Tag 13: Dalsnuten
Das Wetter ist heute ein wenig schlechter. Der Wind frischt auf und die Sonne lässt sich nur vereinzelt blicken. Am Vormittag ist Zeit zum Spielen für die Kinder. Sie malen und...


Veröffentlicht: 19.07.2019
Unseren letzten Tag im Haus verbringen wir erstmal getrennt. Michael und Simone fahren gemeinsam mit Frida, Erik und Greta mit dem Lastenbike "Urban" ca. 15 Kilometer zum Bynuten Berg. Dort erkunden sie die Gegend, ohne das Ziel des Gipfels zu versuchen. Die Fahrt mit dem Lastenbike macht Spaß und Erik wünscht sich dies als neues Fahrrad für Rene.
Währenddessen unternehmen Rene, Oma Regina und ich gemeinsam mit David und Irma eine Bootstour. Das kleine 20 PS starke Boot kann max. 6 Personen mitnehmen. Wir ziehen alle die Schwimmwesten über und schippern über einen der Nordseefjorde. Sogar eine kleine Robbe schaut aus dem Wasser. Die Kleinen sind begeistert. Nach 45 Minuten endet unser Ausflug und wir spielen noch im Haus.
Gegen 13 Uhr treffen Michael und Simone mit den Kids wieder ein. Nach dem Mittagessen fahren nun Rene, Frank, Michael, Erik sowie Greta mit dem Boot raus. Frida wird beim Warten im Kahn schlecht und verzichtet deswegen auf die Fahrt. David ist sehr traurig, dass er nicht mit darf und weint länger. Wir Frauen packen nun die Sachen. Bei der Bootsfahrt ist viel zu entdecken. So wird ein Tümmler gesichtet sowie die Nordsee begutachtet.
Bei einem Spaziergang mit den Kindern dürfen wir gemeinsam mit einer norwegischen Familie Krabben angeln. Dafür liegen Kinderangeln bereit mit einer halben gefüllten Muschel an einer Wäscheklammer. Damit sollen die Krabben angelockt werden. Zusätzlich stehen Käscher zur Verfügung. Uns gelingt es tatsächlich 5 kleine Krabben zu fangen. Uns wird versichert, dass diese Krabben zu klein sind und am Abend zurück ins Meer geworden werden.
Wir gehen auch auf Tuchfühlung mit dem Tier und fassen seinen Panzer und die Scheren an. Eine ausgewachsene Krabbe kann einen Finger abtrennen mit den Scheren. Unsere sind so klein, das keine Gefahr ausgeht.
Nach dem Abendessen versuchen wir mit der Angel erneut unser Glück. Alle Kinder ziehen zur Sicherheit die Schwimmwesten an und dürfen Angeln. Zwischendurch möchte Greta, dass ich auch einen Versuch starten soll und es gelingt mir eine 30 cm lange Makrele zu fangen. Glücklicherweise kennt Oma Regina sich damit aus und so muss der Fisch nicht leiden. Alle stehen gespannt um den Fisch und sind aufgeregt. Weitere Fische können wir nicht fangen, da die Angel kaputt geht. Abends genießen wir den frischen Fisch, obwohl ich kein Fisch mag, probiere ich ein Stück und es schmeckt sehr gut.