sofort zum Abendessen.
Anschließend liefen wir noch ein bisschen durch die Straßen, bevor wir uns auf den Rückweg zum Hostel machten.
Ich hatte gefühlt das erste Mal Glück in einem Hostel, denn das Frühstück war gratis und auch noch vegan! Nach dem Frühstück fuhren wir mit einem Roller in den Nationalpark. Am Anfang des Parks kam auf einmal eine Gruppe zu uns und sprach uns an. Sie stellten sich einfach neben uns und machten Bilder mit uns. Wir mussten dann mit jedem ein Bild machen. Die Leute waren aber wirklich sehr nett, trotzdem war die Situation ziemlich absurd für uns. Anschließend wanderten wir zu einem Aussichtspunkt. Da es extrem heiß (35 Grad) und die Luftfeuchtigkeit extrem hoch war, schwitzten wir beide extrem. Oben angekommen waren wir komplett nass, so als wären wir einmal ins Wasser gesprungen. Die Aussicht war es aber mal erneut den beschwerlichen Anstieg wert gewesen. Nach der anstrengenden Wanderung gingen wir erstmal Mittagessen und fuhren nochmal zum Strand. Der Strand war allerdings direkt vor einem Hotel und somit voll mit Strandliegen. Da wir aber nichts dafür zahlen wollten, mussten wir uns irgendwie zwischen die Liegen legen.
Später gingen wir nochmal auf die Rooftop Bar. Hier holte sich Jan natürlich ein Bier, da es während der Happy Hour nur 33 Cent kostete!
An diesem Abend gingen wir noch in ein Restaurant zum Essen. Später spielten wir im Hostel noch Mario Kart an der Nintendo Switch. Um 20.00 Uhr gab es ein Pub Quiz, dass wir im Team mit zwei Schottinnen spielten.
Mein Tag startete mit einer Stunde Yoga um 8.00 Uhr, denn das konnte man ebenfalls kostenlos im Hostel machen. Danach frühstückten wir und anschließend wollten wir an den Strand gehen, was leider wegen einsetzendem Regen ausfiel. Also legte ich mich nochmal ins Bett, begann etwas zu lesen und machte noch einen Powernap. Um 12.00 Uhr gingen wir in die Stadt, um einen Kaffee zu trinken.
Anschließend gingen wir noch zu einem Aussichtspunkt, der uns zwar eine gute Aussicht auf den Strand, leider aber auch gleichzeitig auf eine riesige Baustelle bot. An dem Strand wurden nämlich viele Hotels oder ein ganzes Resort gebaut.
Nach der kleinen Wanderung gingen wir zum Mittagessen. Zum Glück kam später nochmal die Sonne heraus und wir konnten nochmal zum Strand gehen. Wir waren zuerst an einem Strand, liefen von dort aber weiter, da dieser ziemlich klein und überfüllt war. Wir liefen über einen Weg direkt am Felsen und am Meer zum nächsten Strand. Auf dem Weg sah man gefühlt alle 5 Meter Menschen, welche sich fotografierten. Am Strand angekommen, gingen wir sofort ins Wasser. Es dauerte nicht lange, bis die ersten ankamen und uns „Hallo!“ sagten. Ein Vater kam sogar mit seiner kleinen Tochter zu mir und die Tochter nahm meine Hand. Es war wohl etwas besonderes für sie, eine weiße europäisch aussehende Frau zu sehen und anzufassen. Der Strand füllte sich allerdings ziemlich schnell und es wurde sehr ungemütlich. Außerdem wurde man die ganze Zeit angeschaut und manche Menschen machten auch heimlich Bilder von uns. Daraufhin verließen wir den Strand und gingen zurück ins Hostel. Ich ging dann noch eine Runde laufen. Danach gingen wir zum Abendessen. Die nächste Nacht wurde leider nicht so entspannt, da ein Mann in unserem Schlafsaal bis 1.00 Uhr telefonierte! Irgendwann rief ich dann rüber, dass er endlich aufhören sollte. Es interessierte ihn aber nicht und er telefonierte einfach weiter.
Unser Tag startete schon um 6.00 Uhr, da derselbe Mann, der nachts telefoniert hatte, seinen Wecker auf 6.00 Uhr gestellt hatte. Der Wecker klingelte dann alle 10 Minuten. Ich war schon so weit ihm zu sagen, dass er sich völlig danebenbenommen hatte, kam dann aber nicht mehr dazu. Um 8.00 Uhr hatten wir wieder eine Stunde Yoga. Danach gingen wir frühstücken und ich entschied mich noch eine kleine Runde laufen zu gehen. Anschließend mussten wir auch schon unsere Sachen packen. Jan holte zwischenzeitlich noch 2 Banh mi. Wir checkten aus und aßen unsere Banh mi. Um kurz nach 12.00 Uhr kam dann schon unser Bus. Wir fuhren dieses Mal mit einem Speedboot zum Festland, was nur wenige Minuten dauerte. Nach weiteren 2 Stunden Fahrt kamen wir nun in Hanoi an. Nachdem wir im Hostel eingecheckt hatten, gingen wir erstmal in ein veganes Restaurant namens „Katze“ essen. Hier gab es wirklich sehr leckeres vietnamesisches Essen. Danach liefen wir noch durch die Altstadt und tranken noch einen Kaffee. Ich bestellte mir einen Kokosnuss Kaffee, der leider nicht geschmeckt hatte. Als kleine Entschädigung holten wir uns noch ein Stück Kuchen und gingen anschließend zurück zum Hostel, wo wir noch unsere Wäsche abgaben.
Nach einem wirklich guten Frühstück im Hostel (viele verschiedene Früchte), gingen wir gemeinsam zum Friseur. Dort hatte mich eine Frau überredet, mir Highlights zu machen . Da ich nicht Nein sagen konnte, wurden mir Highlights gemacht. Nach dem Färben wurden meine Haare ausgewaschen und ich bekam noch eine Gesichtsbehandlung und eine Massage am Nacken, dem Kopf und den Schultern. Danach wurden mir die Haare geschnitten und ich freute mich schon auf die Highlights. Meine Haare waren aber vorne komplett blond und nicht nur etwas heller geworden. Nachdem sie dann meinen unzufriedenen Blick sahen, wurden die vorderen Strähnen nochmals dunkler getönt. Das machte das Ganze wenigstens etwas besser, aber am Ende waren mir die Haare dann einfach zu streifig. Der neue Schnitt gefiel mir aber gut, weshalb ich mir die nächsten Tage vielleicht einfach braune Haarfarbe hole und die Haare selbst färben werde. Nach dem Friseur ging es für uns Mittagessen. Anschließend schauten wir uns die St. Joseph Kathedrale an und machten uns danach auf den Weg zum Note Café. Das ist ein Café voll mit kleinen Texten und Nachrichten von Personen, die in dem Café waren. Wir schrieben natürlich auch eine kleine Nachricht. Es war wirklich interessant und zum Teil auch emotional die Nachrichten der Menschen zu lesen.
Anschließend setzten wir uns noch in ein Restaurant und Jan holte sich ein Bier. Danach machten wir uns auf den Weg zurück zum Hostel. Nach eine Pause ging es für uns dann noch etwas zum Abendessen.
Zum Ausklang des Abends gingen wir in die Bierstraße, holten etwas zum trinken und rauchten eine Shisha. Es liefen natürlich viele Straßenverkäufer an uns vorbei, doch was mich wirklich schockierte waren kleine Mädchen. Diese Mädchen hatten ein kleines Kätzchen im Korb und verkauften gleichzeitig Zigaretten.
Nach dem Frühstück liehen wir uns einen Roller und fuhren zur berühmten Train street. Hier verpassten wir den ersten Zug und mussten dann über 1 Stunde auf den nächste Warten. An den Seiten der Straße waren überall Cafés und der Zug fuhr direkt an einem vorbei! Danach fuhren wir ein bisschen durch die Stadt und kamen an einigen Sehenswürdigkeiten vorbei.
Anschließend gingen wir in das Hobbit Café, welches an eine Hobbit Höhle erinnerte. Hinterher ließen wir Passbilder für das Visum für Laos machen und liefen noch ein bisschen durch die Altstadt, wo wir ein paar Klamotten kauften.
Dann aßen wir noch Banh, um direkt anschließend noch ein veganes Eis zu essen. Das war wirklich richtig lecker.
Als Nächstes gingen wir zurück zum Hostel und ruhten uns ein bisschen aus.
Abends gingen wir etwas essen und wir fuhren nochmal in die Train street, um uns das ganze Schauspiel noch mal im dunklen anzusehen.
