Medellín - Ewiger Frühling ohne Escobar
Wir haben über Medellín nur Gutes gehört. Das passt so gar nicht zu dem Ruf, den Medellín früher hatte. Die zweitgrößte Stadt Kolumbiens ist heute eine moderne Metropole mit...


Veröffentlicht: 23.02.2025

























Wir erkunden in den nächsten knapp 2 Wochen diese idyllische Region! Überall saftige Hügellandschaften, Nebelwälder, Wasserfälle, prachtvolle Vögel, hohe Palmen, kleine Dörfer, bunte Häuser.
In der gesamten Gegend gestalten die Bewohner ihre Häuser gerne farbenfroh: Die Fassaden sind mit bunten Holzelementen verziert. Großzügige Balkone und Innenhöfe werden mit Pflanzen bestückt.
Eine weitere Besonderheit: Statt mit dem Taxi stehen in der Region häufig Jeeps für Fahrten ins Umland bereit, auf der Ladefläche ist locker Platz für 6 Personen vorhanden!
Besonders beindruckend zeigt sich auf unseren Wanderungen in der Natur: Das Klima ist so anregend, dass hier alles grünt und sprießt. So gibt es verschiedenste Pflanzen, die sich auf Bäumen den besten Platz sichern und dort sehr gut in Symbiose leben.
Wir reisen über Jardín, Manizales, Salento und Filandia bis in den Ort Salamina, der noch als Geheimtipp gilt.
Jardín liegt abseits der Hauptverkehrswege und ist daher noch nicht so touristisch (So wie die Bedeutung seines Namens fühlt sich der Ort wie ein einziger „Garten“ an).
Wir sind außerhalb des Ortes in einer Blockhütte mitten im Bergdschungel untergebracht. Die Natur ist atemberaubend schön. Von hier führen Wanderungen zu mehreren Wasserfällen.
Am Ortsrand von Jardín gibt es etwas sehr Außergewöhnliches: Der auffällige und ziemlich seltene Gallito de Roca (Andenfelsenhahn) fühlt sich dort in einer grünen Anlage sehr wohl und wir können einige Tiere ganz aus der Nähe bewundern.
Manizales ist keine schöne Stadt, aber das Umland um so mehr. Wir beziehen ein Häuschen im Garten einer Eco-Lodge. Vom Berghang aus haben wir einen epischen Panoramablick!
Das überschaubare Örtchen Salento zieht viele Besucher an. Von hier aus lässt sich ein Tal mit Wachspalmen gut besuchen und das Zentrum ist dazu auch noch sehr schön.
Hier nutze ich auch die Möglichkeit für eine epische Mountainbiketour in den Bergen. Es ist nicht immer einfach, gute Leihbikes zu finden und dazu noch einen Guide, der mir ansprechende Trails zeigt… Die Session mit Willy von Salento Bike Tours macht mega Spass, allerdings merke ich, dass mir das Training fehlt😆
Ein Highlight in Salento für uns: Die Führung durch eine Kaffeefinca! Wir dürfen die Pflanzen begutachten und lernen alles über den Produktionsprozess.
Guten Kaffee gibt es jedenfalls überall zu kaufen! Obwohl der größte Teil der Produktion ins Ausland geht… Wir würden am liebsten einige Päckchen mitnehmen, aber auf unserer weiteren Reise wird dafür kein Platz im Rucksack sein.
Eine absolute Spezialität wird uns in Filandia serviert: hausgemachte Kaffeelimonde. Allein das Rezept klingt schon köstlich: Likör aus geriebenen Orangenschalen, Zuckersirup, Eiswürfel, Mandarinen- und Limonensaft, Wasser und ein doppelter Espresso 😋
Neben Filandia gefällt uns auch Salamina sehr gut. Es ist weniger touristisch als Salento und hat eine sehr authentische Atmosphäre!
Von Salamina aus unternehmen wir dann noch einen Ausflug zu einem großen Tal mit Wachspalmen: La Samaria.
So langsam aber sicher neigt sich unsere Zeit in Kolumbien, und auch in Südamerika ingesamt, dem Ende entgegen! Für ein paar Tage fahren wir noch in die Region im Norden von Bogotá, dann fliegen wir weiter nach Südafrika…
