03/02/2018 - Wallaby-Farm und Zwergpinguin-Kolonie
Nach dem ungeplanten, längeren Aufenthalt in Timaru startete gestern unsere Weiterreise in den Süden der Südinsel. Die Autos in Neuseeland müssen neben dem gültigem WOF (Warrent...


Veröffentlicht: 04.03.2018












Der Morgen begrüßte uns mit blauem Himmel und Sonnenschein. Auch in dieser Nacht sanken die Temperaturen auf unter 10 Grad. Doch nach einer warmen Dusche fühlten wir uns schon deutlich besser. Die Weiterfahrt in das kleine Küstenstädtchen „Hampden“ stand an. Von dort aus wollen wir die berühmten „Moeraki Boulders“ besuchen.
Noch bevor wir unseren alten Campingplatz in Oamaru verließen, besuchten wir den Bauernmarkt, welcher jeden Sonntag am Hafen stattfindet. Neben leckerem Obst kauften wir frische Bohnen und Speck für unser heutiges Abendessen.
Hampden war nach 40 Minuten erreicht und wir befürchteten zu früh für den Check-In zu sein. Doch wir wurden von der netten Campingplatzbesitzerin freundlich empfangen. Nachdem unsere Kontaktdaten aufgenommen wurden, sprach die Besitzerin plötzlich deutsch. Es stellte sich heraus, dass sie aus der Schweiz kommt. Sie erklärte uns, wo wir alles finden und zeigte uns anschließend noch die aktuellen Tide-Zeiten. Sie riet uns dazu, sobald wie möglich die „Boulders“ zu besuchen. Denn diese kann man nur bei Ebbe erreichen. Die Besonderheit an dem Campingplatz ist neben der wunderschönen Lage am Strand die Nähe zu dieser Touristenattraktion. Wir parkten also unser Auto mit Blick auf das Meer, stellten noch schnell unsere Kühlsachen kalt und dann ging es auch schon los. Auf dem Weg zu den kugelförmigen Felsbrocken sahen wir immer wieder kleinere, skurrile Gesteinsformationen. Diese ähnelten den Boulders sehr. Nach einem 30-minütigen Strandspaziergang erreichten wir das Ziel. Schon von weitem konnten wir erkennen, dass der Andrang groß war.
Die Moeraki Boulders sind Felsformationen, die eine unnatürliche Form haben. Sie sind kugelrund und können zum Teil einen Durchmesser von bis zu 3 Metern haben. Die Gesteinsbälle liegen verteilt an einem kleinen Strandabschnitt und eignen sich ganz wunderbar als Fotomotiv. Doch wie genau es zur dieser Zusammensetzung des Gesteins kam, wissen wir nicht. Wir haben versucht es zu recherchieren, doch das übersteigt unser Geologie-Wissen doch bei Weitem. :)
Fakt ist: Die Boulders sind nicht aus Stein, sondern bestehen aus verschiedensten Elementen. Ihr Alter wird auf ca. 4-5 Millionen Jahre geschätzt.
