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Zwischen Regenjacke, Reagenzglas und Abschiedsschmerz – meine letzten Wochen in England

Veröffentlicht: 03.08.2025

Hallo ihr Lieben!

Wow, was war das bitte für eine turbulente Woche?! Ich weiß, ich habe mich eine ganze Weile nicht gemeldet (Shame on me!), aber hier bin ich wieder, lebendig, mit vollgeladenem Speicher an Eindrücken, ein bisschen müde vielleicht, aber vor allem: unglaublich dankbar.

Projekt-Endspurt im Labor

Der Countdown läuft. Meine letzten Wochen im Praktikum sind angebrochen und obwohl ich versuche, die Zeit nicht zu zählen, kann ich doch nicht anders, als bei jedem „letzten Mal“ ein bisschen wehmütig zu werden.

Im Labor läuft’s gerade richtig gut: Mein eigenes Projekt steht kurz vor dem Abschluss. Vielleicht mache ich kommende Woche noch ein finales Experiment, sozusagen ein kleiner wissenschaftlicher Epilog. Ich bin wirklich stolz auf das, was ich gelernt habe (und hey, ich weiß jetzt nicht nur, wie man mit Pipetten umgeht, sondern auch, wie man sie NICHT benutzt, Erfahrung ist alles!).

Bei meinem Laborpartner gab’s einen kleinen Dämpfer, aber hey, Rückschläge gehören dazu. Wir haben uns nicht unterkriegen lassen, sondern lachen, fluchen (natürlich ganz wissenschaftlich) und probieren es einfach nochmal. Also: Daumen drücken, bitte! 🍀

Geburtstag, Pub und Box Hill – das Leben außerhalb der Petrischale

Neben dem Labor hab ich natürlich auch das echte Leben nicht vergessen. Letzte Woche war vollgepackt: Nach der Uni ging’s oft mit Freunden raus, durch die Stadt bummeln, gut essen oder einfach das Laborgeschehen Revue passieren lassen.

Freitag war ich dann auf einer Geburtstagsparty im Pub eingeladen. Es wurde viel gelacht, erzählt und sagen wir mal so: Ich weiß jetzt, dass britische Pubs die besten Orte für tiefsinnige (und nicht ganz so tiefsinnige) Gespräche sind.

Samstag dann, Abenteuerzeit! Ich habe mich auf eine kleine Wanderung nach Box Hill begeben. Ja, das Wetter war typisch britisch, nennen wir es „dynamisch“. Aber mit Regenjacke bewaffnet und guter Laune im Gepäck ging’s durch Weinfelder und hinauf zu einem traumhaften Ausblick ins Tal. Und siehe da: Zum Abschluss hat sogar die Sonne nochmal „Hallo“ gesagt. ☀️

Abschiede und Konfuzius

Montag war wieder Labortag: neue Experimente, neue Aha-Momente, neue Fehlschläge (aber wir tun einfach so, als wären das „Lernerfahrungen“ 😄). Trotzdem bin ich motiviert geblieben, denn ich weiß, wofür ich das hier alles mache. Dieses Praktikum ist nicht nur ein Eintrag im Lebenslauf, es ist ein Kapitel voller Geschichten, Erkenntnisse und unglaublich lieber Menschen.

Apropos Menschen: Am Freitag gab’s den ersten offiziellen Abschied. Mein Supervisor geht in den Urlaub und wollte sich noch von mir verabschieden. Also ging’s mit dem gesamten Team in ein deutsches Restaurant. Zwischen Schnitzel, Sauerkraut und Geschichten aus dem Labor wurde gelacht, gegessen und fast ein kleines Tränchen verdrückt. Es war ein wunderbarer Abend. 

Was bleibt, wenn man geht?

Es wird nicht leicht in den nächsten Tagen. Abschiede stehen an, von Menschen, die in kurzer Zeit zu Freunden geworden sind. Aber wie Konfuzius so schön sagte:
„Leuchtende Tage. Nicht weinen, dass sie vorüber. Lächeln, dass sie gewesen.“
Und genau das versuche ich mit einem Lächeln im Gesicht und einem Kloß im Hals.

Wenn ihr wissen wollt, wie meine allerletzten Tage hier verlaufen, schaut einfach bald wieder rein. Ich werde berichten mit Herz, Humor und vielleicht ein paar Taschentüchern in der Tasche.

Bis bald,
Eure Steffi 

Antworten (1)

Tereza
Liebe Steffi, ich freue mich, dass du eine tolle Zeit in London hattest, neue Freunde gefunden und wertvolle akademische Erfahrungen gesammelt hast. Du hast so viel erlebt und gesehen – ich bin unglaublich stolz auf dich! Du bist meine Kämpferin! 💪 Ich zähle die Tage, bis ich dich wiedersehe, dich ganz fest drücken kann und wir gemeinsam glückliche und fröhliche Tage verbringen! 😍🤗🤩

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