Iguazu Wasserfälle -Argentinien/Brasilien
Viel besser gefällt mir ja der spanische Name der Wasserfälle: Cataratas del Iguazu. Sie legen genau zwischen Argentinien und Brasilien. Es gibt 20 große und über 200 kleinere...


Veröffentlicht: 22.10.2018






























Endlich bin ich in Patagonien angekommen! Und zwar in San Carlos de Bariloche. Eine willkommene Abwechslung zum Großstadthrubel in Bueno Aires, auch wenn es von etwa 38 Grad auf etwa 5 Grad runterging.
Bariloche liegt wunderschön umgeben von vielen malerischen Seen und schneebedeckten Bergen. Im Winter wird hier Ski gefahren, im Sommer gewandert momentan (Frühling) ist einfach alles beides möglich. Bekannt ist Bariloche für die gute Schokolade, im ganzen Ort gibt es Geschäfte 😍, und für viele kleine Brauereien.
In Patagonien ist das Wetter sehr wechselhaft, bei meiner Ankunft hier hat es pausenlos geregnet, die nächsten 2 Tage gab's dann aber recht gutes Wetter sogar mit Sonnenschein. Eigentlich hatte ich am ersten Tag eine Wanderung eingeplant, am Frühstücksstisch hat sich dieser Plan aber ganz schnell wieder geändert. Mit Ana (Brasilien) und Monica (Curacao) ging's im Mietwagen auf einen Roadtrip auf der Ruta de las 7 lagos, also auf der Straße der 7 Seen. Eine lange, aber wunderschöne Strecke vorbei an Seen, Bergen, Wälder und kleinen Dörfern. Am nächsten Tag stand dann endlich eine Wanderung im Parque Llao Llao auf dem Programm. Zum Ausgangspunkt ging's ganz einfach mit dem öffentlichen Bus. Mehrere kleine Strecken durch den Wald mit tollen Ausdsichtspunkten auf die umliegenden Seen uns Berge konnten zu einer Tageswanderung zusammengefasst werden. Da auch noch das Wetter mitspielte waren die Aussichten wirklich spektakulär.
Am letzten Tag setzte leider wieder der Regen ein. Gegen Mittag setzte sich dann die Sonne durch, aber nur für kurze Zeit. Kaum am Aussichtspunkt Cerro Campanario angekommen (25 Minuten steil bergauf) schneite es sogar leicht. Also ging es nach ein paar vom starken Wind verwackelten Fotos schnell wieder nach unten. Nach einem kurzen unspektakulären Besuch in der Colonia Suiza, einem kleinen Dorf, dass der Schweiz nachempfunden sein soll, ging's dann verfroren zurück zum Hostel.
Eine wunderschöne Gegend hier, in der man sicher noch mehrere Tage hätte verbringen können. Aber für mich geht die Reise weiter, tiefer nach Patagonien...
