Zwischen Farbverlauf und Ale – Wissenschaft trifft Wochenende
Hallo Zusammen, seit gestern ist mein Besuch aus Deutschland da – und ich sag’s euch: Wir genießen London gerade in vollen Zügen! Die Stadt zeigt sich mal wieder von ihrer...


Veröffentlicht: 28.04.2025











Hallo Zusammen,
ich melde mich wieder zurück. Die letzte Woche war voller Eindrücke, Überraschungen und kleiner Abenteuer, denn ich habe mit meinem Besuch aus Deutschland einen Roadtrip durch Südengland unternommen. Ursprünglich hatten wir eine ganz bestimmte Route im Kopf: von London nach Canterbury, weiter nach Brighton, über Southampton und Stonehenge nach Bath und schließlich nach Bristol, mit der Rückfahrt nach London. Doch wie das Leben manchmal so spielt, kam alles etwas anders…
Ein kleiner Startverzug – aber große Vorfreude
Eigentlich wollten wir direkt am Ostermontag losfahren. Leider machte uns die Autovermietung einen kleinen Strich durch die Rechnung, sodass wir unser Fahrzeug erst einen Tag später abholen konnten. Klar war das erstmal ärgerlich aber was soll's? Wir ließen uns die Stimmung nicht verderben und freuten uns einfach auf das, was vor uns lag.
Brighton – Meerblick und die (fast) besten Fish & Chips
Statt wie geplant nach Canterbury, ging es direkt nach Brighton. Dort angekommen, gönnten wir uns die vielleicht besten Fish & Chips unseres Lebens, bei Harry Ramsden’s, mit traumhaftem Blick auf den berühmten Brighton Pier. Ob es die besten Fish & Chips waren? Schwer zu sagen, dafür muss ich definitiv noch mehr probieren! Aber sie waren köstlich.
Nach einem Spaziergang entlang des Piers, der leider noch geschlossen war, ließen wir den Tag bei Sonnenuntergang und Aperol ausklingen, ein perfekter Einstieg.
Portsmouth & Southampton – Kriegsschiffe und Cricketstadion
Am nächsten Morgen ging’s weiter über Portsmouth nach Southampton. In Portsmouth war ein historischer Zwischenstopp Pflicht: Die beeindruckenden Kriegsschiffe im Hafen sind definitiv einen Besuch wert. Leider waren die U-Boote geschlossen, ein Grund mehr, noch einmal wiederzukommen! Immerhin haben wir die imposante H.M.S. Warrior besichtigt und uns fest vorgenommen, uns beim nächsten Mal auch die H.M.S. Victory anzusehen.
In Southampton selbst wohnten wir etwas außerhalb, dafür direkt gegenüber eines Cricket-Stadions. Die Stadt selbst hat einen Hauch von Eleganz und Luxus, aber auch einen eher ruhigen Charme.
Magisches Stonehenge – mit einem kleinen Dämpfer
Am folgenden Tag stand eines unserer Highlights auf dem Programm: Stonehenge. Wir waren voller Vorfreude und Erwartungen, die leider nicht ganz erfüllt wurden. Die Steine wirken auf Fotos oft größer und imposanter, als sie in der Realität sind. Ein wenig schade war auch, dass man den Stone Circle bereits von der Straße aus sehen konnte, das nahm etwas die Spannung. Und doch: Die Atmosphäre war besonders, der geschichtliche Hintergrund faszinierend, und der Ort an sich bleibt sehenswert.
Bath – Altstadtflair und ein idyllisches Hotel
Nach dem magischen Abstecher fuhren wir weiter nach Bath. Eine wunderschöne Stadt, in der wir durch die Gassen schlenderten, ein paar Besorgungen machten und schließlich in einem ländlichen Hotel einkehrten, direkt an einem kleinen Bach, mit einer alten Mühle. Es war idyllisch, ruhig und genau das, was man nach einem langen Reisetag braucht.
Bristol – Ein Tag zwischen Kathedrale und Schaufenstern
Unser letzter Tagesausflug führte uns nach Bristol. Ohne große Erwartungen erkundeten wir die Stadt und wurden angenehm überrascht. Besonders beeindruckt hat mich die Bristol Cathedral mit dem angrenzenden Garten. Das Wetter spielte mit, die Stimmung war gelassen, und beim Schaufensterbummel verging die Zeit wie im Flug. Am Abend ging es zurück nach London und diesmal war frühes Schlafen angesagt, denn am nächsten Morgen wartete Manchester!
Manchester – Stadionträume werden wahr
In Manchester standen gleich zwei Fußballtempel auf dem Plan: das legendäre Old Trafford von Manchester United und das moderne Etihad Stadium von Manchester City.
Das Old Trafford ist ein eher traditionelles Stadion, mit viel Geschichte und echtem Fußballflair. Die Tour hat uns richtig begeistert! Danach stillten wir unseren Hunger in einem unglaublich stylischen Restaurant: Tattu. Nicht nur das Essen war ein Erlebnis, auch die Präsentation: Cocktails mit Showeffekten, Lichtfontänen beim Servieren der Gänge, eine kleine Feuershow… ein rundum gelungener Abschlussabend.
Am Sonntag folgte dann der direkte Vergleich: das Etihad Stadium, modern, beeindruckend, im Umbau für noch mehr Fans. Jedes Stadion hat seinen eigenen Charakter, und ich bin mir sicher: Ein Spiel in beiden wäre ein unvergessliches Erlebnis!
Fazit – Planänderungen machen das Abenteuer
Eine Woche voller Erlebnisse, Überraschungen und neuen Eindrücken liegt hinter mir. Auch wenn nicht alles so lief wie geplant, habe ich gelernt: Flexibilität ist der Schlüssel. Manchmal schenkt einem das Leben andere Wege und genau darin liegt oft das größte Abenteuer.
Jetzt stehen ein paar entspannte Tage in London an, mit Märkten, Spaziergängen und vielleicht ein paar neuen Ideen, wohin es als Nächstes gehen soll.
Wenn ihr meine nächsten Abenteuer nicht verpassen wollt, bleibt gern dabei und wir hören uns bald wieder!
Bis dahin,
Eure Steffi
