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LEZ, ULEZ & andere BeSonderheiten

Veröffentlicht: 20.08.2025

Auf über 2.200 km Heimreise kann einiges passieren. Manches geplant und anderes weniger gewollt.

Der spontane Stopp am Hadrianswall war zwar nicht vorab geplant, aber den kurzen Umweg auf jeden Fall Wert. Eine sehr liebliche Gegend mit schönen Wander- und Radwegen. Vom Wall selbst ist zwar in diesem Bereich nicht mehr sehr viel übrig, aber man kann sich seinen Verlauf trotzdem noch gut vorstellen.

Da wir die Heimreise über Dover antraten, ging sich auch noch ein kurzer Besuch in Canterbury aus. Als Sitz der Anglikanischen Kirche muss sich die Kathedrale nicht ihren katholischen Pendants verstecken. Da gibt es sehr viel zu entdecken.

Weniger geplant war die Einfahrt in die (Ultra) Low Emission Zone von London. Wir hatten zwar schon davon gehört, aber wo und wie die sich genau verläuft, wussten wir nicht. Üblicherweise nimmt man die Autobahn M25 und umfährt den Großraum London. Leider war diese aber bei unserer Fahrt teilweise gesperrt und wider besseren Wissens nahmen wir den Vorschlag des Navis an und tappten in "die Falle".

Beim Nachlesen der Modalitäten und v.a. durch die Horrorgeschichten über extrem hohe Strafen von bis zu mehreren 1000 Pfund wurde uns ordentlich unwohl.

Man hat zwar die Möglichkeit, die Gebühren bis zu 3 Tage in Nachhinein zu bezahlen aber Voraussetzung ist die Prüfung der Emissionen des Fahrzeugs, die bis zu 10 Tage dauern kann. Ohne Prüfung sind 300 Pfund zu zahlen, da man von der höchsten Schadstoffklasse ausgeht.

Zudem ist es aufgrund eines Fehlers auf der Homepage nicht möglich sich für die Bezahlung zu registrieren und das App kann nur im britischen "Google Apps" Raum installiert werden. Da fühlt man sich verdammt hilflos. 

Mit VPN und britischen Spracheinstellung am Handy gelang es uns zumindest die App zu installieren. Auch die Zulassungsdaten konnten wir zur Prüfung abschicken. Mal sehen wie das ausgeht.

Danach ging es rasch von Calais mit Zwischenstopps in Belgien und Deutschland (beim hauseigenen Stellplatz von Morelo, der für seine Riesenluxuswohnmobile bekannt ist, die gerne das Lebenseinkommen eines Durchschnittsverdieners kosten können) nach Hause, wo wir gut angekommen sind.

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