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17. Maui -Road to Hana

Veröffentlicht: 15.07.2026

Unterkunft
Waiʻānapanapa State Park
Glamping · Maui · Booking
Attraktion
Ke'anae Arboretum
Maui, USA
Attraktion
Twin Falls
Maui, USA
Attraktion
Pāʻia
Maui, USA
Sehenswert
Kahului Fire Station
Kahului, USA
Unterkunft
Hotel in Kahului
Hotel · Kahului · Booking
Essen
lokales Restaurant
Hawaiian · $ · Abendessen

Die Betten sind steinhart, die Nackenkissen unbequem und die Ausstattung der Hütten im Waiʻānapanapa State Park ist mehr als spartanisch. Und trotzdem: Als wir an diesem Morgen die Augen öffnen und das ferne Rauschen des Pazifiks hören, sind wir uns alle einig – diese Übernachtung ist absolut lohnenswert.

Während die meisten Maui-Urlauber in durchgestylten Hotelzimmern mit Highspeed-WLAN aufwachen, startet unser Tag völlig analog. Hier im Funkloch gibt es kaum Internet. Das Ergebnis? Die Kids toben stundenlang draußen im Grünen, anstatt vor Bildschirmen zu hängen. Wir machen ein Feuer, lachen und beobachten gemeinsam den Sternenhimmel. Ein Luxus-Resort kann diese Freiheit und Naturverbundenheit einfach nicht bieten.

Wir verlassen unsere Cabin schweren Herzens am Morgen und die kurvenreiche Straße liegt fast menschenleer vor uns. Unser erster Zwischenstopp führt uns direkt ins Ke'anae Arboretum.
Da wir die bunten Eukalyptusbäume ja schon von der Hinfahrt kennen, genießen wir diesen kostenlosen botanischen Garten auf dem Rückweg ganz ohne Kamera-Stress. Abseits der bekannten Stämme führt der flache, schattige Pfad tiefer in den dichten Regenwald. Wir spazieren vorbei an riesigen Farnen und historischen Taro-Terrassen. Am Morgen, wenn die großen Touristenmassen noch weit weg sind, herrscht hier eine fast magische Stille. Es ist der perfekte Ort, um einfach mal tief durchzuatmen, dem Zwitschern der Vögel zuzuhören und die gigantische, grüne Pflanzenwelt auf sich wirken zu lassen.Nach dem entspannten Spaziergang im Ke'anae Arboretum lenken wir unseren Wagen am Mittag wieder auf den Highway 360. Für die kurvenreiche Fahrt bis zu den Twin Falls brauchen wir gut 45 Minuten. Zu dieser Tageszeit herrscht einiges an Gegenverkehr, sodass wir an den vielen einspurigen Brücken immer wieder konzentriert abwarten und uns vortasten müssen. Die Straße schlängelt sich weiter an der spektakulären Küste entlang und gibt hinter jeder Biegung neue Ausblicke auf das Meer und den dichten Regenwald frei.
Da der Halt bei den Twin Falls auf der Hintour nicht geklappt hat – die Wasserfälle waren zu dem Zeitpunkt leider gesperrt –, holen wir diesen Stopp nun hochmotiviert nach.
Gegen eine kleine Parkgebühr sichern wir uns einen Platz auf dem Farmgelände. Bevor es losgeht, ziehen wir direkt auf dem Parkplatz unsere Badesachen und die rutschfesten Wasserschuhe an – das spart das spätere Umziehen im Dschungel und wir sind sofort startklar für das Wasser! Von hier aus schlängelt sich ein gut ausgetretener, tropischer Pfad tiefer in das üppige Grün.
Wir lassen das erste Becken zunächst links liegen und wandern gut 30 Minuten tiefer in den Dschungel hinein, bis wir den großen, hinteren Wasserfall erreichen. Hier ist es bereits gut gefüllt: Die Stimmung ist ausgelassen und viele andere Reisende baden gemeinsam mit uns im großen Naturpool.
Die Jungs fackeln nicht lange und springen gleich hinein ins kühle Nass. Ich zögere im ersten Moment noch ein wenig – das Wasser ist doch recht frisch. Doch die Kulisse im tiefen Wald wirkt so einladend, dass ich alle Zweifel über Bord werfe. Ich entscheide mich schließlich doch für ein Bad und bereue es keine Sekunde! Dank unserer Badeschuhe machen uns die rutschigen Steine im Wasser überhaupt nichts aus und wir schwimmen gemeinsam im glasklaren, erfrischenden Flussbecken.
Nach dieser ausgiebigen Abkühlung wandern wir denselben Pfad wieder zurück nach vorne. Zum krönenden Abschluss springen wir alle einfach noch einmal kurz in das erste, vordere Wasserfall-Becken, um auch diesen Spot voll auszukosten. Nach der langen Fahrt im Auto ist dieses doppelte Bad der perfekte Reset-Knopf für den Körper!
Nach dem Abenteuer bei den Twin Falls verlassen wir den eigentlichen Hana Highway und steuern das bunte Hippie-Städtchen Pāʻia an. Der Ort gilt in vielen Reiseführern als absoluter Hotspot. Beim Durchfahren sieht die Kulisse mit den bunten Holzfassaden der alten Plantagenhäuser aus dem Autofenster auch wirklich charmant und einladend aus.
Wir parken das Auto und laufen eine kurze Runde durch die Straßen, um uns selbst ein Bild zu machen. Doch der Funke will einfach nicht überspringen. Es ist extrem voll, laut und irgendwie gefällt es uns vor Ort überhaupt nicht so gut wie erwartet. Manchmal ist das eben so auf Reisen – manche Orte wirken aus der Bewegung des Autos heraus besser als beim eigentlichen Erkunden zu Fuß. Wir entscheiden uns daher schnell, den Trubel hinter uns zu lassen, steigen wieder ein und fahren direkt weiter. Bevor wir ins Hotel fahren, halten wir noch bei der Kahului Fire Station und werden nett empfangen.  Wir erhalten wieder einen Einblick in die Arbeit der örtlichen Feuerwehr und tauschen uns aus. Dann erwerben wir T-Shirts. Im Hotel in Kahului angekommen, beziehen wir unser Zimmer und springen gleich noch in den Pool. Dann genießen wir im lokalen Restaurant hawaiianisches Essen. Nun spielen wir noch ein paar Gesellschaftsspiele.

Auf einen Blick

Automatisch aus dem Beitrag extrahiert
Dauer
1 Tag
Begleitung
Mit Familie
AbenteuerlichFamilienfreundlichAbseits der Pfade
  • Übernachtung in einer Cabin im Waiʻānapanapa State Park
  • Spaziergang im Ke'anae Arboretum
  • Baden an den Twin Falls
  • Besuch in Pāʻia
  • Stopp bei der Kahului Fire Station
  • hawaiianisches Essen in Kahului
Badesachenrutschfeste Wasserschuhe
NaturRoadtripTransitKulturEssen
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Antworten (2)

vor etwa 1 Monat
Guten Morgen und danke für den tollen Bericht. Ja, wenn es andere Möglichkeiten gibt, als sozial Media, dann macht auch das Leben wieder Spaß. Toben und spielen, so wie früher. Ich verstehe gut, dass ihr die Natur vorzieht, uns interessieren die Städte auch schon lange nicht mehr so, wie eine Wanderung alleine durch den Wald. Und mit der Bird App wird es natürlich noch einmal spannender. Also weiter so, habt Spaß. Ich gehe jetzt Rasen harken. Liebe herzliche Grüße senden Frank und OMaRe

vor etwa 1 Monat
Da bin ich auch ganz bei euch. Mir ist die Natur auch viel lieber. In der Stadt werde ich auch immer sehr schnell fusslahm, die Menschen stressen mich und meistens ist es auch deutlich wärmer. Viel Spaß weiterhin LG Susi

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