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Zuletzt in Philippinen

Aufbruch nach Sri Lanka

Veröffentlicht: 08.05.2026

Flug
FRA → BOM
Air India · Economy
Flug
BOM → CMB
Air India · Economy
Essen
Nearby food court
$ · Abendessen
Taxi
Colombo → Kandy
100 km · 2h 30m
Attraktion
Bogambara Prison
Kandy, Sri Lanka
Sehenswert
Kandy market
Kandy, Sri Lanka
Sehenswert
Kandy lake
Kandy, Sri Lanka

Endlich haben wir unsere Reise von Deutschland über Sri Lanka, Thailand, Singapur und Vietnam auf die Philippinen angetreten. Unsere schwedischen Freunde freuen sich schon sehr darauf, uns Ende Juli wiederzusehen und gemeinsam in Palawan zu wohnen.


Wir begannen unsere Reise mit einer Zugfahrt zum Flughafen Frankfurt und flogen von dort nach Mumbai in Indien. Nach einem vierstündigen Zwischenstopp ging es weiter nach Colombo in Sri Lanka, unserem ersten Reiseziel.

Unsere erste Unterkunft lag nur fünf Kilometer vom Flughafen entfernt, aber bereits in einer schönen, ruhigen Gegend. Wir verbrachten dort die Nacht und erholten uns vor dem nächsten Reiseabschnitt. Von einem Baum im Garten pflückten wir die erste exotische Frucht unserer Reise: einen Zimtapfel. Abends aßen wir in einem nahegelegenen Food Court Curry mit Naan-Brot und dazu eine große, leckere Obstplatte. Es hatte ziemlich stark geregnet und gedonnert, aber auch das war ein beeindruckendes Naturschauspiel.

Am nächsten Morgen besorgten wir uns zwei Adapter für die britischen Steckdosen und fuhren dann mit einem „Pick Me“-Taxi weitere hundert Kilometer nach Kandy. Auf den Philippinen hatten wir die „Grab“-App genutzt; in Sri Lanka heißt das Äquivalent „Pick Me“. Auch hier kann man sowohl Essenslieferdienste als auch Taxis nutzen.


Die Fahrt verging recht schnell, da die Straßen in einem besseren Zustand waren als erwartet. Nach gut zweieinhalb Stunden erreichten wir unsere Unterkunft.


In Kandy ging der Verkehr etwas langsamer voran, da die Vorbereitungen für den Besuch des vietnamesischen Mönchs und seines Hundes im Rahmen ihres globalen Friedensmarsches bereits liefen. Die Menschen hatten sich für dieses Spektakel festlich gekleidet und standen erwartungsvoll am Straßenrand.

Gegen Ende der Fahrt geriet unser Taxifahrer richtig ins Schwitzen, als die Straße sehr eng und steil wurde.


Unsere Unterkunft für die nächsten Tage gefällt uns sehr gut. Vom Balkon im Gemeinschaftsraum hat man einen direkten Blick in den Dschungel und kann alle möglichen Vögel beobachten, zum Beispiel Papageien; Eichhörnchen huschen hin und wieder über die Stromleitungen, und abends fliegen Fledermäuse über das Haus und Geckos huschen an den Wänden entlang.

Eines Abends hatte sich eine große Zikade ins Haus verirrt und flog mit viel Lärm gegen die Wände.

Das Zimmer verfügt über zwei große Betten mit Moskitonetzen, die wir dringend benötigen. Zur Abkühlung stehen uns ein Deckenventilator, ein Standventilator und eine Klimaanlage zur Verfügung. Schränke scheinen in der Unterkunft nicht vorhanden zu sein, aber wir nutzen den „stillen Butler“ ausgiebig, um unsere Kleidung zu lüften. Die Erkundungstouren sind ganz schön anstrengend.


Wasser und Tee stehen jederzeit zur Verfügung und können selbst zubereitet werden. Wasserflaschen sind auf Anfrage ebenfalls erhältlich, und es gibt einen Wäscheservice.

Der Besitzer ist oft anwesend und unterhält die Leute mit viel Geplauder oder fährt Touristen zu verschiedenen Zielen.


Bisher wurde in den Unterkünften recht intensiv überwacht. Im ersten Hotel befand sich das Badezimmer außerhalb des Zimmers, und man musste ständig an dem Mitarbeiter vorbeigehen, der bis spät in die Nacht und sehr früh am Morgen dort war. Das ist mir persönlich etwas zu viel.

Am Nachmittag unternahmen wir einen Ausflug nach Kandy. Der Abstieg war ziemlich steil und der Weg nicht immer gut erkennbar, aber die Einheimischen sind sehr nett und hilfsbereit und zeigen einem gerne den Weg. Man sollte sich den Hunden allerdings mit Vorsicht nähern; sie bellen sofort, wenn man vorbeigeht, und folgen einem ein kurzes Stück. Anscheinend kommt es gelegentlich zu Bissen, deshalb gehen wir langsam und vorsichtig an den Hunden vorbei, ohne sie anzusehen, und bisher hat das gut funktioniert.

Ein paar Affen kreuzten auch unseren Weg, aber sie schienen nicht sonderlich interessiert zu sein.

In der Stadt besuchten wir das alte Bogambara-Gefängnis aus dem 19. Jahrhundert. Das 1876 erbaute britische Kolonialgefängnis wurde erst 2014 stillgelegt. Dort kann man die alten, verfallenen Zellen und Badezimmer sowie einige Gemälde an den Wänden besichtigen. Insgesamt gibt es nicht viel zu sehen, aber man kann sich die Bedingungen, die die Gefangenen dort ertragen mussten, gut vorstellen.

Danach gingen wir zum Markt, wo Simon eine lange Stoffhose für die Tempel kaufte. Ansonsten gab es dort alle möglichen frischen Früchte, Gemüse, Fisch und Fleisch zu kaufen; allerdings rochen die Fischstände wirklich unangenehm.

Danach machten wir einen Spaziergang zum See und beobachteten dort die Fische und Seevögel.

Anschließend machten wir eine Pause in einem Einkaufszentrum und landeten offenbar in der Touristenzone, da das Essen doppelt so viel kostete wie an unserem ersten Abend im Food Court.


Die Stadt ist bereits recht belebt, und es herrscht reger Verkehr durch Busse, Autos, Tuk-Tuks und Motorräder. Man kann die Straße aber trotzdem irgendwie überqueren; notfalls kann man mit einem Einheimischen mitgehen. Selbst am Straßenrand halten die Fahrzeuge einen sicheren Abstand.


Bei Taxifahrern muss man ein bisschen verhandeln oder „Pick Me“ nutzen, um nicht zu viel zu bezahlen. Die Preise sind hier manchmal etwas überhöht. Ich zahle gerne mehr als die Einheimischen, aber es sollte im Rahmen bleiben.

Der Rückweg war ein kleines Abenteuer, durch Felder und zwischen Häusern hindurch, wo normalerweise kein Europäer entlanggehen würde… Zugegeben, wir wurden oft verwundert angeschaut und gefragt, warum wir überhaupt zu Fuß gingen, anstatt ein Taxi zu nehmen. Abends konnte der Besitzer unserer Unterkunft es kaum fassen, dass wir gelaufen waren. Er sagte, er sei in seinen vierzig Jahren hier nur einmal von der Stadt zurückgelaufen, und das habe ihm völlig gereicht.


Auf einen Blick

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Wetter
Regenzeit
Begleitung
Zu zweit
AbenteuerlichKulturellKulinarisch
  • Train to Frankfurt Airport and flights via Mumbai to Colombo
  • First night near Colombo airport
  • Curry with naan bread at a nearby food court
  • Pick Me taxi to Kandy
  • Visit to Bogambara Prison
  • Walk to the market and lake in Kandy
British-style outlet adapters
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