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Tag15: Chenonceaux , Amboise, Chambord

Veröffentlicht: 30.08.2021

Die Kinder schlafen bis um 9 Uhr, sodass wir in Ruhe zu Zweit frühstücken und dann die Kinder dazustoßen. Um zum ersten Ziel zu gelangen, müssen wir nur auf die andere Flussseite wechseln. Wir wollen das Schloss Chenonceau vom Wasser aus sehen. So leihen wir uns ein Elektromotorboot und fahren zum nahegelegenen Chateau, welches im Flussbett gebaut wurde. Dieses beinahe 800 Jahre alte Wasserschloss beeindruckt uns. Wir erhalten einen schönen Blick und die Kinder freuen sich am Steuer des Bootes zu sitzen. Eine Stunde dauert die Fahrt und dann benötigen wir 20 Minuten nach Amboise. Dort besichtigen wir das Schloss. Wir benutzen zur Führung ein Tablett, welches sehr gut die damalige Zeit veranschaulicht. So werden wir damit ins das 16. und 17. Jahrhundert versetzt. Die Kinder verfolgen so jeden Raum mit Spannung.  Das Chateau Amboise liegt über der Stadt mit seiner Burgmauer. Einige Bauten der Schlossanlage standen quasi am Anfang der italienischen Renaissance-Architektur in Frankreich. Der junge König Karl VIII. gab den Bau 1490 in Auftrag. Nach der Einnahme Neapels wurden die Arbeiten 1495 unter Einbeziehung italienischer Künstler fortgeführt. Franz I. berief 1516 den Genius Leonardo da Vinci an seinen Hof, der dort seinen Lebensabend vom Frühling 1516 bis zum 2. Mai 1519 verbrachte. Leonardo da Vinci bewohnte das Herrenhaus Clos Lucé, südöstlich vom Schloss in einem kleinen Park gelegen. Das Haus war durch einen 500 Meter langen unterirdischen Gang mit dem Schloss verbunden. In einer Kapelle auf dem Burgfried befindet sich sein Grabmal. Dann sehen wir noch ein Porträt von Helene zu Mecklenburg- Schwerin, der Herzogin von Orleans. Nach der Besichtigung der Gärten drehen wir noch eine kurze Runde durch die Stadt und essen Crêpes. Dann erbetteln sich die Kinder jeweils ein Holzschwert mit Schild und sind glücklich. 20 Kilometer entlang der Loire halten für ein Foto in Blois. Auch hier thront ein königliches Schloss über der Stadt. Weitere 30 Minuten Fahrt erreichen wir Chambord. Wir hadern wegen der 6 Euro Parkplatzgebühren für einen Halt, entscheiden uns dann glücklicherweise doch dafür. Wir wollen nicht in das Chateau, denn es fehlt die Zeit und weitere Eintrittsgebühren wollen wir nicht ausgeben. Wir erhalten eine schöne Sicht auf das Schloss. Wir können uns auf dem Gelände bewegen und gehen entlang des Wassergrabens spazieren. Bemerkenswert ist das zwischen 1519 und 1539 erbaute Renaissanceschloss, das seit 1981 auf der Welterbeliste der UNESCO steht. Das Schloss Chambord war unter König Franz I. im 16. Jahrhundert als Jagdschloss erbaut worden und ist von einem 5.440 ha großen Jagdrevier umgeben. Dieses Schloss gilt als Inspiration für das Schweriner Schloss und wir erkennen Ähnlichkeiten. Gegen halb 7 erreichen wir schließlich unseren Campingplatz in Olivet. Es ist spät und am Platz gibt es einen Imbisswagen mit frischer Pizza, sodass wir spontan auf das Kochen verzichten. Unserer Platz liegt wieder ruhig am Fluss und vereinzelt sind die Geräusche der Stadt wahrnehmbar.
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Antworten (1)

Regina
Guten Abend, es ist erstaunlich, dass ich nach so vielen Jahren alle Gebäude wieder erkenne und mich gut erinnern kann. Langsam seit ihr wieder auf dem Rückweg und auch in Deutschland wird es endlich wieder wärmer. Liebe Grüße

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