Vierte Etappe
Von Lutherstadt Wittenberg über Wörlitz nach Dessau am 18.04.2019 Nach einer Nacht, die gefühlt viel zu kurz war, machten wir uns nach dem Frühstück auf den Weg nach Wörlitz. ...

Veröffentlicht: 19.04.2019
Von Dessau nach Barby am Freitag, den 19.04.2019
Heute haben wir bis 8.00 Uhr “ausgeschlafen “!! Nach dem leckeren Frühstück unserer sehr netten Pensionsbetreiber und vielen guten Anregungen machten wir uns gegen 9.30 Uhr auf den Weg zum Bauhaus und den Meisterhäusern in Dessau.
In der Stadtinformation hatten wir erfahren,dass 11 Uhr eine Führung durch das Bauhaus stattfindet, bei welcher man auch Räumlichkeiten besichtigen kann, die sonst für Besucher unzugänglich sind. Da wir aber noch etwas Zeit hatten, fuhren wir erstmal zu den Meisterhäusern und betrachteten die schlichte, aber sehr funktionelle Architektur der Häuser. Pünktlich 10.30 Uhr waren wir wieder am Bauhaus und wollten unsere Fahrräder in der Fahrradgarage einschließen. Leider war heute der Hausmeister mit dem Schlüssel nicht anwesend und das bedeutete alles wieder abladen und das Gepäck in den Keller in Schließfächer einschließen.
Zum Glück sind wir darin nun schon geübt und waren pünktlich zum Führungsbeginn im Bauhaus. Gespannt lauschten wir den Ausführungen des Vortrags und staunten über die Visionen und Grundsätzen des Bauhaus. Voller neuer Eindrücke und anregender Gedanken machten wir uns 13.30 Uhr auf den Weg nach Richtung Hamburg.
Wir folgten dem Hinweis unseres Gastgebers und fuhren linkselbisch durch ein Naturreservat. Völlig allein und in absoluter Stille fuhren wir an herrlich gelben Löwenzahnwiesen vorbei und durch naturbelassene Wälder. Wir entdeckten wieder zahlreiche Storchennester, Schafsherden mit vielen niedlichen Lämmern und herrliche Sandstrände an der Elbe.
In Aken machten wir Mittagspause, mit Kaffee, Pommes mit Curry Wurst und wollten dann nach Barby weiterfahren. Eìgentlich wären es nur noch 16 km gewesen, aber wir haben uns das erste mal richtig verfahren und mussten heute ca. 2km unsere Fahrräder durch den Wald schieben.
Dabei fanden wir einen sehr schönen Sandstrand und Mathias konnte dem Wasser nicht widerstehen und sprang in die Fluten. Ich habe mich nur mit den Füßen in das Wasser getraut und fand es sehhhhhr kalt.
Aber es war ein sehr schöner und beschaulicher Ort und es war ganz ruhig und friedlich. Durch unseren Umweg haben wir sogar die Stelle entdeckt, wo die Saale in die Elbe fließt.
Wir nahmen beide unseren Umweg mit Humor und fanden dann in Ronney eine kleine Pension mit einer Gastwirtschaft. Das erste Radler zischte nur so und auch das Abendessen war lecker und reichlich. Morgen möchten wir mindestens bis Magdeburg fahren und vielleicht noch etwas weiter.
