Weiterreise nach Hakone
Unsere Weiterreise ging nun nach Hakone. Mit dem kostenlosen Shuttlebus vom Hotel ging es zum Bahnhof Kyoto und dann zum Gleis. Zum Glück hatten wir am Vortag schon geschaut,...

Veröffentlicht: 03.10.2026



















In Hakone haben wir uns Entspannung vor dem stressigen Tokio vorgenommen gehabt und das kann ja nur gut gehen mit den tollen Onsen, die hier von den heißen Quellen gespeist werden.
Am zweiten Tag war das Wetter auch so diesig, dass wir uns auch ein Onsen, den Tenzen, raussuchten und dort hin spazieren.
Ich hatte aber vorher nicht auf die Höhenmeter geschaut und es wurde eher zu einer Wanderung.
Es lohnte sich aber sehr, denn es war dort sehr schön. Mit 5 verschieden heißen Becken und einem kalten Becken.
Nachdem wir beide dort durchgekocht waren (man kann nur getrennt geschlechtlich Baden), haben wir dort im Restaurant auch gegessen. Zurück entschieden wir uns dann doch für den Bus.
Abendessen waren wir dann im Hotel in einem der Restaurants/Bar, weil es in der Stadt nicht viel Auswahl gab und wir uns nicht mehr bewegen wollten.
Am Abreisetag checken wir aus, schlossen unsere Koffer beim Hotel an und machten uns bei Sonnenschein auf zum Fuji.
Wir fuhren erst mit der kleinen Bergbahn in Hin-und Zurückfahrten den Berg hoch, um dann umzusteigen und mit einer Seilzugbahn zur Seilbahn zu gelangen.
Die Seilzugbahn ist von einem schweizer Hersteller gebaut und wir konnten beim Aussteigen einen Blick auf die dicken Seile und Motoren werfen, die die Bahn ziehen.
Die Fahrt war bis dahin schon wundervoll. Mit Bergen, Natur und aufregender Fahrt gespickt.
Dann ging es zur Seilbahn. Es war superleer, ohne anstellen, holten wir am freundlichen Automat unsere Tickets und dann ging es schon in die Gondel.
Wir überfuhren Schwefelfelder und es roch fein nach fauligen Eiern in der Gondel. Zwei der anderen Fahrgäste husteten und stießen Ekellaute aus.
Wir waren einfach nur begeistert von den Farben und Rauchsäulen.
Dann hielt man an einer Aussichtsplattform und wir konnten nochmal genauer hinschauen. Dabei konnten wir schon auf der einen Seite den Fuji mit Mond erspähen. Bei der Weiterfahrt hatten wir einen tollen Blick auf den entfernten Berg, der auf den Fotos gar nicht zur Geltung kommt.
Wir kamen dann am Ashi See an und haben uns erstmal mit Blick auf den See bei einer Kleinigkeit vor der Rückfahrt mit dem Bus gestärkt und entspannt.
Die Busfahrt ließ uns auch noch ein Blick auf Fujijama werfen, dann ging es aber wilde Serpentinen zurück zum Hotel.
Der Busfahrer hat die schönste Route der Welt, dafür muss er echt kurvensicher sein.
Koffer schnappen und auf nach Tokio.
