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Von Austern, Eichhörnchen und schwarzen Telefonzellen

Veröffentlicht: 04.05.2025

Hallo zusammen,

es ist wieder Sonntag, Zeit für ein neues Kapitel aus meinem London-Abenteuer. Und was soll ich sagen? Die Woche war randvoll mit Eindrücken, Erlebnissen und kleinen Überraschungen, die ich gerne mit Euch teilen möchte.

Ein Stück Westfield – jetzt auch in Deutschland?

Am Montag ging’s für uns in ein riesiges Einkaufszentrum, das vielleicht einige von Euch kennen: das Westfield. Angeblich gibt es das mittlerweile auch in Deutschland, das musste ich mir natürlich anschauen. Und ja, es ist tatsächlich so groß, wie alle sagen. Ein echtes Shopping-Paradies mit allem, was das Herz begehrt.

Warhammer, Cityflair und zahme Eichhörnchen

Dienstag stand ganz im Zeichen der City. Beim Spaziergang durch Londons Straßen entdeckten wir zufällig einen dieser Warhammer-Läden, in denen man direkt vor Ort Miniaturen zusammenbauen kann, für Fans ein echter Geheimtipp.

Später zog es uns in einen Park, wo uns eine unerwartet zutrauliche Eichhörnchen-Armee begegnete. Kein Scherz: Die kleinen Kerlchen kamen richtig nah heran, fast als wollten sie „Hallo“ sagen.

Borough Market: Austern, Risotto und Doughnut-Deluxe

Am Nachmittag besuchten wir den berühmten Borough Market und was soll ich sagen: Ein Fest für die Sinne! Ich habe mir endlich einen kleinen Traum erfüllt und Austern probiert. Wer Meeresfrüchte liebt, sollte das definitiv mal tun.

Besonders begeistert hat mich aber ein Stand mit einem Wild Mushroom Risotto, das man vor dem Kauf sogar probieren durfte. Großes Kino geschmacklich wie auch vom Konzept her. Und zum süßen Finale: ein Doughnut, der so saftig und prall gefüllt war, dass ich ihn kurzerhand zum "Berliner" umgetauft habe.

Von Pferden, Postkartenmomenten und einer schwarzen Telefonzelle

Mittwoch wollten wir unbedingt noch die Horse Guards sehen, die wir beim letzten Mal leider verpasst hatten. Diesmal hatten wir Glück: Die Pferde standen bereit, ein tolles Fotomotiv!

Später schien die Sonne golden auf den Big Ben, und unser Spaziergang an der Themse führte uns bis zum London Eye. Mein persönliches Highlight: Ich habe endlich mein Foto mit einer der ikonischen Telefonzellen gemacht, allerdings nicht mit einer roten, sondern mit einer schwarzen. Ein bisschen rebellisch, oder?

Naturhistorisches Nachspiel & verpaschter Guard-Wechsel

Da unser erster Besuch im Natural History Museum zeitlich zu knapp war, sind wir am Donnerstag noch einmal zurückgekehrt. Und das hat sich gelohnt! Dieses Museum ist einfach ein Schatzkästchen, das man nie ganz durchstöbern kann.

Freitag wollten wir dann den klassischen Guard-Wechsel am Buckingham Palace sehen, doch leider war das Timing nicht auf unserer Seite. Statt wie üblich um 11 Uhr fand er bereits um 8 Uhr morgens statt. Aber immerhin: Die Gardisten auf ihren Pferden sind eindrucksvoll an uns vorbeigeritten.

Ein letzter Abend mit Steak und Tower-View

Unseren letzten Abend wollten wir gebührend feiern, mit einem Dinner direkt gegenüber der Tower Bridge, die bei Nacht herrlich angestrahlt wird. Im Restaurant Tavolino Bar & Kitchen gab es ein exzellentes Steak, nicht günstig, aber absolut seinen Preis wert.

Zurück in den Alltag – mit Sehnsucht nach der Themse

Am Samstag hieß es Abschied nehmen. Mein Besuch trat die Heimreise nach Deutschland an und nahm scheinbar das gute Wetter gleich mit. Hier ist es seitdem eher grau. Aber: Meine Reise geht weiter. Vielleicht anders als ursprünglich gedacht, doch gerade das macht es spannend.

Ich bin gespannt, was mich nächste Woche erwartet und freue mich, Euch wieder davon erzählen zu können.

Bis dahin,
Eure Steffi

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Antworten (1)

vor mehr als 1 Jahr
Ich freue mich auf den nächsten Eintrag.

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