21. Tag Phnom Penh
Wenn Ihr den Beitrag „Quizz“ noch einmal aufmacht seht Ihr die Auflösung. Gestern Abend haben wir im Hafen von Phnom Penh angelegt, für uns Endstation der Flussfahrt. Gleich...

Veröffentlicht: 30.01.2019





















Nach einer Nacht im vielleicht stylischsten Hotel, das wir je gesehen haben mit einer Wahnsinnsterrasse auf dem Dach des Hochhauses, die Hälfte im Freien unglaublich schön gestaltet, noch ein Frühstück und dann auf zu den beiden letzten Besichtigungen unserer Asienreise.
Zunächst der Königspalast mit schönen Gebäuden, Tempeln, Pagode und Stupas, direkt am Mekong gelegen. König müsste man sein. Allerdings ist Kambodscha eine konstitutionelle Monarchie, in der König nur repräsentative Aufgaben erfüllt.
Danach noch ein kurzer Besuch im Nationalmuseum mit Exponaten aus der Frühzeit der Khmer, zumeist hinduistisch und erst später mit buddhistischen Einflüssen.
Danach nur noch zum Flughafen, um den langen Heimflug über Saigon und Istanbul nach Berlin anzutreten.
Hier also endet unsere wundervolle Indochinareise, durch Vietnam, Laos und Kambodscha. Natürlich ist es zu früh, um ein Fazit zu ziehen, aber einige Gedanken sollen doch erlaubt sein.
Wir haben schöne Landschaften genossen und haben reizende Menschen kennengelernt, fröhlich und sehr aufgeschlossen gegenüber uns Fremden. Besonders die Kinder haben es uns angetan, unbekümmert und Lebensfreude ausstrahlend haben sie uns oft beschämt, weil sie, die sie so arm sind, eine Freude vermitteln, die uns, die wir materiell so viel reicher sind, so oft abgeht. Hinzu kommt, dass in diesen Ländern Service mit so viel Lächeln und Freundlichkeit verbunden ist, dass wir dieses Lächeln unwillkürlich erwidern, wir, die wir gerade in den westlichen Ländern Service nur als empfundene Last kennen.
Wie sehr gerade die Freude der Kinder ausstrahlt habe ich z.B. beim Besuch des Dorfes in Kambodscha erlebt, als Sabina plötzlich verschwunden war und ich sie dann wiedersah, wie sie sich mit Kindern amüsierte; ich habe sie selten so ausgelassen gesehen. Genauso am nächsten Tag beim Besuch der Schulklasse als ich sie schon im Verdacht hatte, dass sie sich heimlich bei der Schule als neue Lehrerin beworben hatte.
Wir werden Wetter, Land und Leute vermissen.