Hakone, Fuji, Onsen
In Hakone haben wir uns Entspannung vor dem stressigen Tokio vorgenommen gehabt und das kann ja nur gut gehen mit den tollen Onsen, die hier von den heißen Quellen gespeißt...

Veröffentlicht: 04.10.2026
Nach der Regionalbahnfahrt wurden wir vom heißen Wetter in Tokio überrascht. In Hakone war es die letzten Tage maximal 16- 20 Grad, bis auf den sonnigen Abreisetag und nun erschlagen uns ca. 30 Grad.
Zum Glück bugsierten wir unsere Koffer gut durch das Labyrinth der Tokio-U-Bahntunnel und kamen an der Bahnstation Akusaka an. Nach 10 min Fußweg und ersten Eindrücken der Stadt war es ruhiger als erwartet und unglaublich wenige Autos zu sehen.
Unser muggeliges Hotelzimmer, nein kein Kapselhotel, haben wir schnell bezogen und schlenderten etwas durch den Bezirk.
Für den Folgetag hatten wir uns eine ruhige, mit Katzenmotiven bestückte kleine Einkaufsstraße ausgesucht. Die Yanaka Ginza. Die hat uns auch sehr gut gefallen. Ruhig, kleine Läden, Handwerkskunst, Kimonoläden, Essen.
In einem kleinen Café haben wir einen Kaffee und Sandwich bekommen und schlenderten weiter. Am Ende der Straße sprach mich eine Urlauberin an: hey I know you. Sie erkannte mich aus dem Onsen aus Hakone wieder. So klein ist die Welt. Dann schauten wir uns noch einen Schrein an, der wie alle immer eine kleine Ruheinsel war.
Am Abend genossen wir den Fluss und kleinen Park bei unserem Hotel und spazierten so in den Abend.
Am nächsten Tag gingen wir auf zu einem Pokémonevent, bei dem Martin fein Orden sammelte und wir noch ein Anstecker im Pokemon-Center erstanden.
Dazu mussten wir auch sehr viel durch das Ginza-Viertel, was ein hochpreisiges Einkaufsviertel mit vielen Büros ist. Eher nicht so unser Ding.
Daher wollten wir etwas in die Natur und entschieden uns für den Kaiserpalast. Der Obstgarten ist für Besucher frei Zugänglich, aber die Schlange war so lang und wir hungrig uns Kyoto kam eh nichts ran, dass wir uns weiter aufmachten.
Wir fanden dann doch noch einen bezahlbaren Taiwanesen in einem Einkaufszentrum und stärkten uns, um uns auf zum Tokiotower zu machen.
Das hat sich auch sehr gelohnt. Ein toller Ausblick und als es dunkel wurde, sah man wie aufwendig der beleuchtet wird. Auf dem Rückweg müssten wir uns durch Selfi-Menschen schlängeln, die alle ein Foto machen wollten.
