Tag 7: Malang, Tee und ein Vulkan
Stadtrundfahrt mit Marktbesuch, eine Teeplantage und die Fahrt in die Berge zum Vulkan Bromo


Veröffentlicht: 17.07.2025










































Die Nacht war heute sehr kurz - um 3 Uhr fuhren wir los. Mit einem Geländewagen ging es hoch zum Aussichtspunkt auf den Bromo. In einer schier endlosen Schlange fuhren die Autos auf den Berg hoch. Der erste Teil der Strecke führte durch die Caldera - das fühlte sich teilweise mehr wie ein Geländewagen-Rennen an.
Am oberen Ende stauten sich die Autos - links und rechts wurde geparkt, dazwischen schoben sich die nachfolgenden Fahrzeuge den Berg hoch und links und rechts schlängelten sich natürlich auch noch die Mopeds vorbei.
Den letzten Kilometer mussten wir zu Fuß zurücklegen.
Dann warteten wir auf der Aussichtsplattform auf den Sonnenaufgang...
Mit dem ersten Sonnenlicht breitete sich zu unseren Füßen ein beeindruckendes Panorama aus.
Kurz unterhalb der Aussichtsplattform tummelten sich eine Affenfamilie in den Bäumen.
Der Rückweg gestaltete sich genauso - erst zu Fuß durch die in drei Reihen auf der Straße parkenden Fahrzeuge bis zu unserem (zum Glück waren sie nummeriert) - und dann hieß es warten, bis sich auch dieser Teil der Autoschlüssel bergab in Bewegung setzte.
Gegen halb acht waren wir wieder im Hotel. Dort gab es erstmal Frühstück. Leider stimmte, was im Reiseführer stand: die Hotel legen vor allen Dingen Wert darauf, den Touristen irgendwelche Touren zu verkaufen und das Essen ist eher mittelmäßig und nicht dem Hotelpreis entsprechend. Aber es gab Kaffee und satt wurden wir auch.
Nachdem wir anschließend unsere Sachen zusammen gepackt hatten, fuhren wir los in Richtung Osten. Es lagen gut vier Stunden Fahrt vor uns. Unterwegs gab es wieder eindrückliche Beispiele der indonesischen Fahrkünste.
An einer Ansammlung von großen Gebäuden hielten wir an. Unser Guide erklärte uns, dass es sich bei diesen Gebäuden um Tabak-Speicher handelte. Sie waren komplett aus Bambus gebaut, das Dach und die Verkleidungen aus Blättern von Zuckerrohr. In diesen Gebäuden werden Tabakblätter getrocknet. Der Tabak wird auf den Feldern dahinter angebaut und mit Netzen vor Schädlingen geschützt. Die gesamte Produktion der Zigarren geht in den Export - in Indonesien werden nur Zigaretten geraucht, die Zigarren können sie sich nicht leisten.
Anschließend ging es weiter zum Mittagessen und danach zum Hotel. Da der Tag sehr früh begonnen hatte und die nähere Umgebung auch nicht wirklich was zu bieten hatte, verbrachten wir den Rest des Nachmittags mit Lesen. Abends gab es Abendessen im Hotel mit einer Runde Spielen.
Da es morgen wieder früh rausgeht, gingen wir relativ früh schlafen.
Statistik:
Gefahren: 165 km
Gelaufen: 8,3 km
Übernachtung: Hotel Aston Jember
