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Veröffentlicht: 17.08.2025

Attraktion
Glencoe
Glencoe, Schottland
Attraktion
Scone Palace
Perth, Schottland
Sehenswert
Bass Rock
North Berwick, Schottland
Unterkunft
P&R nahe Edinburgh
Frei­camping · Edinburgh
Spaziergang
Glencoe → Scone Palace
Schottland
Fahrt
Scone Palace → … → Edinburgh
Schottland
Spaziergang
North Berwick → Edinburgh
Schottland
Attraktion
Scottish National Museum
Edinburgh, Schottland
Tour
Fringe-Veranstaltungen in Edinburgh
Festival
Spaziergang
Edinburgh → Stirling
Schottland
Festival
Highlandgames in Stirling
Festival

Glencoe entstand vor fast 500 Millionen Jahren aus vulkanischer Tätigkeit und bildet heute noch eine ca. 15 x 8 km große Caldera eines ehemaligen Supervulkans mit eigenem Microklima.  Es ist beliebter Ausflugsort mit schönem Blick über die Hügel. Daher zogen wir wieder einmal die Wanderschuhe an. Wir hatten extra einen (Kinder)Wanderführer für Schottland gekauft und der sollte genutzt werden.

Das Blöde war nur, dass wir zwar eine Wanderroute gewählt, aber an der falschen Stelle starteten. Wir waren schon verwundert, dass die Beschreibung des Weges so gar nicht passte - gut 1,5 Stunden später fanden wir aber den richtigen Startpunkt. 

Die Temperaturen hatten sich mit dem Verlassen der Highlands auch schlagartig geändert. Waren es zuvor keine 18° C mit viel Wind, mussten wir uns jetzt mit Sonnencreme einschmieren um unsere zarte Bleiche zu schützen.

Nach der ganzen Natur wurde es wieder Zeit für etwas Kultur. Julius hatte sich extra in Inverness einen Schottenrock und einen Besuch eines schönen Schlosses gewünscht.

Scone Palace ist das Paradeschloss für Schottlandtouristen. Schöner, großer Park inkl. Labyrinth, schönes Schloss und eine geschichtsträchtige Vergangenheit. Wir schafften es daher leicht einen ganzen Tag dort zu verbringen.

Und das Labyrinth war gar nicht ohne. Ich und ein anderer Mann waren schon recht verzweifelt bis wir endlich von Kindern "gerettet" wurden. Andere arbeiteten sich gar mit Goggle Maps durch das Labyrinth.

Auf unserer Reise ging es nun Schlag auf Schlag. 

Nach einem Zwischenstopp an einem schönen Badsee mit großem Kinderspielplatz und zahlreichen Radwegen, fuhren wir gleich weiter Richtung Edinburgh. August ist in Edinburgh "Fringe-Festival-Zeit". Die Stadt selbst hat eigentlich nur ca. 550.000 Einwohner, aber im August kommen nochmals 2 Millionen Touristen dazu. Campingplätze alle ausgebucht, Zimmer starten bei €300 die Nacht, sofern man überhaupt noch etwas bekommt. Daher fanden wir erst 40 km nord-westlich in North Berwick einen ordentlichen Schlafplatz. Und was für einen!

Wir kannten den Ort nicht, hatten auch nie etwas von "Bass Rock" gehört. Ein großer Vulkanfelsen bevölkert von über 100.000 Basstölpeln. Wir dachten zuerst, dass der Felsen von sich aus weiß ist. Aber es sind die Vögel (und deren Exkremente), die den Felsen weiß aussehen lassen. Wenn man im Boot vor der Insel steht und rundherum diese schiere Menge an Vögeln sieht, fühlt man sich in eine Zeit versetzt als die Tiere noch die Erde beherrschten. Wirklich grandios, nicht nur für Ornithologen. 

Daher entschieden wir uns statt drei Tage nur zwei in Edinburgh zu verbringen. Einen Tag widmeten wir North Berwick und der wirklich schönen Natur.

Der Weg mit dem Bus nach Edinburgh war lang, aber in der vordersten Reihe im Doppeldeckerbus lies es sich aushalten. Anita zählte auf der Strecke elf Golf Plätze, viele wunderschön gelegen.

In Edinburgh war die Hölle los. Am ersten Tag schafften wir es gerade mal uns einen Überblick zu verschaffen und Konstantin hetzte uns danach 5 Stunden durch das Scottish National Museum - das ist riesengroß und durchaus interessant. 

Der zweite Tag war gut vorbereitet und wir buchten zwei Fringe Veranstaltungen im Voraus. "360 Allstars" und "Then Tausend Hours", beides Akrobatik auf höchstem  Niveau, gefielen uns sehr gut. Bei 3.300 Shows an über 250 Veranstaltungsorten kann man aber schon mal den Überblick verlieren. Vieles spielt sich ähnlich wie bei La Strada in Graz auch auf der Straße ab.

Als wir am zweiten Tag abends mit dem Zug wieder zum Wohnmobil auf einem P&R nahe Edinburgh kamen, folgte eine Überraschung. Wir scherzten schon, ob unser Wohnmobil wohl noch da sei. 

Es war da, aber wir konnten es mit Funk nicht mehr aufsperren. Alles tot, keine Anzeige, kein Starten möglich. Ich hatte im Stress - bei der Hinfahrt kam der Zug gerade am Bahnhof an, als wir unser Fahrzeug abstellten - vergessen das Licht auszuschalten. 

Gut, dass wir ein viel genutztes Pannenservice bei unserer Kfz-Versicherung haben. Eine Stunde später waren wir schon unterwegs Richtung Stirling.

Die Highlandgames in Sterling waren unser letzter Programmpunkt in Schottland. Wir wollten so etwas schon immer mal ansehen und wurden nicht enttäuscht. Eine Mischung aus Volksfest und Sportveranstaltung macht manches Mal die Orientierung schwer, ist aber ein nettes, unterhaltsames Erlebnis. Mit 8.000 (internationalen) Besuchern zählt es zu den größeren seiner Art.

Jetzt müssen wir aber los. Über 2.000 Kilometer Heimreise liegen vor uns. Bei Dover soll es wieder auf's europäische Festland gehen und dann von Calais aus durch Belgien und Deutschland in den Süden Österreichs.

Für ein paar Zwischenstopps haben wir aber sicher noch Zeit.

Auf einen Blick

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Wetter
Sommer · 18°C
Begleitung
Mit Familie
AbenteuerlichKulturellFamilienfreundlich
  • Wandern in Glencoe
  • Scone Palace mit Park und Labyrinth
  • Bass Rock mit den Basstölpeln
  • Fringe und Scottish National Museum in Edinburgh
  • Highland Games in Stirling
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