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Hallo zusammen! Mein Name ist Lena, ich bin 24 Jahre jung und komme aus Deutschland, Baden-Württemberg. Ich lebe in der Nähe der Städte Heidelberg und Mannheim und habe vor einigen Jahren  meine Leidenschaft für das Reisen entdeckt. Meistens verreise ich zusammen mit meinem Freund, Luke. Wir sind beide normal arbeitende Menschen mit einer begrenzten Anzahl an Urlaubstagen im Jahr, die wir jedoch so gut es geht ausnutzen. Man kann also auch als gewöhnlicher Angestellter etwas von der Welt sehen, man muss es eben nur wollen :) Seit wir 18 sind, sind wir regelmäßig unterwegs, mittlerweile ca. 3 Mal im Jahr + den ein oder anderen Kurzurlaub. Nachdem wir mit gewöhnlichen Pauschalurlauben gestartet haben, sind wir mittlerweile eher individuell unterwegs. Dennoch kann man auch einen Pauschalurlaub interessant gestalten und muss deswegen nicht die ganze Zeit hinter den Hotelmauern verbringen. Im Laufe der Jahre hat sich da schon so etwas wie eine Reisesucht entwickelt ;) In diesem Sinne: Nach der Reise ist vor der Reise!

Kanada Tag 13 (2) - Wandern am Lake Louise - Lake Agnes

Gerade mal 800 Meter den Berg weiter hoch lag der Lake Agnes, der unser nächstes Etappen-Ziel darstellte. Auf dem kurzen Weg dort hin gab es natürlich wieder herrliche Ausblicke und sogar einen kleinen Wasserfall zu bestaunen. Am Lake Agnes angekommen bot sich uns natürlich wieder das gleiche Bild: viele, viele Menschen. Und da es hier auch noch ein Teehaus gab, war hier noch viel mehr los als bereits am Mirror Lake. Uns in der langen Schlange anzustellen sparten wir uns allerdings getrost. Stattdessen beobachteten wir erst einmal die vielen Streifenhörnchen, die hier ganz zutraulich zwischen den Menschen umherliefen. So süß! Obwohl überall Schilder angebracht waren, dass man die Tiere nicht füttern, bekamen sie natürlich trotzdem von den meisten Touristen etwas zu Essen...

Am See entlang führte ein kleiner Wanderweg. Kurz überlegten wir, ob wir unseren eigentlichen Wanderweg weiter einschlagen sollten, dann beschlossen wir aber, zumindest mal zu schauen, wo der Weg hinführte. Er sah nämlich nicht sehr überlaufen aus. Und es sollte sich lohnen, denn der Weg war wirklich kaum besucht. Die meisten Leuten hielten sich vorne am Teehaus auf, machten dort ihre Rast und liefen dann weiter. Hier oben  lag an eingen Stellen noch recht viel Schnee, durch den wir uns kämpfen mussten.

Bereits nach kurzer Zeit waren wir am anderen Ende des Sees angekommen und hier war wirklich überhaupt nichts los! Endlich waren wir allein, Natur pur, so wie wir uns das vorgestellt hatten :) Auch hier gab es wieder ganz viele zutrauliche Streifenhörnchen, die uns regelrecht anbettelten. Aber von uns gab es leider nichts  ;) Sie kamen wirklich ganz nah an uns ran. Und hier wimmelte es nicht nur von süßen Streifenhörnchen, auch Murmeltiere gab es hier! Die waren allerdings sehr gut getarnt und man entdeckte sie wirklich nur, wenn man still war und genau hinsah. Wir haben aber einige gesehen.

Was man von hier aus auch gut beobachten konnte, waren die Lieferungen für das Teehaus, die mit dem Hubschrauber gebracht wurden. Als der Hubschrauber wieder weg war, war es hier dermaßen still, dass es fast schon wieder unheimlich war. Alles, was wir hörten, war das gelegentliche Knacken der Schneemassen in den Bergen. Wir genossen die Ruhe hier, es war wirklich herrlich. Keine anderen Menschen, keine Geräusche. Dabei noch dieser wunderbare Blich über den See. Wir wären am liebsten den Rest des Tages hier geblieben, allerdings hatten wir ja noch ein Stück vor uns. Also packten wir irgendwann widerwillig doch noch unsere Sachen zusammen und setzten unsere Wanderung nach einer langen Pause fort.


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