indochina
indochina
vakantio.de/indochina

14. Tag Luang Prabang

Veröffentlicht: 22.01.2019

Der Tag beginnt dramatisch: Die Fotografin hat sich krank gemeldet und     bleibt im Bett. Ich muss also Berichterstattung und Fotodokumentation gleichzeitig übernehmen, ich brauche Urlaub.

Bevor es losgeht eine kleine Korrektur: Die Mong Bevölkerung stammt ursprünglich aus China und die Khmu aus Kambodscha. Fehler der Redaktion, bzw. des Lektors.

Los geht es zur Abfahrtsstelle am Mekong. Dort erwartet uns ein Motorkahn vom Feinsten; nur Führix und ich steigen einund brausen los Richtung Buddhahöhle. Die Fahrt währt ca. 1 1/2 Stunden und führt durch eine überaus schöne, fast unberührte Landschaft. Unberührt ist gut, in den letzten Jahren wurde der ganze umliegende tropsche Baumbestand abgeholzt und das Grün sind überwiegend hohe Bambusgewächse, aber trotzdem sehr gefällig. An der Höhle angekommen geht es steile Stufen hoch zur Unterhöhle mit ca. 4000 Buddhafiguren. Sehr eindrucksvoll, aber die Buddhahöhle in Pindaya, Myanmar mit uns bei der letzten Reise besichtigt hat, kein Vergleich. Danach auf zur Oberhöhle, ca. 200 Stufen. Schwer atmend komme ich an. Die dortigen Buddhafiguren sind uralt und die Höhle wirkt sehr viel erhabener.

Dann geht es noch gegenüber zu einem Dorf, in dem Reisschnaps und Reiswein hergestellt wird. Als überzeugtem Abstinenzler kann mich das nicht vom Hocker reißen.

Danach eine Stunde Rückfahrt stromabwärts.

Wir fahren zurück zum Hotel, in der Hoffnung, die Fotografin wieder zur Arbeitsaufnahme bewegen zu können, aber Pustekuchen.

Wir also alleine zum Mekong zurück und dort Mittagessen auf Einladung der Reiseleitung. Einfach aber gut, kein Vergleich mit dem prätentiösen französischen Feinschmeckerladen von gestern, der hohe Ansprüche an sich stellte, diese aber nicht erfüllt.

Die Zeit des Ausruhens war vorbei und los gings zu den Tempelbesichtigungen an der sogenannten Tempelstrasse. Zuerst zu der Tempelanlage aus dem 16. Jahrhundert, die nach den Worten von Führix schönste Tempelanlage von Laos. Ein Hammer. Gleichzeitig diente sie auch als Hintergrund für die Aufnahmen eines laotischen Hochzeitpaares. Guckt Euch unbedingt diese Fotos in groß an.

Danach weiter zu anderen, auch nicht schlechten Tempeln und dann noch zum Königspalast.

Den Abschluss bikdet der Aufstieg zum Aussichtspunkt über Luang Prabang, ca. 150 m hoch und nur über 328 Stufen zu erreichen, sofern man das überlebt. Ich hatte es schwer atmend geschafft und wurde mit einer herrlichen Panoramaaussicht auf Luang Prabang belohnt. Auf dem rückwärtigen Abstieg begleitete mich Herr Buddha auf Schritt und Tritt.

Zurück im Hotel erwartet mich die halbwegs genesene Fotografin.

indochinaFolge diesem Blog und verpasse keine neuen Beiträge.
Antworten (1)

Jutta
Zuviele Buddhas, ich mach mir ernsthafte Sorgen um Henio. Sind seine roten Schuhe etwa ein Zeichen für seine Hingezogenheit zu den Mönchen?