Tag 14: Keflavík
Zunächst beginnt unser Tag mit dem Aufräumen und dem Packen unserer Sachen. Heute geben wir unseren Camper wieder ab. Abgabezeit ist um eins. So bleibt uns noch ein wenig Zeit. Leider regnet es nun mit verlassen des Campingplatzes. Unser erster Halt ist ein Lavapool im Meer. Die Wellen werden an die schwarzen Lavafelsen gedrückt und ergeben ein schönes Bild. Der natürliche Lavapool ist gut zu erkennen. 10 Kilometer weiter befindet sich eine Möglichkeit erneut auf den Kontinentalplatten zu stehen. Eine Brücke verbindet diese und die Abbruchkanten sind zu erkennen. Die meisten Plattengrenzen liegen im Meer und hier auf der Halbinsel erheben sie sich. Nur ins Island und in Ostafrika sind die Platten vom Land aus sichtbar. Bevor wir unseren Camper abgeben, müssen wir noch Tanken und holen noch ein paar Brötchen aus dem Supermarkt. Die Abgabe gestaltet sich ohne Probleme. Das Auto gefällt uns gut, zwar ist es nicht so groß wie die Autos die wir in der
USA bisher gemietet haben. Es sind ausreichend Stauräume vorhanden und auch bei schlechtem Wetter eine gute Möglichkeit. Wir sehen viele Camper mit Zelten oder kleinen Bussen ohne Annehmlichkeiten wie vernünftige Sitzmöglichkeiten oder WC, dass kann schnell unangenehm werden.
Wir dürfen unser Gepäck bei Verleiher lassen und nutzen die Zeit, um in die Stadt Keflavík anzusehen. Wir besuchen eine Troll-Haus. Hier lebt die Trollin Giganta, eine freudliche Riesin. Wir betreten ihr Höhle und sie sitzt dort und schläft. Alles ist übergroß vorhanden.
Auch ihre Geschichte ist zu lesen. Nun laufen wir entlang des Wassers und durch die Einkaufsstraße. Wir kaufen noch ein Souvenir für uns und Postkarten. Leider versäume ich es bis heute, welche zu schreiben. Früher schrieb ich viel mehr Postkarten, aber mittlerweile ist es so teuer geworden, da verschicken wir nur einzele Karten.
Zur Pause landen wir im Kentucky Fried Chicken. Wir teilen uns eine Chickenbox und zahlen fast 15€ für die kleinen Bällchen.
Dann schlendern wir zurück zum Camperverleiher und nehmen ein Taxi zum Flughafen. Nun heißt es warten. Unser Flug hebt um 0:25 Uhr ab und es ist 16 Uhr als wie am Flughafen ankommen. Glücklicherweise dürfen wir unser Gepäck im frühen Check in aufgeben. Die Zeit vergeht dank der Medien schnell.
Pünktlich hebt der Flieger ab. Es ist noch hell, also sehen wir von oben, die Vulkanaktivitäten, welche den Ort Grindavik bedrohten, erneut bestaunen. Man sieht deutlich wie weit die Lava vorgedrungen ist. Der Flug vergeht schnell, wir können ein wenig schlafen und landen halb 6 in Frankfurt. Nun macht sich der Personalmangel wieder bemerkbar, wir warten längere Zeit, dass die Treppe angebracht wird und auch beim Gepäck dauert es wieder länger. Glücklicherweise klappt es mit dem Shuttlebus zum Parkplatz gut und so sitzen wir um 8 Uhr in unserem Auto und sind gegen 11 Uhr wieder Zuhause.
Nun ist es Zeit ein kurzes Fazit zu ziehen:
Wir sind insgesamt 2152 Kilometer gefahren.
Island ist ein schönes Land zum Reisen. Die Isländer sind sehr freundlich, offen und hilfsbereit. Es gibt hier eine außergewöhnliche Natur insbesondere die vulkanischen Aktivitäten und die Gletscher finde ich sehr faszinierend. Vom befürchteten Massentourismus bekommen wir nicht viel mit. Sicherlich an den bekanntesten Punkten insbesondere auf dem Golden Zirkel ist es voll. Da empfiehlt es sich a-typisch zu fahren, dann ist man fast alleine. Auch die Campingplätze sind verfügbar ohne Reservierung. So kann man ganz flexibel reisen.
Nun zu den Kosten: Island ist nicht billig. Der Camper macht 56% unseres Budgets aus. Auch die Lebensmittel sind um einiges teurer als in Deutschland. So kosten z.B. eine Milch 2€, Baguettes 2€, Hackfleisch 500g 10€, Bananen 1kg 2,80, 10 Eier 5€. Wir kochen diesmal ausschließlich im Camper und verzichten darauf im Restaurant essen zu gehen. Selbst bei einem Kaffee ist man bei ca.5€.
Diesel kostet zwischen 2,00 bis 2,22€ der Liter.
Im Großen und Ganzen lässt sich sagen, dass alles teurer ist als in Deutschland. Mit ein wenig Vorbereitung und gesunden Menschenverstand kann man auch hier die Kosten reduzieren.
Wir sind froh diese Reise gemacht zu haben, aber 2 Wochen sind uns zu kurz. Wir mussten ganz schön Gas geben, um unser Programm zu schaffen.
TOP
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1. Jökulsárlón und Diamentbeach
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Erik
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David
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2. Seljalandsfoss - nass geworden beim Wasserfall
3. Mývatn Naturbäder
Unsere schönsten Wasserfälle:
1. Gljúfurárfoss
2. Seljalandsfoss
3. Svartifoss
4. Goðafoss
Vielen Dank für das Verfolgen unserer Reise.
Lg die Labis