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Hallo zusammen! Mein Name ist Lena, ich bin 24 Jahre jung und komme aus Deutschland, Baden-Württemberg. Ich lebe in der Nähe der Städte Heidelberg und Mannheim und habe vor einigen Jahren  meine Leidenschaft für das Reisen entdeckt. Meistens verreise ich zusammen mit meinem Freund, Luke. Wir sind beide normal arbeitende Menschen mit einer begrenzten Anzahl an Urlaubstagen im Jahr, die wir jedoch so gut es geht ausnutzen. Man kann also auch als gewöhnlicher Angestellter etwas von der Welt sehen, man muss es eben nur wollen :) Seit wir 18 sind, sind wir regelmäßig unterwegs, mittlerweile ca. 3 Mal im Jahr + den ein oder anderen Kurzurlaub. Nachdem wir mit gewöhnlichen Pauschalurlauben gestartet haben, sind wir mittlerweile eher individuell unterwegs. Dennoch kann man auch einen Pauschalurlaub interessant gestalten und muss deswegen nicht die ganze Zeit hinter den Hotelmauern verbringen. Im Laufe der Jahre hat sich da schon so etwas wie eine Reisesucht entwickelt ;) In diesem Sinne: Nach der Reise ist vor der Reise!

Weihnachten: Private 4-Islands Sunset Tour in Krabi

Frohe Weihnachten! Auch wenn bei 30 Grad im Schatten keine wirkliche Weihnachtsstimmung aufkommen will -  daran ändern die befremdliche Weihnachtsmusik beim Frühstück auch nichts. Aber kein Problem für uns, Schnee brauchen wir keinen für ein schönes Weihnachten. Heute dürfen mal länger schlafen, denn die Tour, die wir heute geplant haben, beginnt erst gegen Mittag. Für Weihnachten habe ich mir etwas Besonderes einfallen lassen und eine 4-Islands Sunset Tour mit BBQ Dinner gebucht. Und zwar mit privatem Longtailboot! Das heißt an dieser Tour werden nur wir beide teilnehmen. Dabei werden wir die vorgelagerten Inseln vor Krabi besuchen, dort schnorcheln, an den Stränden relaxen und am Abend den Sonnenuntergang bei einem BBQ am Strand beobachten. Klingt vielversprechend!

Leider fängt es kurz vor Tourstart tatsächlich an zu regnen. Das erste und einzige Regen, den wir in den ganzen drei Wochen Thailand erlebt haben und der findet natürlich ausgerechnet an Weihnachten statt. Wir werden trotzdem pünktlich abgeholt, der Regen hat mittlerweile wieder nachgelassen, fängt aber leider während der Fahrt direkt wieder an. Unser Longtailboot legt vom Noparat Thara Beach ab, wo wir auf unseren netten Guide treffen, der uns auf der Tour begleiten wird. Er versichert und zwar, dass der Regen bald wieder aufhören wird, wir sind da aber eher skeptisch. Der Himmel sagt da irgendwie was anderes.

Als wir jedoch auf der ersten Insel, Chicken Island, ankommen, hat der Regen tatsächlich aufgehört. Bewölkt ist es leider nach wie vor aber natürlich trotzdem warm. Vor der Insel ankern wir, sodass wir ein wenig schorcheln können. Nachdem wir die Fische bewundert haben, schwimmen wir zur Insel und laufen dort ein wenig am Strand entlang. Danach geht es zurück zum Boot und weiter zur nächsten Insel. Oder besser gesagt, zu den nächsten beiden Inseln. Tub Island und Mur Island, die bei Ebbe durch eine Landzunge miteinander verbunden sind. Wir zahlen die obligatorische Nationalparkgebühr, die leider nicht im Preis inbegriffen ist und schauen uns die Insel an. Durch die späte Uhrzeit (und wahrscheinlich auch wegen des Wetters...) ist die Insel nicht so überfüllt und ganz angenehm zu bestaunen. Allerdings verweilen wir hier nicht sonderlich lange, denn kaum sind wir auf der kleinen Insel angekommen, fängt es auch schon richtig heftig an zu gewittern und zu regnen. So viel zu "der Regen hört bald auf...". In kürzester Zeit ist das Inselchen komplett leer gefegt und außer uns tatsächlich kein Mensch mehr hier. Wir treten aber auch den Rückzug an, denn es wird ungemütlich. Wir ärgern uns, dass es gerade heute mit dem Wetter klappt. Wir versuchen zwar, das Beste daraus zu machen, das ist aber leider gar nicht so einfach.

Wir fahren nun richtung Koh Poda. Allerdings nicht auf den Hauptstrand der Insel, sondern zu einer kleinen, versteckten Bucht. Das Gewitter hat glücklicherweise wieder nachgelassen, der Regen ist aber immernoch ziemlich präsent. Mit dem Wind ist es fast schon ein wenig frisch und das Meerwasser ist wärmer als die Luft. Den kleinen Strand hier haben wir komplett für uns alleine, was schnell das Gefühl von Einsamer Insel aufkommen lässt. Jetzt fehlen nur noch die Eingeborenen, die nackt und mit Speeren bewaffnet aus dem Buschwerk stürmen. Glücklicherweise passiert nichts dergleichen und so können wir die von Felsen eingerahmte, komplett einsame Bucht in Ruhe genießen.

Der Hunger zwingt uns irgendwann, die Bucht zu verlassen und zurück zum Festland zu fahren. Unser Dinner findet nämlich am Phra Nang Beach statt, den wir bereits Tage zuvor besucht hatten, allerdings tagsüber. Abends herrscht hier eine ganz andere Atmosphäre. Es ist ruhiger, das Wasser ist durch die Ebbe weit zurück gegangen, sodass der Strand nun ganz anders wirkt. Hier wird nun eine Picknickdecke für unser BBQ, das sozusagen unser Weihnachtsessen ist, ausgebreitet. Dieses besteht aus einem ganzen gebratenen Fisch, meheren Garnelen- und Hähnchenspießen, Hähnchenkeulen und gebratenen Reis. Und das nur für uns! Das Essen schmeckt durch diese besondere Umgebung natürlich noch viel leckerer als ohnehin schon. So ein Weihnachten hatten wir bisher auch noch nie! Schade ist nur, dass man wegen der Bewölkung vom Sonnenuntergang nicht wirklich viel sieht. Das ist schon etwas enttäuschend aber bei einem Weihnachtsdinner in Thailand am Strand sollte man sich über solche Kleinigkeiten wohl nicht beschweren!

Mit fortschreitender Dunkelheit wird es am Strand immer voller. Nun kommen auch die ganzen restlichen Ausflugsboote und es wird immer wuseliger. Für uns bedeutet das: Zeit, zu gehen! Da wir ja zum Glück komplett flexibel sind, können wir frei entscheiden, wann wir den Strand verlassen möchten. Und so knattern wir zurück zu unserem Ausgangspunkt. Vom Wasser aus wirkt das von Lichtern erhellte Krabi so friedlich.

Zurück im Hotel lasse ich den Tag nochmal Revue passieren. Das Wetter war wirklich ärgerlich und hat uns doch einen leichten Strich durch die Rechnung gemacht. Wir hatten aber trotzdem einen wunderschönen Tag und ein unvergesslicher Weihnachten! Wenn man die Möglichkeit hat, sollte man sich auf jeden Fall wenigstens einmal ein privates Longtailboot gönnen. Das ist einfach so viel besser, als auf Massenausflügen teilzunehemn!


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