Durch 1.000 Tore musst du gehen.
Vorgestern wollten wir aufgrund des guten Wetters zum Inari Schrein auf dem gleichnamigen Berg. Dieser Schrein ist für seine 1000 roten Toren, auf dem Weg zum Schrein, berühmt....

Veröffentlicht: 30.09.2026











Nach dem schönen Aufstieg zum Schrein gesäumt von den Toren, mussten wir uns noch kurz im Hotel ausruhen. Denn am Nachmittag hätte ich uns eine Geisha-Tanzvorführung gebucht (der Mai).
Nach einer kurzen U-Bahn Fahrt und einen eiligen durch die Stadt mit GoogleMaps wären wir am Museum, mussten unsere Regenschirme dort abgeben und unsere Schuhe ausziehen (dafür haben wir Plastiktüten bekommen). Zum Glück hatte Martin noch Wechselsocken dabei. Ich hatte nur Sandalen an und barfuß wäre etwas unhöflich gewesen.
Dann hatten wir nicht mehr viel Zeit und bekamen am Ticketeingang zwei Plastikschilder als Eintrittskarte für die Vorführung und zwei bedruckte Papierstreifen mit Zeichen drauf. Das wurde uns vor dem Tanz dann erklärt. Das sind sozusagen die Visitenkarten der Geishas. Dass man diese nochmal buchen kann.
Im oberen Stock warteten wir vor einem Raumtrenner auf den Einlass. Nachdem wir vor der Bühne Platz nahmen wurden wir nach jeder Erklärung nochmal erinnert, dass keine Fotos erlaubt sind.
Der Tanz war der Jahreszeit dem Herbst gewidmet. Es war sehr spannend die grazilen Handbewegungen zu beobachten und das Zusammenspiel der Tänzerinnen, beinahe hypnotisch.
Nach dem Tanz konnten wir noch das Museum erkunden, dass einen sehr schönen Garten hatte. Die ausgestellten Kimonos auf den Fotos anbei, sahen beinahe wie Gemälde aus.
Nun war es Zeit für eine Stärkung, die wir in einem kleinen Café im Gion-Viertel genossen. Das war sehr traditionell, die Familie der saß Café gehört, saß auch an der Theke und plauderte, ansonsten war es sehr leer. Perfekt zum Ausruhen.
Dann hatten wir noch einen Ghibli-Laden mit tollen Sachen zu den Animes bei der Führung gesehen, den wir unbedingt nochmal aufsuchen wollten. Da kam dann das Foto mit Totoro an der Bushaltestelle ( blaues rundes Schild) zu Stande.
Am Abend haben wir dann noch ein vegetarisches indisches Restaurant aufgesucht. Auf dem Weg dahin sind mir mal wieder die abenteuerlichen Stromverteilungen in der Stadt aufgefallen.
Nach diesem Tag hatten wir unsere 20.000 Schritte erreicht und das Onsen im Hotel redlich zur Erholung verdient.
Marei
