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Tag 7: Malang, Tee und ein Vulkan

Veröffentlicht: 16.07.2025

Heute konnten wir quasi ausschlafen  - es ging erst um 8 Uhr los.
Unser erster Stopp war am Platz Alun Alun Tuku Balikutan. Mitten auf diesem Platz befindet der sich ein Lotus Brunnen. Am Rand stehen zum einen das Parlament (hinter großen Johannisbrotbäumen) und das Rathaus von Malang.
Lotus-Brunnen
Rathaus von Malang 
Parlament 

Dann ging es weiter zum Vogel- und Blumenmarkt. Auf dem Vogelmarkt gab es allerdings nicht nur Vögel, sondern neben jeglichem Federvieh auch jede Menge Auqarienfische, aber auch Katzen und sogar Affenbabys und einen Leguan. Leider waren die meisten dieser Tiere in viel zu kleinen Käfigen untergebracht.

Der Platz Alun Alun Malang mit Moschee und Kirche Seite an Seite dient heute als kleiner Erholungspark. Hier Parkten wir auf Indonesisch - gefühlt mitten auf der Kreuzung, aber dafür mit Einweiser.

Parken auf der Kreuzung 

Auf der Weiterfahrt hielten wir an der Brücke mit Blick auf bunte Häuser des Kampung Warna Warni Jodipan. Hier übten wir auch wieder das Überqueren einer  Straße auf indonesisch - Arm ausstrecken und unerschrocken loslaufen - in der Hoffnung,  dass die Autos und vor allem die Mopeds anhalten.


Dann fuhren wir weiter nach Lawang auf eine Teeplantage. Diese lag auf 1000m Höhe. Nach einer Verkostung im Teehaus bekamen wir eine kurze Führung über die Plantage und durch die Fabrik. Es werden dort je nach Saison zwischen 10t und 30t Tee pro Tag geerntet. Das Pflücken erfolgt von Hand. Die Teepflanzen wurde 1916 von den Niederländern angepflanzt. Es sind immer noch die gleichen Pflanzen, die alle 4 Jahre zurpckgeschnitten werden. Geerntet werden nur die jungen Triebspitzen - je jünger desto besser. Die Verarbeitung erfolgt am nächsten Tag nach einem Trocknungsvorgang von 8-12 Stunden.

Tee-Verkostung
Wiegen und Verladen der Teeblätter
Anlandung der Teeblätter
Transport in die Verarbeitung 

Auf der Weiterfahrt stoppten wir kurz an einem Friedhof. Dort wuchsen jede Menge große Frangipani und auch Weihnachtsstern. Zwischen den Bäumen entdecken wir auch noch eine riesige Spinne in ihrem Netz. Die Begeisterung vor allem unsrter Jüngsten hielt sich sehr in Grenzen.

Friedhof mit Frangipani 
Weihnachtsstern
Spinne in XXL

Der nächste Halt war am Tempel Singosari. Hierbei handelt es sich um einen hindu-buddhistischer Tempel aus dem 13. Jahrhundert.

Reste des ehemaligen Königspalast .

Nach dem Mittagessen fuhren wir dann raus aus der Stadt zum  Bromo Tengger Semeru National Park. In der Lava View Lodge auf 2300m Höhe direkt am Kraterrand der großen Caldera übernachten wir heute. Nach der Ankunft machten wir noch einen kurzen Spaziergang am Kraterrand entlang,  um im letzten Tageslicht noch einen Blick auf den Vulkan Bromo und seinen Nachbarn Batok zu werfen. Im Hintergrund konnten wir den Vulkan Semeru eine große Aschewolke ausspucken sehen.


Aschrwolke am Semeru

Nach Einbruch der Dunkelheit gingen wir nochmal zum Kraterrand,  um den tollen Sternenhimmel zu betrachten

Statistik:

Gefahren: 142 km
Gelaufen: 7,5 km
Übernachtung: Lava View Lodge Mount Bromo
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