Uist
Uist ist eine langgezogene Inselkette. Wir kamen bereits um 7:40 ganz im Süden mit der Fähre von Barra an und machten uns gleich in den Norden, da es dort schöner und...

Veröffentlicht: 04.08.2025














































Man sagt, dass das Wetter hier im Nord-Westen Schottlands an einem Tag fünf Jahreszeiten abdeckt. Und nicht nur das. Wenn die Sonne mal scheint, fühlt man sich an den wundervollen Sandstränden wie in der Karibik - bis man das Wasser berührt. Aber Kinder lassen sich auch von 15° C Wassertemperatur nicht abhalten. Und wenn die Luft 16° hat, ist es im Meer ja fast schon angenehm.
Auf Harris und Lewis, gab es die letzten Tage nicht nur beim Wetter und der Landschaft viel Abwechslung, sondern auch bei der beobachteten Tierwelt.
Wir konnten Adler bei der Hasenjagd, Hasen, die von Adlern gerne gejagt werden, Robben beim Faulenzen, gemächliche Hochlandrinder, Wildgänse, unzählige Schafe und sogar junge Aale beobachten.
Auf den Sonnentag bei einer schönen Wanderung vorbei an einem eisenzeitlichen Dorf, folgte tags darauf Sturm Floris, der fast die gesamte Infrastruktur auf den Hebriden und Nord-UK lahm legte. Wir kämpften uns bei Sturmspitzen von über 100 km/h zum nächsten Campingplatz nahe Stornoway. Das Wohnmobil schaukelte während der abenteuerlichen Fahrt schon ordentlich hin und her. In den schottischen Highlands erreichte der Sturm sogar bis zu 200 km/h und verursachte zahlreiche Schäden.
Heute ist daher "Ruhetag".
Morgen geht es - sofern das Wetter mitspielt - nochmals an die Westküste von Lewis um weitere Sehenswürdigkeiten wie "Black Houses", mystische Kirchen und uralte Steinkreise zu besichtigen.
Eines können wir aber schon jetzt sagen. Die Äußeren Hebriden sind eine coole Sache. Im mehrdeutigen Sinne.
